Die schleichende Digitalisierung des professionellen Fussballsports

Hand hoch, wer Thomas Müller oder Marco Reus kennt. Und nun Hand hoch, wer „MoAuba“ oder „F2Tekkz“ kennt – wir nehmen an, bei den Letztgenannten sind weniger Hände oben als bei den beliebten und bekannten Spielern von Bayern München und Borussia Dortmund.

Noch, möchte man sagen. Denn in den vergangenen Jahren hat die eSport Szene in Deutschland und ganz Europa immer weiter zugenommen. Die beiden Sportler die oben genannt sind, sind also Profifußballer – an Spielkonsolen. Dieser Trend ist nicht weiter verwunderlich, denn Fußballvereine aus der ganzen Welt haben erkannt, dass sich nicht mehr nur alleine mit echtem Sport Geld verdienen lässt, sondern auch mit Spielen wie FIFA oder Pro Evolution Soccer.

professioneller Fussball auf der Spielekonsole

Wer sich ein wenig in der Szene der Spielkonsolen und Computerspielen auskennt, der wird wissen, dass unzählige Spieler mit live gestreamten Spielen bei YouTube und anderen Seiten heutzutage fast schon Millionen scheffeln können. Und deswegen haben Fußballvereine wie der FC Augsburg auch eine eSport Sparte, mit denen der Club vorwiegend die junge Zielgruppe an den Verein bringen will. Denn seien wir doch mal ehrlich – Bundesliga wird langsam ein wenig langweilig und zudem sehr teuer. Beim eSport hingegen kann man fast noch hautnah dabei sein, dabei aber gleichzeitig von zuhause reinschauen, ohne selber aktiv zu werden. Weniger Aufregung und weniger Stress.

schleichende Digitalisierung des professionellen FussballsportsNun, diese Form von Stress scheint sich mittlerweile sowieso aufzulösen, denn immer weniger Menschen verbringen Zeit damit, aktiv in den Stadien und bei Auswärtsspielen zu sein, denn es dauert und kostet viel. Klar ist, dass viele Alteingesessene aus sentimentalen Gründen oder einer tief verankerten Form der Loyalität lieber das echte Spiel angucken, aber auf Dauer wird sich dieser Trend verändern. Der virtuelle eSport Genuss befindet sich ebenfalls konstant in einem Wandel der Zeiten, denn wer hier auf Dauer Erfolg haben will muss sich scheinbar stets neu erfinden.

Und dieser Trend ist nicht nur beim eSport oder in der verwandten eGaming Szene zu beobachten. Auch andere Bereiche des Lebens, die früher eher draußen und in einem persönlichen Kontakt stattfanden, werden immer mehr digitalisiert und befinden sich außer Reichweite von öffentlichen Institutionen. So etwa auch die stets größer und interessanter werdende Online Casino Branche, denn hier macht es auch Sinn, wenn man von Zuhause oder mobil spielen kann, ohne dafür extra aufstehen zu müssen.

Die Wettseite VulkanBet etwa hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen virtuellen und grenzüberschreitenden Dienst für alle Fans und Spieler zu bieten, die neben Sport auch andere Wetthobbies haben. Dies geht viel leichter vonstatten ohne Hürden –von einem Internetzugang mal abgesehen.

Fakt ist: das digitale Zeitalter hat längst Einzug genommen beim professionellen Sport, ein Zurück ist nicht möglich – ähnlich wie sich die industrielle Revolution nicht hat umkehren lassen – und auch nicht gewünscht. Vielleicht ist es nicht für jeden etwas, aber sicherlich ist es spannend zu sehen, wie sich dieser Trend in den kommenden Jahren manifestieren wird.

Stellen Sie sich also darauf ein, dass in der nahen Zukunft auch jene Fußballer vergöttert werden, die an der Konsole und mit dem Controller jene Wunder verbringen können, wie ein Müller oder ein Reus es auf dem Rasen schaffen.

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