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Ich mach mir meine Shop-Welt, wie sie mir gefällt

Abgelegt in: Internet von: Dirk am: 29. November 2014

Das Geschäft mit dem E-Commerce boomt, immer mehr Ladengeschäfte eröffnen zusätzlich Online-Verkaufsplattformen, und auch die Zahl der reinen Online-Shops, die ganz auf ein Ladenlokal verzichten, steigt. Wer also über eine Zukunft mit einem eigenen Laden nachdenkt, kommt nicht umhin sich mit E-Commerce-Software, den Web-Shops, auseinander zu setzen.

Open Source oder doch etwas Gekauftes?

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Die erste Frage, die man sich da unweigerlich stellen muss: verwende ich eine Open Source Software, oder kaufe ich mir eine All-Inclusive Lösung eine der namhaften deutschen Anbieter? Nun, beides hat Vor- und Nachteile: Open Source, also die Verwendung von Shop-Programmen, deren Quellcode offen ist, und von einer großen Community immer wieder verbessert und angepasst wird, hat einen ins Auge fallenden Vorteil: die Grundinstallation ist erst einmal gratis.

Dem gegenüber stehen die einmaligen (bei Kauf eines Softwarepakets) oder monatlichen (bei Kauf eines Rundum-Paketes mit Webspace und Domain sowie Speicherplatz für die Datenbanken) Kosten eines gekauften Online-Shops.

Leider ist die Entscheidungsfindung nicht ganz so einfach und die Argumente nicht gar so simpel. Denn die gekauften Lösungen haben den Vorteil, die Wartung und Betreuung inkludiert zu haben, Fehler werden behoben und man muss sich nicht mit Web-Programmierung und den verschiedenen Programmiersprachen auskennen, dafür sind diese Systeme nicht so flexibel und individualisierbar.

Open Source – Shopsoftware ist wiederum sehr flexibel, kann und darf man doch den Quellcode anpassen und weiterentwickeln, was ohne Programmierkenntnisse allerdings schwierig werden kann. Die wichtigsten Open Source Shopsysteme sind Magento, Oxid und Shopware.

E-Commerce Agenturen als Support für Open Source Shopsysteme

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Auch wenn dies so klingt, als wäre man als Nicht-Computer-Profi nun auf die gekauften Lösungen angewiesen, gibt es hier Alternativen: E-Commerce Agenturen. Diese übernehmen die Wartung, die Programmierung und die Pflege der Datenbanken für ein Shopsystem, und sind mit der restlichen Entwickler-Community gut vernetzt, sodass man von jeder Weiterentwicklung profitieren kann. Besonders deutlich zeigt sich das bei Magento-Shopsystemen, die 2007/2008 ihren Siegeszug auf dem Markt antraten.

Die E-Commerce-Software Magento, die seit 2011 eine hundertprozentige Tochter von ebay ist, hat weltweit zahlreiche Anhänger, und wird ständig weiterentwickelt, etwa indem eine speziell auf Deutschland zugeschnittene Version zur Verfügung gestellt wird. Obwohl diese vorkonfiguriert ist, und somit alle wichtigen gesetzlich notwendigen Texte wie Disclaimer und AGB-Vorschläge enthält, macht es vor allem für nicht programmier-erfahrene Shop-Betreiber Sinn, mit einer Magento-Agentur zusammen zu arbeiten.

So kann man sich als Shop-Inhaber ganz auf sein Kerngeschäft, seine Waren und die Vermarktung dieser, konzentrieren, ohne auch noch über die Software nachdenken zu müssen. Bayrische Online-Shop-Betreiber haben hier sogar noch einen Standortvorteil, gilt doch der Großraum München als deutsches Silicon Valley.

Trotzdem sich die Agentur um alle technischen Aspekte des Magento-Shopsystems kümmert, darf man die Sicherheit des eigenen PCs dabei nicht vernachlässigen. Gerade durch die große Anzahl automatisch generierter Emails die aufgrund des Online-Shops im Posteingang landen, ist die Gefahr von Schadsoftware besonders groß, und ein ordentliches Anti-Viren-Programm Pflicht. Sonst droht der Erfolg des Webshops den falschen Leute zugute zu kommen.



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