Die Erstellung einer zusätzlichen WinXP Installations-CD erscheint auf den ersten Blick recht grotesk, bietet aber dank fortschrittlicher Tools eine Reihe von Vorteilen: die veraltete Windows-Version auf der alten Windows-CD kann durch eine aktuelle, mit allen Updates ausgestattete, Version ersetzt werden. Installiert man mit dieser CD dann Windows neu auf einem Rechner, müssen die Updates nicht langwierig nachgeholt werden – sogar Benutzerkonten, Windows-Themes oder Gerätetreiber können übernommen werden. Ein Tool zur Erstellung einer solchen CD ist der WinFuture xp-Iso-Builder 3. Nach dem Herunterladen und Installieren des Tools kann direkt eine Installations-CD erstellt werden. Voraussetzungen: eine Windows Quell-CD, ein CD-Rohling und etwas freier Speicherplatz auf der Festplatte.

1. Wenn Sie das Programm gestartet haben werden Sie direkt aufgefordert, das Laufwerk auszuwählen, in dem sich die Windows Quell-CD befindet. Legen Sie diese nun ein, klicken Sie auf ‘START :: Ordner/CD-Laufwerk wählen’ und wählen Sie das CD-Laufwerk aus, in dem sich die Windows-CD befindet.
2. Als nächsten müssen Sie einen Pfad auf der Festplatte auswählen, auf dem die Installationsdateien zwischengespeichert werden sollen. Am Besten erstellen Sie einen leeren Ordner im Hauptverzeichnis (meist: ‘C:/’) – diesen können Sie einfach nach der Erstellung der CD wieder löschen. Dazu wählen Sie einfach ihre Festplatte aus, klicken auf die extra Schaltfläche ‘Neuen Ordner erstellen’ und geben einen beliebigen Namen ein. Klicken Sie nun auf OK. Eine Reihe von Dateien werden nun in diesen Ordner kopiert, dies kann unter Umständen einige Minuten in Anspruch nehmen.
3. Als Nächstes können Sie ein ServicePack integrieren. Dazu müssen Sie eine entsprechende Quelldatei angeben – eine solche Quelldatei für das SP3 finden Sie z.B. unter http://www.microsoft.com/downloads…8-5e76-401f-be08-1e1555d4f3d4 Speichern Sie diese Datei z.B. auf dem Desktop und geben Sie im xp-Iso-Builder den entsprechenden Pfad an. Die Quelldatei wird nun in einen temporären Ordner kopiert – auch dies kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Klicken Sie danach auf ‘Weiter’.
4. Im zweiten Schritt können Sie, wenn Sie mit dem SP3 arbeiten wollen, nur den vierten Punkt aktivieren – ist dieser aktiv werden eventuelle DFÜ-Verbindungen mit in die Installation übernommen. Im Zweifelsfall ist dies immer zu empfehlen – das Internet muss nach der Installation nicht mehr extra eingerichtet werden. Dies kann aber auch überflüssig werden, falls sich an den Zugangsdaten zum Internet etwas ändert. Benutzen Sie ein Netzwerk oder einen Router zum Internetzugang macht die Aktivierung dieses Punktes aber keinen Sinn. Klicken Sie auf ‘Weiter’.
5. Der dritte Punkt erlaubt die Integration bestimmter Benutzerdaten. So kann z.B. der Windows-Produkt-Key auf die CD gespeichert und so nicht mehr verloren gehen oder eine vollautomatische Installation eingerichtet werden. Dazu werden unter diesem Menüpunkt alle Angaben gemacht, die sonst bei der Windows-Installation eingegeben werden müssen. Wählen Sie am oberen Rand unter ‘Integrationsmodus’ aus, welche Daten Sie mit auf die CD speichern möchten, geben Sie diese Daten an und klicken Sie auf ‘Weiter’.
6. Im nächsten Schritt können sie Benutzerkonten konfigurieren, die nach der Installation sofort verfügbar sind. Klicken Sie auf ‘Weiter’, wenn Sie Sie alle Konten eingerichtet haben oder keine anlegen möchten.
7. Schritt Fünf ermöglicht eine Reihe sehr komplizierter Einstellungen, welche die Performance und Benutzerfreundlichkeit von Windows beeinflussen – wenn Sie nicht 100% mit diesen Vertraut sind sollten Sie diese so lassen, wie sie sind. Eventuell können unter dem Punkt ‘Schriftarten’ ein Paar Schriftarten mit auf die Installations-CD gebrannt werden. Klicken Sie anschließend auf ‘Weiter’.
8. In den Schritten 6-9 können eine Reihe bestimmter Treiber, Updates und Anwendungen mit übernommen werden. Dazu müssen die zu übernehmenden Daten bereitgestellt und in die jeweiligen Listen eingetragen werden – dies ist allerdings nur etwas für fortgeschrittene Benutzer. Alle anderen klicken einige Male auf ‘Weiter’.
9. Schritt 10 ermöglicht das Löschen von eventuell nicht gebrauchten Ordnern von der CD. Dies ist nur zu empfehlen, wenn die CD sonst zu voll ist – ansonsten sind diese Ordner eher nette Goodies als nutzloser Ballast. Auch können hier persönliche Dateien und Ordner mit auf die CD gebrannt werden.
10. Zuletzt können Sie in Schritt 11 eine *.iso-Datei erstellen. Diese enthält den gesamten Inhalt der Boot-CD und kann einfach mit einem Brennprogramm (z.B. Nero) gebrannt werden. Geben Sie in dem entsprechenden Dialogfeld den Pfad an, auf dem Sie diese Datei speichern möchten. Das Erstellen dieser Datei kann bis zu mehreren Stunden in Anspruch nehmen.
Download WinFuture XP-Iso-Builder 3: http://winfuture.de/XPIsoBuilder
- Unbeaufsichtigte Installation Windows 2000 oder XP Teil 3
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