Was sollte man beim Beamer-Kauf beachten?

Wie auch in allen anderen Technik-Sparten, entwickeln sich auch Beamer rasant weiter. Kleiner, leichter, bessere Bildqualität und natürlich so günstig wie möglich. In diesem Jahr konnte sich der „VPL-VW300ES“ von der Marke Sony den Titel „Beamer Testsieger 2015“ erstreiten.

Dieser kostet allerdings auch rund 7.000€ und ist somit für den Heimbedarf vermutlich ungeeignet.

Was sollte man beim Beamer-Kauf beachten?

Besonders wichtige Punkte:

  • Einsatz- bzw. Montageort
  • Nutzungshäufigkeit
  • Umgebungshelligkeit und verwendete Auflösung
  • Projektionsart
  • Anschlussart

Einsatz- bzw. Montageort:

Je nach dem wo der Beamer eingesetzt werden soll, auf einem Regal positioniert oder eventuell auch hängend an der Decke, sollte das Gerät unbedingt eine „horizontale und vertikale Bildumkehr“ anbieten.

Was sollte man beim Beamer-Kauf beachten?

Nutzungshäufigkeit:

Diese beeinflusst vor allem die Lampen, welche zur Projektion verwendet werden. Es kommen Gasendladungslampen zum Einsatz, welche zwischen 2000 und 5000 Betriebsstunden bieten. Moderne Beamer bieten einen „Eco-Modus“, der die Lampen schonen soll.

Trotzdem sollte beim Kauf auf eine qualitativ hochwertige Lampe geachtet werden.

Umgebungshelligkeit und verwendete Auflösung:

Hier spielt das Verhältnis zwischen Umgebungshelligkeit und Helligkeit der Beamer-Lampe eine wichtige Rolle. Wird der Beamer in einem Raum verwendet, welcher komplett abgedunkelt werden kann, reicht eine Lampe mit einigen Hundert Lumen aus. In den meisten Fällen aber, sollte der Beamer mindestens 1000 Lumen beherrschen.

Wie auch bei TV-Geräten ist die Auflösung auch bei Beamern ausschlaggebend für die Qualität. Man kann diese genauso in HD- und nicht HD-Geräte unterteilen. Eine Auflösung von 1280×720 Pixel sollte nicht unterschritten werden.

Projektionsart

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Projektionsarten. Beamer werden in LCD- oder DLP-Geräte unterteilt. LCD-Beamer bieten eine starke Farbdarstellung und ein überaus scharfes Bild, allerdings ist hier ein klarer Nachteil der „Fliegengittereffekt„. Hierbei entstehen feine schwarze Konturen zwischen den Bildpunkten.

Diese treten im Normalfall aber nur bei starker Vergrößerung auf. DLP-Geräte punkten mit einer schnellen Reaktionszeit, einem hohen Kontrast und der geringen Fehleranfälligkeit. Bei besonders schnellen Bildfolgen, kann es aber zum „Regenbogeneffekt“ kommen, welches ein verwaschenes Bild erscheinen lässt.

Anschlussart:

Hier gibt es mindestens genauso viele Anschlussarten wie bei TV-Geräten. Eine Auswahl zwischen, HDMI, DVI und DisplayPort ist möglich.

Damit dem Vergnügen nichts im Wege steht:

Es sollte darauf geachtet werden, dass das Bild gegen eine rein weiße Fläche projiziert wird. Bei Wänden sollte eine reflektierende Wandfarbe verwendet werden, eine bessere Alternative ist aber nach wie vor die gute alte Leinwand. Der sogenannte Gain-Faktor gibt die Reflexionseigenschaft eines Gegenstandes an. Dieser sollte zwischen 1,0 und 1,2 liegen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass auch vor dem Kauf eines Beamers einige Dinge zu beachten sind. Und da ein solches Gerät auch nicht unbedingt sehr günstig ist, sollte man sich im Vorfeld genau überlegen, welche Ansprüche man selbst stellt.

Und zum Glück bietet ja das Internet genügend Informationsmöglichkeiten, um die Geräte der verschiedenen Hersteller miteinander zu vergleichen und das passende Gerät dann zum günstigsten Preis zu erhalten.Was sollte man beim Beamer-Kauf beachten?




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