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Computer-Virus

Samstag, Februar 14th, 2009 | Author: Dirk

Es geht immer wieder durch die Medien und viele Computer-Benutzer hatten sicher auch schon mal einen: den Computer-Virus. Ähnlich wie ein Virus den sich ein Mensch einfangen kann, verhält sich auch der Computer-Virus. Er versucht sich möglichst immer weiter auszubreiten, möglichst viele Rechner zu infizieren und dann dabei auch noch Schaden anzurichten.

Die meisten Viren enthalten eine Routine die gezielt Schaden anrichten soll. Dabei kann es von Einschränkungen der Hardware ( z.b. Netzwerk oder Internetverbindung ) bin hin zu gezielter Manipulation oder Vernichtung von Daten gehen. Der durch einen Computer-Virus entstehende Datenverlust ist wahrscheinlich die häufigste Form des Datenverlust.

Computer-Virus – Welche Arten gibt es?

Grundsätzlich muß man erst mal unterscheiden, denn häufig wird der Begriff Computer-Virus auch für trojanische Pferde, Würmer und Spyware verwendet. Das ist allerdings nicht so ganz richtig. Allerdings ist es inzwischen schwierig konkrete Grenzen zu ziehen, da die Funktionen übergreifend sind.

Grob unterteilen kann man Computerviren in 4 verschiedene Arten: Bootviren, Dateiviren, Makroviren und Skriptviren. Natürlich gibt es auch einige Mischformen und auch Viren die zu Testzwecken erstellt werden.

Eines haben aber alle Viren-Arten gemeinsam. Um aktiv zu werden benötigen sie die Mithilfe des Users. Der Virus wartet in einem Programm oder in einem infizierten Bootsektor auf eine Aktion des Users. Wird beispielsweise das infizierte Programm gestartet, dann wird auch der eingeschleuste Virus mit ausgeführt und kann aktiv werden.

Unterschied zwischen Computer-Virus und Wurm

In der heutigen Zeit sind die Computerviren allerdings größtenteils von Würmern verdrängt wurden. Im Gegensatz zu Computerviren wartet ein Wurm nicht auf eine Aktion des Benutzers, sondern nutzt bewußt Sicherheitslücken im Betriebssystem oder in Programmen aus um sich zu verbreiten.

Nachdem er sich auf einem System eingenistet hat schreibt er sich in die Autostart-Einträge um so bei jedem Windows-Start automatisch mitgestartet zu werden. So kann er immer seine Aufgaben erledigen.

Hauptziele von Viren und Würmern sind derzeit die Windows-Betriebssysteme. Das liegt allerdings nicht nur daran das Windows besonders viele Sicherheitslücken hat, sondern hauptsächlich daran das fast jeder Windows verwendet. Es macht für den Programmierer eines Computer-Virus ja keinen Sinn ein Betriebssystem anzugreifen, das niemand verwendet.

Schutzmaßnahmen vor Computer-Viren

Ein Computer-Virus braucht die Mithilfe eines Benutzers um aktiv werden zu können. Und in diesem Umstand liegt auch eine Maßnahme des Schutzes vor Computerviren. Ein gesundes Maß an Mißtrauen, besonders im Umgang mit Emails von unbekannten Absendern und unerwartet eintreffenden Emails mit einem Dateianhang. Diese sollten selbstverständlich nicht geöffnet werden.

Desweiteren sollte es heute eine Selbstverständlichkeit sein das der Computer mit einer regelmäßig aktualisierten Antiviren-Software ausgestattet ist. Ergänzend zur Antiviren-Software sollte der Zugang zum Internet durch eine Firewall geschützt sein. Diese Firewall kann sich entweder im Router befinden oder aber als Softwarelösung auf dem Computer installiert sein. Allerdings bietet die Firewall keinen Schutz vor Viren, sondern hilft nur gegen Angriffe auf den Rechner von aussen oder unbefugte Zugriffsversuche vom Rechner auf das Internet ( Würmer und Trojanische Pferde ).

Eine weitere wichtige und effektive Methode sich vor einem Computer-Virus zu schützen bzw. dessen Möglichkeiten wirksam einzuschränken ist es nicht mit einem Benutzerkonto zu arbeiten das Administratorrechte besitzt. Die heutigen Betriebssysteme ermöglichen es mehrer Benutzer mit unterschiedlichen Rechten für das Dateimangement zu benutzen. Ein Virus kann keine Dateien manipulieren oder sich selbst installieren, wenn der Benutzer der gerade angemeldet ist nicht die nötigen Rechte für diese Vorgänge hat.

Einen 100%igen Schutz gibt es aber nicht, da die Viren-Programmierer immer einen Schritt voraus sind. Also ist der wichtigste Schutz der gesunde Menschenverstand und eine große Portion Mißtrauen im Internet.


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