Der Stromverbrauch von Computer & Co

Etwa 25 Prozent des Stromverbrauchs eines durchschnittlichen Haushaltes geht auf das Konto der vorhandenen Computer, dessen Zusatzgeräte wie Drucker, Scanner und WLAN. Vor 15 Jahren lag dieser Anteil noch bei 7 Prozent. Da heute nahezu jeder Haushalt mindestens einen PC besitzt, ist der Stromverbrauch aufgrund der weiten Verbreitung dieser Geräte extrem angestiegen.

25 zu 7 Prozent entsprechen mehr als einer Verdreifachung. Auch die langen Nutzungszeiten, leistungsfähigere Geräte, vor allem im Hinblick auf die Grafik, tun ihr Übriges. Oft macht auch ein zusätzlicher Stromvergleich Sinn, um die Kosten für den eigentlichen Strom zu senken. (Zum Stromvergleich)

Sinnvolle Maßnahmen, um die Stromkosten bei der Computernutzung zu senken

Stromverbrauch Apple PC und Monitor

Der PC und der Bildschirm

Wer nicht gerade zu den Hardcore-Gamern gehört, braucht keine Grafikkarte mit allen denkbaren Funktionen. Für den normalen Gebrauch tut es ein handelsüblicher PC „von der Stange“ auch. Ebenso sollte man hier auch über die Verwendung älterer Hardware nachdenken. Diese fressen wesentlich weniger Strom als die neuen Geräte. Wenn es dann ein neuer PC sein muss, kann mit einem Blick auf den angegebenen Verbrauch einiges an Geld gespart werden.

Auch ein etwas kleinerer PC verursacht keine Probleme mit der üblichen Nutzung. Auch nicht in Bezug auf das Internet oder Büroarbeiten. Die allergünstigste Lösung wäre natürlich ein Notebook, dessen Stromverbrauch in der Regel sehr niedrig ist.

Als Bildschirm sollte ein moderner Flachmonitor angeschafft werden. Dieser verbraucht nur ein Viertel des Stromes eines gleichgroßen Röhrenmonitors. Beispielsweise brauchte ein 20 Zoll-Monitor mit Röhre bis zu 100 Watt.

Das entspricht einem Stromverbrauch von 100 Watt x 6 Stunden/Tag x 365 Tage = 219 Kilowattstunden und etwa 55 Euro Stromkosten. Mit einem Flachmonitor ist man mit 13 – 14 Euro dabei.

Unerheblich, ob man nun einen Flach- oder einen Röhrenmonitor nutzt – Dieser sollte nach dem Abschalten des Computers auch immer mit ausgeschaltet werden. Ebenso sind aufwändige Bildschirmschoner unnütze Stromfresser, da sie Grafikleistung beanspruchen. In jedem Betriebssystem kann heutzutage eingestellt werden, wann der Bildschirm bei Nichtnutzung dunkel werden soll. Das schützt zusätzlich die Privatsphäre, falls ein Kennwort zur Wiederaktivierung des Bildschirms verwendet wird.

Netzwerkanschluss

Der WLAN-Router

Dieser läuft in den meisten Haushalten 24 Stunden am Tag. Auch weil über ihn in der Regel das Haustelefon läuft und er die kabelgebundene Installation mit dem PC nahezu ersetzt hat. Ebenso ermöglicht er das bequeme Surfen mit dem Smartphone. Der Stromverbrauch eines Routers liegt in etwa bei 5 – 20 Watt, was auf den ersten Blick als wenig erscheint. Jedoch muss diese Watt-Leistung auf 24 Stunden täglich und ein ganzes Jahr hochgerechnet werden.

Wer ein älteres Modell besitzt, sollte den Verbrauch messen und sich eventuell einen neuen anschaffen, der weniger Strom verbraucht. Moderne Router bieten eine Nachtschaltung, die ihn zu einer bestimmten Zeit herunter fährt. Falls kein Computer mehr in Betrieb ist. Das Vorgehen hierbei kann in den jeweiligen Betriebsanleitungen nachgelesen werden.

Wer sich nicht mit dem Einstellen beschäftigen möchte, kann ihn bei Abwesenheit auch selber durch Ziehen des Netzsteckers ausschalten. Gerade in Single-Haushalten bietet sich das an. Wer in Urlaub fährt, sollte dieses ebenfalls tun. Darüber hinaus wird mit dieser Maßnahme digitalen Langfingern das Leben etwas schwerer gemacht.