Malwarebytes Anti-Malware

Das Internet wimmelt von Würmern, Viren, Trojanern, Spionen. Klingt gemein, und das ist es auch. Wer sich ins Internet einwählt oder Emails abfragt, lädt sie sich eventuell unbemerkt auf seinen Rechner. Programme wie Malwarebytes Anti-Malware können solche Schadsoftware erkennen und löschen. Für den normalen Nutzer ist Malwarebytes Anti-Malware als kostenloser Download empfehlenswert.

Malwarebytes Anti-Malware ist einfach und unkompliziert auf jedem Computer mit Windows oder Vista zu installieren. Wie es mit einem Klick geht, wird in der Anleitung für die Software beim Herunterladen auf malwarebytes.org beschrieben.

Malwarebytes Anti-Malware

Nach dem Herunterladen muss man nur noch die Sprache aus dem Menü auswählen und los geht´s. Ist die Malwarebytes Anti-Malware einmal auf dem Rechner installiert, wird man über Reiter oben auf der Seite durch das Programm geführt. Malwarebytes Anti-Malware führt zuerst ein Update seiner Daten durch, deswegen muss der User darauf achten, weiter mit dem Internet verbunden zu sein.

Ist dies geschehen, durchsucht Malwarebytes Anti-Malware den Computer auf allen Ebenen nach Schadprogrammen. Das heißt, sie durchforstet alle Programme, Dokumentenordner und Datenträger. Diesen Vorgang am besten nach jedem Neustart ablaufen lassen. Er dauert je nach Umfang der auf Festplatte oder Datenträger gespeicherten Daten. Für einen Computer im Privatbereich ist das Durchforsten normalerweise minutenschnell abgeschlossen. Wer nicht jedes Mal den gesamten Rechner durchsuchen lassen möchte, für den gibt es die Möglichkeit, die Malwarebytes Anti-Malware den Computer per Quick-Scan im Schnelldurchgang nach Malware absuchen zu lassen. Das ist dann sinnvoll, wenn seit der letzten Durchsuchung kaum eine Verbindung zum Internet bestand.

Die Stärke von Malwarebytes Anti-Malware liegt darin, dass ihr von den einmal ins System gelangten Schadprogrammen nichts entgeht und der Nutzer die gefundene Malware auf einen Blick angezeigt bekommt. In der Warnfarbe rot. Wenn man sich die Ergebnisse detailliert anzeigen lässt, kann man unter Umständen nachvollziehen, von wem man sich die unerwünschten Programme eingehandelt hat. Einmal aufgefunden und angezeigt, läßt sich die Malware mit einem Klick aus dem System löschen. Ist man sich nicht sicher, ob man das will, kann man sie in einer Quarantänestation ablegen.

Dort sind sie erst einmal temporär unschädlich. Viren, die darauf angelegt sind, sich selbst von Computer zu Computer, von Programm zu Programm zu vermehren, bekommt man mit Malwarebytes Anti-Malware in den Griff, wenn man das Programm öfter laufen lässt. Das gleiche gilt für Trojaner, die alle Eingaben im Computer registrieren und weitersenden. Aber auch da gilt: Regelmäßig und bevor man etwa wieder seine Kontonummer eingibt, Malwarebytes Anti-Malware an die Arbeit schicken.

Wer im Internet sehr aktiv ist, viele Programme auch aus unbekannten Quellen auf seinen Rechner herunterlädt, der ist mit Malwarebytes Anti-Malware weniger gut bedient. Der große Nachteil: Es findet Viren, Würmer und alle durch die Hintertür als Backdoors eingeschleusten Programme eben nicht in Echtzeit. Sondern erst, wenn diese sich im System eingerichtet haben. Der Preis für diesen immerhin kostenlosen Service der Malwarebytes Anti-Malware ist also, dass man es eigentlich jeden Tag wieder neu suchen lassen muss. Bei sehr großer Datenmenge kann das auf Dauer viel Zeit kosten.

Malwarebytes Anti-Malware läuft unter Windows 2000, Windows XP und Vista und kann unter http://www.malwarebytes.org kostenlos heruntergeladen werden.

Malwarebytes Anti-Malware




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