Das Ultrabook – Intels Antwort auf das Apple McBook Air

Seit dem letzten Jahr ist Intels neue Geräteklasse, welche eine neue Ära der Notebooks einläutete, im Handel erhältlich. Beim Design orientiert man sich klar am McBook Air des Konkurrenten Apple, welcher mit seinem schlanken Notebook bereits seit 2008 am Markt vertreten ist.

Grund genug für Intel und die großen Notebookhersteller auf den fahrenden Zug aufzuspringen.

Das Ultrabook-Konzept

Das Konzept der Ultrabooks wurde 2011 auf der Computex in Taipeh vorgestellt. Chipgigant Intel schreibt den Herstellern klare Richtlinien vor, welche ein Subnotebook erfüllen muss, um als Ultrabook klassifiziert werden zu können.

Dazu zählen unter anderem eine maximale Gehäusetiefe von 20 Millimetern, eine hohe Akkulaufzeit und ein schnelles Aufwachen aus dem Ruhezustand. Das Ultrabook-Konzept hat somit das Ziel, die Vorteile stromsparender Netbooks, leistungsfähiger Laptops und leicht bedienbarer Tablet-PCs zu vereinen.

Hohe Akkulaufzeit durch stromsparende Komponenten

Intel UltrabookUm die Anforderungen seitens Intel an die hohe Akkulaufzeit erfüllen zu können, setzen alle Hersteller auf stromsparende Core i5 oder Core i7 Prozessoren. Diese arbeiten in der Regel mit 1,6 beziehungsweise 1,7 GHz und verbrauchen durch die Reduzierung der Taktfrequenz rund 50 Prozent weniger Strom als ihre Desktop-Pendants.

Auf separate Grafikchips wird bei den meisten Ultrabooks verzichtet. Stattdessen kommt die in der CPU integrierte Intel HD 3000 Grafikeinheit zum Einsatz. Diese hat genug Leistung für alltägliche Anwendungen, sowohl bei Multimedia-Anwendungen als auch im Office Bereich.

Für die aktuellsten 3D-Spiele hat die HD3000 freilich nicht genug Leistung, aber Hardcore-Gamer sind auch nicht die Zielgruppe der Intel Ultrabooks.

Kaum Wartezeit beim Arbeiten

Bei aktuellen Intel Ultrabooks kommt häufig keine konventionelle mechanische Festplatte mehr zum Einsatz. Vielmehr setzt man zukunftsorientiert auf die Solid-State-Disc, beziehungsweise auf eine Kombination aus SSD und HDD.

Durch die Verwendung von solch einem Flashspeicher wird der Bootvorgang wesentlich beschleunigt und das Erwachen aus dem Ruhezustand erfolgt binnen weniger Augenblicke. Konventionelle Notebooks, welche Standard-Festplatten einsetzen, benötigen hierfür mehrere Sekunden.

Ultrabooks im Business-Bereich

Obwohl Ultrabooks nicht ausschließlich für Business-Anwender konzipiert wurden, sind sie für Kunden dieser Art besonders empfehlenswert. Die Books sind überwiegend aus Leichtmetall wie beispielsweise Aluminium gefertigt.

Dies sorgt für ein federleichtes Gewicht (oftmals unter 1500 Gramm) und große Stabilität. Durch das robuste Chassis sind sie der ideale Begleiter auf Geschäftsreisen. Relevante Schnittstellen wie WLAN, Bluetooth 4.0 sowie HSDPA+ sind bei vielen Intel Ultrabooks bereits integriert.

Aufgrund der schlanken Maße sind allerdings einige Anschlüsse wie VGA oftmals nur via Adapter nutzbar. Diese sind allerdings bei allen Geräten im Lieferumfang enthalten.

Fazit

Die Intel Ultrabooks haben es binnen kürzester Zeit geschafft sich auf dem Markt zu etablieren. Nahezu alle großen Notebook-Hersteller haben inzwischen zahlreiche Modelle in ihrem Sortiment. Laut vieler renommierter Computerexperten ist davon auszugehen, dass die Ultrabooks bis zum Jahr 2013 konventionelle Laptops vom Markt verdrängen werden.

In den kommenden Monaten wird die zweite Generation der Ultrabooks präsentiert werden. Diese setzen auf neue Intel Prozessoren mit Ivy-Bridge-Basis, welche in einem feineren Fertigungsprozess hergestellt werden (22 statt 32nm) und sich von den bisherigen Sandy-Bridge-CPUs unterscheiden.

Dies führt zu einer weiteren Senkung der Verlustleistung und erhöht das Stromsparpotential noch einmal deutlich. Die Leistung der integrierten Grafikeinheit hingegen soll sogar um rund 30 Prozent gesteigert werden. Eine Website rund um das Thema Ultrabook Test, ist unter ultrabooks-test.net zu finden.

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