Surfsticks: Praktisch unterwegs in Netz?

79 % der deutschen Bevölkerung sind laut Statistik im Jahre 2014 online tätig und unterwegs. In etwa 55,6 Millionen Deutsche ab 14 Jahre agieren im Internet. Dies entspricht bereits 1,4 Millionen User mehr als noch im Jahre 2013. Das Internetverhalten steigt und damit auch das Verlangen, überall online erreichbar zu sein. Doch nicht jede Onlinetätigkeit ist von überall aus möglich.

Zwar ist bekannt, dass mehr als 50% der Onlineaktivitäten mobil stattfinden, doch nutzen noch immer eine Vielzahl von Onlinern die Nutzung durch übliche Laptops und Festrechner. Um den Zugang nun auch Outdoor beziehungsweise an Orten zu ermöglichen, die nur schwer eine schnelle Internetfestanbindung anbieten können, schaffen sogenannte Surfsticks Abhilfe.

Surfsticks: Praktisch unterwegs in Netz?

Funktionsweise von Surfsticks

Gerade wenn ein Laptop genutzt wird, sind Surfsticks die beste Möglichkeit, auch unterwegs online zu sein. Dabei agiert der normale Surfstick ähnlich wie ein Modem in Form eines USB-Sticks. Einsteckfächer für eine Simkarte von verschiedenen Internetanbietern, eine Micro-Speicherkarte und diverse Anschlüsse für externe Antennen ermöglichen das Outdoor-Surfen dabei.

Der Surfstick übernimmt dabei die Aufgabe eines Modems und stellt eine Verbindung mit einem Handynetz her. Durch die kleine, handliche Form der Internetverbindung kann der Stick problemlos transportiert werden und gewährleistet den Internetzugang von überall aus.

Gleich ob in der Bahn oder auf Geschäftsreise: Online Arbeiten wird jederzeit möglich!

Prepaid oder Vertrag?

Eine Vielzahl von Anbietern ermöglicht die Nutzung eines solchen Sticks via Prepaid. Der große Vorteil dabei: Man zahlt nur, was man wirklich verbraucht. Der User wird damit Unabhängig. Gerade für Nutzer, die den Stick nur in seltenen Fällen einsetzen oder vielleicht nur im Urlaub an fernen Orten mobil sein wollen, eignet sich diese Lösung.

Ähnlich wie bei einem Mobiltelefon kann der Stick dann mit einem Budget aufgeladen werden, man erhält somit eine absolute Überwachung seiner verbrauchten Einheiten und wahrt den Überblick über die Kosten. Problematisch dabei: Ist der Guthaben verbraucht, bricht die Internetverbindung ab und kann erst dann wieder aufgenommen werden, wenn der Stick nachgeladen wurde.

Surfsticks: Praktisch unterwegs in Netz?

Sucht man sich einen Surfstick mit Vertragsbindung aus, sieht dies schon anders aus. Hier wird eine dauerhafte Internetnutzung garantiert. Gerade für User, die keinen festen Internetanschluss haben aber dennoch viel und ausgiebig im Netz surfen, ist dies die beste Alternative.

Auch hier gilt es zu beachten: Ist das vertraglich abgestimmte Datenvolumen aufgebraucht, bricht die Netzverbindung zwar nicht ab, die Leistungsgeschwindigkeit wird allerdings verringert.

LTE oder UMTS – Was ist besser?

Soll es mal nicht so schnell gehen beziehungsweise ist man nicht auf eine enorme Geschwindigkeit des Internets angewiesen, reicht es meist aus, einen Stick mit UMTS anzuschaffen. Dabei werden Übertragungsraten von bis zu 384 kbit/s erreicht. Dies ist optimal, um normale Internetseiten aufzurufen und dort zu agieren. Wird allerdings der Stick für Videokonferenzen oder ähnliche, verbindungsintensive Aktivitäten genutzt, empfiehlt sich das schnellere, aber oftmals auch teurere LTE.

Mit Übertragungsraten von bis zu 100 MBit/s kann man somit schnell und problemlos auch komplexe Internetaktivitäten vollziehen. Doch Achtung: Da LTE-Netz ist noch nicht überall vollkommen ausgebaut, eine dauerhafte Internetverbindung ist somit nicht immer gewährleistet.

Wo eine optimale LTE-Nutzung anliegt und wie schnell das UMTS an verschiedenen Orten agiert oder welche Tarife am besten sind, analysieren mehrere kostenfreie Ratgeber für Internet- und Surfsticks.Surfsticks: Praktisch unterwegs in Netz?




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