Die wichtigsten Grundsätze beim Betreiben eines eBay-Shops

Die meisten der eBay-Nutzer sind Käufer, die bei dieser Auktions-Plattform verschiedene Sachen ersteigern oder per Sofort-Kauf erstehen. Wenn man aber seine Produkte regelmäßig oder in größeren Mengen bei eBay verkaufen will, sollte man zuerst ein gewerbliches Mitgliedskonto erstellen und einen eigenen Online-Shop einrichten.

Doch wie erstellt man einen eBay-Shop und mit welchen Verkaufstools kann man was erreichen? Was für Kosten kommen auf einen als Shop-Betreiber zu? Die entsprechenden Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie in diesem Beitrag.

Diese Shop-Arten stehen den eBay-Verkäufern zur Verfügung

Die wichtigsten Grundsätze beim Betreiben eines eBay-Shops
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Von der eBay-Seite bekommen die Verkäufer bzw. Shop-Inhaber verschiedene Abonnements-Optionen vorgeschlagen:

  • Basis-Shop
  • Top-Shop
  • Premium-Shop

Alle drei Shops haben gleiche Basisfunktionen. Die Unterschiede werden erst bei den Marketing-Möglichkeiten und Reporting-Funktionen ersichtlich. Ein eBay-Shop lässt sich darüber hinaus auch ganz individuell und nach den Wünschen und Bedürfnissen des Shop-Inhabers gestalten.

Erstellung des eBay-Shops

Die Erstellung eines eigenen eBay-Shops ist an einige Voraussetzungen geknüpft. Bevor der erste Shop seine Pforten für Kunden öffnen kann, müssen folgende Bedingungen erfüllt werden:

  • Anmeldung als gewerblicher Käufer bei eBay
  • ein PayPal Konto muss mit dem eigenen eBay-Konto verbunden sein
  • man besitzt mindestens zehn Bewerbungspunkte, damit die Option „Festpreisangebote“ zur Verfügung gestellt werden kann
  • im Jahresdurchschnitt benötigt der Käufer bei allen vier detaillierten Verkäuferbewertungen mindestens die Note 4,0 zu erlangen (nicht notwendig bei Basis-Shop).

Wurden diese Voraussetzungen erfüllt, kann man sich als gewerblicher Anbieter bei eBay anmelden. Zuerst sollte man sich für eines der drei möglichen Shop-Modelle entscheiden und den Shop einzurichten.

Mit den eBay-Tools erfolgreich verkaufen

Vom eBay bekommt man als Anbieter verschiedene Tools, die den Verkaufserfolg steigern sollen. Dazugehören unter anderen folgende Verkaufs-Tools:

  1. Turbolister: Das ermöglicht dem Verkäufer verschiedene Angebote gebündelt offline zu bearbeiten. Auf diese Weise lassen sich die Artikelbeschreibungen leicht als Vorlage benutzen.
  2. CSV Manager: Damit wird es kinderleicht, den Warenbestand mithilfe einer Datei zu übertragen. Das wird vor allem dann interessant, wenn man beispielsweise mehrere Artikel gleichzeitig uploaden will, allerdings noch nicht mit einem Warenwirtschaftssystem arbeitet, das diese Aufgabe erleichtern könnte.
  3. Verkaufsmanager sowie Verkaufsmanager Pro: Dieses Tool kann den Turbolister sinnvoll ergänzen. Mit dem Verkaufsmanager bekommt der Verkäufer eine gute Unterstützung, die bei der Verwaltung der Verkäufe bis hin zum Versand der Ware nützlich ist. Auch die automatische Einstellung neuer Artikeln ist damit möglich.

Kosten eines eBay-Shops

Die Angebotsgebühren für Festpreisangebote hängen größtenteils von der Shop-Art sowie der Kategorie des verkauften Produkts ab. Sie bewegen sich im Allgemeinen im Cent-Bereich. Bei Auktionen sind diese Kosten etwas höher und in niedrigeren einstelligen Euro-Bereich zu finden. Die Verkaufsprovision ist bei Festpreisangeboten und Auktionen von der Kategorie des Produkts abhängig. Sie wird aus dem Prozentsatz des Verkaufspreises zusammengerechnet.

Erfolgreicher eBay Shop und seine Merkmale

Ein eBay-Shop stellt dem Verkäufer verschiedene Marketinginstrumente zur Verfügung, um im Internet erfolgreich verkaufen zu können. Mittels unterschiedlicher Optionen kann er sein Warenangebot noch attraktiver darstellen. Die eBay-Tools stellen dem Verkäufer verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, damit die Datenpflege, Prozesshandling oder Reporten professioneller und umfangreicher gestaltet werden kann.