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Prozessor – CPU

15. Februar 2009 | Author:

Unter der CPU versteht man den Prozessor eines PC oder Laptops. Der Begriff entstammt dem englischen Ausdruck „Central Processing Unit“ und bedeutet übersetzt „Zentrale Recheneinheit“. Sie ist gewissermaßen das Herzstück und der wichtigste Bestandteil eines jeden PCs. Nur mithilfe einer CPU ist es möglich, Befehle und Programme auf einem Computer ausführen zu können.

Im Grunde arbeitet ein Prozessor nach einem einfachen und stets wiederkehrenden Schema. Eine Adresseinheit liest Befehle und Daten aus dem Speicher des Computers. Diese werden anschließend vom Befehlsdecoder entschlüsselt und entsprechend verarbeitet. Dieser Decoder gibt daraufhin die gewünschten Befehle an die weiteren Einheiten des Computers weiter, die daraufhin korrekt ausgeführt werden können.

Moderne Prozessoren müssen heutzutage in der Lage sein, Millionen verschiedener Befehle innerhalb kürzester Zeit zu verarbeiten. Aus diesem Grund laufen CPUs bei langer Anwendung sehr schnell heiß. Daher ist es wichtig, dass schnelle Prozessoren über eine leistungsstarke, unabhängige Kühlung verfügen. Daher findet man an jedem Hauptprozessor einen speziellen Lüfter, der die entstehende warme Luft aus dem Computergehäuse bläst.

Dies soll eine Überhitzung des Prozessors verhindern, der ohne entsprechende Kühlung im schlimmsten Fall aufgrund der entstehenden Hitze Schaden nehmen oder gar schmelzen würde. Für eine angemessene Kühlung vieler heutiger Hochleistungsprozessoren reicht ein solches Luftgebläse jedoch nicht mehr aus. Zusätzliche Wasserkühler unterstützen diesen Effekt, indem kaltes Wasser um den Prozessor zirkuliert.

Da ein Prozessor ein hoch sensibles Wunderwerk der Technik darstellt, sollte jeder Computerbesitzer auf ausreichend Platz des Gehäuses zu Gegenständen oder Wänden achten. Im schlimmsten Fall bildet sich ansonsten ein Wärmestau im Inneren des PCs. Die warme Luft kann nicht mehr aus dem Gehäuse entweichen und schadet den einzelnen Bestandteilen des PCs dauerhaft. Einige kostenlose Programme, die im Internet erhältlich sind, messen die Temperatur, die im Gehäuse des entsprechenden Computers vorherrscht.

Als Faustwert gilt hier: Temperaturen zwischen 60 und 90 Grad sind im Toleranzbereich. Wer dauerhaft höhere Werte misst, setzt die Lebensdauer des Prozessors aufs Spiel. Externe Temperaturprogramme warnen den PC-Besitzer jedoch akustisch oder visuell vor einer möglichen Überhitzung des Prozessors.



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