Die richtige Hard- und Software für Pokerspieler

Online Poker ist schon seit Jahren enorm beliebt. Bereits kurz nach der Jahrtausendwende wurden zahlreiche Pokerräume eröffnet, in denen die Spieler ganz bequem von Zuhause aus spielen konnten. Gerade für junge Menschen war dies eine enorm große Chance, um im Internet Geld zu verdienen. Viele unerfahrene Spieler meldeten sich im Rahmen des Pokerbooms auf einer Pokerseite an und spielten ohne nennenswerte Strategie zum Spaß. Erfahrenere Spieler und motivierte Neulinge, die sich intensiv mit den strategischen Aspekten auseinandersetzten, konnten dadurch schnell zu großen Gewinnern werden.

Mit den Jahren stieg das Niveau im Online Poker immer weiter an. Wer zu den Gewinnern gehören will, muss mittlerweile also ein wenig mehr tun, als sich nur mit den grundlegenden strategischen Aspekten auseinanderzusetzen. In diesem Artikel befassen wir uns mit den Hard- und Softwarevoraussetzungen, die im Jahr 2019 von erfolgreichen Pokerspielern erfüllt werden sollten.

Die richtige Hardware für erfolgreiche Pokersessions

Hardware für erfolgreiche Pokersessions

Die beste Hardware zum Poker spielen ist enorm wichtig, damit die nächste Pokersession ohne Probleme abläuft. Ein Spieler der sechs oder acht Tische parallel spielt, kann durch einen Absturz des PCs oder einen Abbruch der Internetverbindung schnell einen erheblichen Geldbetrag verlieren. Ein alter und anfälliger PC sollte deshalb ersetzt werden, bevor um große Beträge gespielt wird. Die technischen Voraussetzungen sind nicht so wichtig, denn die Pokersoftware der gängigen Pokerräume und Trackingsoftware wie Pokertracker 4 oder Holdem Manager 2 läuft auch auf PCs in der mittleren Preisklasse.

Das Hauptaugenmerk sollte also auf der Zuverlässigkeit des gesamten Systems liegen. Für zusätzliche Software wie beispielsweise einen sogenannten Solver, der bei der Analyse von Händen nach der Session eingesetzt wird, wird etwas mehr Rechenleistung benötigt. Doch auch hier muss es kein High End Gaming PC sein. Gerade neue Spieler sollten dieses Geld lieber in einen weiteren Monitor investieren. So haben sie einen deutlich besseren Überblick über die verschiedenen Tische.

Diese Software nutzen die Profis

Schon seit dem Beginn des Pokerbooms gibt es einige Trackingprogramme, die das Spielverhalten der Mitspieler analysieren. So können die Spieler auf einen Blick sehen, wie viele Hände ihre Gegner im Schnitt spielen und wie aggressiv sie dabei vorgehen. Dabei zeichnet die Software nur auf und gibt keine Handlungsempfehlung ab, denn das würde gegen die Regeln der Pokerseiten verstoßen. Der Spieler muss die Informationen also immer noch selbst auswerten und seine Strategie dementsprechend anpassen.

Zur Analyse ihrer Spielzüge nutzen Profis Software wie beispielsweise den MonkerSolver. Dieser berechnet für eine vorher festgelegte Situation das spieltheoretische Optimum. Ein Spieler kann also herausfinden, ob sein Spielzug gegen einen perfekt spielenden Gegner gut oder schlecht war. So können sich auch sehr gute Pokerspieler immer weiter verbessern.