Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker – Ist mein PC betroffen?


Erstmalig ist nicht eine Software, sondern eine Hardware von einer Sicherheitslücke betroffen. Und sind es gleich auch noch die Prozessoren von Intel, AMD und ARM. Also quasi 99% aller Computer weltweit. Sogar Smartphones können von diesen Sicherheitslücken betroffen sein. Die Forscher, die diese Sicherheitslücken entdeckt haben, haben die beiden Sicherheitsprobleme Meltdown und Spectre getauft. Sollte man deshalb jetzt in Panik verfallen?

Kostenloses Office-Paket SoftMaker FreeOffice 2018

Panik ist in jedem Fall die schlechteste Reaktion. Gut ist, dass diese Sicherheitslücken bisher offenbar noch nicht ausgenutzt worden sind.

Ist mein PC von Spectre und Meltdown betroffen?

Im ersten Schritt sollte man zunächst mal herausfinden, ob der eigene PC wirklich von beiden Sicherheitslücken Spectre und Meltdown betroffen ist. Dafür hat der Software-Hersteller Ashampoo ganz aktuell ein kleines Tool kostenfrei zur Verfügung gestellt: den Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker.

Das Tool steht auf der Ashampoo Webseite kostenfrei zum Download zur Verfügung. Eine Installation ist nicht nötig, einfach herunterladen und starten.

Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker Test starten

Die Prüfroutine, die dieses kleine Tool nutzt, um herauszufinden, ob der Prozessor von Spectre und/oder Meltdown betroffen ist, wurde eigentlich von Microsoft entwickelt. Aber die Anwendung der Original-Routine war für nicht Experten zu kompliziert. Damit jeder ganz einfach seinen Computer auf die Sicherheitslücken testen kann, wurde der Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker entwickelt.

Im oberen Screenshot sehr ihr, wie das Programm nach dem Start aussieht. Es muss nichts weiter eingestellt oder konfiguriert werden, einfach auf Test starten klicken und das Tool macht sich an die Arbeit und kontrolliert, ob euer PC von Spectre und Meltdown betroffen ist.

Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker Testergebnis PC ist betroffen

Wie man sehen kann ist hier auf meinem Notebook die Situation so, dass der verbaute Intel-Prozessor nicht von der Meltdown-Sicherheitslücke betroffen ist. Aber über Spectre könnte man Daten ausspähen.

Muss man jetzt in Panik verfallen? Nein, ganz sicher nicht, denn ein Angreifer wäre immer noch auf eure Mithilfe angewiesen. Denn irgendwie, meist getarnt als Email-Anhang, muss euch der Schadcode zunächst mal untergejubelt werden. Also gelten hier, wie sonst auch, die allgemeinen Sicherheitsregeln für den Umgang mit dem Internet.

Keine Email-Anhänge öffnen, die man nicht kennt, nichts herunterladen, was aus einer unbekannten Quelle kommt, nicht überall draufklicken, Windows Updates machen und ein aktuelles Antivirusprogramm installiert und aktiv haben.

Wer seinen gesunden Menschenverstand nutzt, muss auch vor Spectre und Meltdown nicht in Panik verfallen. Und wer wissen möchte, wie diese Sicherheitslücken eigentlich entstanden sind, dem empfehle ich den informativen Artikel dazu im Ashampoo Blog.

pdfpro
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.