Computerspiele: Nicht nur ein Zeitvertreib

Früher wurden Computerspiele lediglich als Zeitvertreib angesehen. Auch heute sehen dies immer noch viele Menschen als Zeitverschwendung an. Wohl gleich ein Teil der Bevölkerung mittlerweile damit ihr Geld verdient. Erst kürzlich sind Gamer aufgrund einer Aussage des Herrn Seehofer bezüglich des Anschlages in Halle wieder in den negativen Betrachtungswinkel geraten. Aufgrund dessen sind viele auf die Barrikaden gegangen und haben über mehrere Seiten das eigentliche Problem erläutert.

In diesem Artikel möchten wir uns einmal damit auseinandersetzen, wie sich Computerspiele im Leben positiv auf das Gehirn und das Verhalten auswirken und zu guter Letzt schauen wir uns grundlegend die Hardware an, welche benötigt wird, um ein smoothes Spieleerlebnis zu gewährleisten. Gamer sind heutzutage nämlich nicht mehr an ihren Schreibtisch gebunden. Seit den letzten Generationen sind die mobilen Geräte in Form von einem Gaming Laptop so stark geworden, dass das Computerspielen an jedem Ort der Welt möglich ist.

Ashampoo PDF Pro 2

Wie wirken sich Computerspiele positiv auf das Leben aus?

Controller für Computerspiele

Zuerst muss gesagt werden, dass Computerspiele sich auch negativ auswirken können. Dies ist jedoch nicht der Regelfall und meist liegt das Problem an der Psyche des Menschen, der davor sitzt. Aber kommen wir nun zu schönen Dingen.

Gerade bei Shootern oder sonstigen Rollenspielen ist eine schnelle Entscheidungsgabe essenziell. Binnen Bruchteilen von Sekunden müssen Entscheidungen aus mehreren Parametern gewählt werden, um einen Erfolg zu erzielen. Dieses wirkt sich ebenso auf das reale Leben aus. Ein Computerspieler hat in der Regel eine um 25 % schnellere Entscheidungsgabe und kann komplexe Aufgaben oder Situationsanalysen somit effizienter beginnen.

Durch diese vielen Möglichkeiten, welche es im Spiel zu beachten gibt, muss ein Gamer etliche Objektive auf einmal im Blick behalten. Im realen Leben wirkt sich dies auf die Multitasking Fähigkeit aus. Während normale Menschen im Schnitt maximal 5 Objekte zur selben Zeit im Auge behalten können, sind es bei Gamern im Schnitt 7.

Durch all diese Aufgaben, welche den kognitiven Bereich des Menschen ansprechen hat die Universität in Bochum mit einer Studie herausgefunden, dass Gamer zudem lernfähiger sind. Sie können Inhalts aus Vorlesungen und Büchern schneller abspeichern und innerlich besser kategorisieren, wodurch Situationen besser eingeschätzt werden können.

Last but not least fördern Games die soziale Interaktion und können dabei helfen Sprachen wie Englisch zu verbessern. In Online Games ist man permanent mit anderen Spielern aktiv. Wer hier unfreundlich ist, wird schnell ausgeschlossen. Zudem sind viele Aufgaben nur in Gruppenarbeit zu bewältigen. Aus dem Grund lernen Gamer einen freundlichen Umgangston. Weiterhin sind mittlerweile viele Spiele international, sodass etliche Gespräche nur noch auf englisch stattfinden. Dadurch ist man gezwungen seinen eigenen Wortschatz zu erweitern, was sich indirekt auf eine Verbesserung der Schulnoten auswirken kann.

Welche Hardware ist für ein gutes Spieleerlebnis notwendig?

Im Windows Bereich existieren unzählige Kombinationsmöglichkeiten, wenn es um die Hardware geht. Sei es ein Gaming Notebook oder ein Desktop Rechner. Wobei letzteres sich natürlich noch individueller konfigurieren lässt. Zudem kommt es immer auf das Spiel sowie des verwendeten Monitors und den Grafikeinstellungen an. Ein Großteil der Spiele benötigt eine potente Grafikkarte und der Prozessor ist sekundär. Spiele hingegen, wie MMORPG’s profitieren von einem starken Prozessor und die Grafikkarte ist sekundär.

Die meisten Spiele werden in einer Auflösung von 1920×1080 gespielt, wobei viele bereits aufgrund der immer stärker werdenden Hardware auf 2560×1440 oder gar 3440×1440 umsteigen. Ob beim Prozessor auf Intel oder Ryzen gesetzt wird hat keine große Relevanz mehr, wobei Ryzen das deutlich bessere Preis-Leistungsverhältnis hat. Ein Intel Core i5 bzw. Ryzen 5 ist für fast alle Spiele vollkommen ausreichend.

Bei Full-HD ist eine Nvidia RTX 2060 bzw. AMD RX 580/590 ein optimaler Spot in der Mitte, um mindestens 60 Bilder, teilweise sogar über 140 Bilder pro Sekunde zu erlangen bei hohen Einstellungen. Diese Grafikkarten reichen für viele Spiele sogar noch aus, um in einer Auflösung von 2560×1440 oder 3440×1440 zu spielen. Wer jedoch Framedrops vermeiden möchte, sollte sicher gehen und eine RTX 2070 oder RX5700 nutzen.

Ryzen ist eine Architektur, welche enorm von schnellem Arbeitsspeicher profitiert, welcher mindestens 3.000 MHZ betragen sollte. Für Spiele wären eigentlich 8GB RAM ausreichend, jedoch sollten mindestens 16GB genommen werden, für den Fall, dass mehrere Fenster im Hintergrund noch geöffnet bleiben.

Für die Leistung an sich waren dies die grundlegenden Komponenten. Innerhalb einer RTX 2070 z. B. gibt es noch zahlreiche Custom Varianten. Da kann keine Empfehlung gegeben werden, da es hier ausschließlich auf den eigenen Geschmack ankommt, was aussehen betrifft, oder ob die Waage eher auf mehr Leistung oder einen leiseren Lüfter gelegt wird.

Wer insgesamt mit einem schnellen System arbeiten möchte, sollte noch darauf achten, dass das Betriebssystem auf einer SSD Festplatte installiert wird. Darauf installierte Spiele kann zudem für eine Verringerung der Ladezeit sorgen. Alles andere kann bedenkenlos auf einer herkömmlichen HDD Festplatte abgelegt werden.

20,00 EUR
Samsung Galaxy M20 Smartphone (16.0cm (6.3 Zoll) 64GB interner Speicher, 4GB RAM, Charcoal Black) -...*
  • Beeindruckendes Design mit Infinity-V Display, 6,3 Zoll, 2.340x1080 (FHD+) TFT

Das könnte Dich auch interessieren …