Gamescom 2020 wird virtuell – was Gamer erwartet


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Messen sind unter Gamern beliebt, wenn auch aktuell nur schwer zu realisieren. Einige Veranstalter bieten deshalb jetzt virtuelle Messen an. Das trifft auch auf die Gamescom 2020 zu. Aber was können Gamer davon erwarten? Dieser Artikel schaut sich die Gamescom im virtuellen Gewand genauer an und zeigt auf, welche Gaming-Trends es gibt.

Die Gamescom 2020

Die Gamescom 2020 wird virtuell - doch trotzdem erwarten gamer viele spannende Events.
Abbildung 1: Die Gamescom 2020 wird virtuell – doch trotzdem erwarten gamer viele spannende Events. Bildquelle: @ Andreas Heimann / Unsplash.com

Die Gamescom ist die größte Spielemesse in Deutschland und verzeichnete in den letzten Jahren ständig Rekorde Diesmal wird die Veranstaltung virtuell stattfinden und zeigen, was die Digitalisierung alles kann. Hier einige Ausblicke:

  • Gamescom now – schon im vergangenen Jahr war dieser Content-Hub am Start, über den Interessenten virtuell an Panels, Veranstaltungen und Vorstellungen teilhaben konnten. Dieses Jahr wird dieser Bereich deutlich ausgebaut und wird somit zur Anlaufstelle für alle Premieren, Games, News und Events der Messe. Auch die eigenen Shows der Messe sind hier zu sehen.
  • Opening Night – sie steht natürlich virtuell im Mittelpunkt. Im vergangenen Jahr war die Opening Night die reichweitenstärkste Gamingshow, das könnte sich in diesem Jahr nochmals vergrößern.
  • Gamescom Studio – Entwickler der Topklasse werden hier befragt und bieten Hintergründe und Ankündigungen.
  • Awesome Indies – die Gamescom plante eigentlich in diesem Jahr, den Indie-Unternehmen mehr Raum zu geben. Geplant war, den Hallenbereich der kleineren Aussteller deutlich zu vergrößern. Auf der virtuellen Messe wird das getan, denn sie erhalten einen eigenen Channel und eine eigene Show. Natürlich finden auch regelmäßig Interviews und Panels mit Indie-Teams statt.

Das eigentliche Gamescom-Angebot wird somit vollständig auf die virtuelle Ebene verlegt. Die Gamescom sagt nicht nur »digital«, sie ist es. Virtuelle Besucher können auf spannende Shows, Vorstellungen, Panels und Veranstaltungen vertrauen. Doch auch die Aussteller, die nun Partner heißen, kommen nicht zu kurz, denn Ihr Programm dürfen sie ebenfalls vollends digital durchziehen.

Natürlich wird sich die virtuelle Messe von der üblichen Veranstaltung unterscheiden, doch lässt sich das aktuell nicht verändern. Besucher können beispielsweise VR-Spiele nicht live auf der Messe austesten, doch heißt das natürlich nicht, dass die Entwickler nicht ihre eigenen Ideen mitbringen.

Die beste Neuigkeit für die virtuelle Gamescom ist jedoch, dass sie völlig kostenfrei ist. Niemand braucht sich im Vorfeld ein Ticket zu kaufen, die Inhalte sind für jedermann frei zugänglich.

Gaming-Trends

Wie hat sich das Gaming eigentlich verändert? Grundsätzlich gibt es in den letzten Jahren zwei gravierende Trends: Die Spiele-Messe in Essen vermeldet jährlich Besucherrekorde, die Gamescom aber auch.

Es heißt also »back to the roots« in reeller Gemeinschaft und »online« zu jeder anderen Zeit. Gerade die Gamingwelt hat sich massiv gewandelt und bietet immer mehr Chancen, Möglichkeiten, aber natürlich auch Verpflichtungen:

  • Clouds – viele Games liegen mittlerweile schlichtweg in einer Cloud. Das hat den Vorteil, dass die Spiele nicht mehr auf dem eigenen PC installiert werden müssen. Gaming-PCs sind somit nicht mehr unbedingt notwendig, wodurch nun auch Spieler auf leistungsintensive Spiele zurückgreifen können, die bislang durch die fehlende Ausstattung davon abgehalten werden.
  • Streaming – zwar konnte sich noch kein Streamingdienst so durchsetzen, wie beispielsweise Netflix, doch ist das Game-Streaming durchaus beliebt. Wieso auch nicht, immerhin kann hier für eine feste Gebühr gezockt werden, bis die Finger bluten.
  • Online-Gambling – einen großen Faktor beim Gaming nimmt mittlerweile das Online-Glücksspiel ein. Online-Casinos haben wahre Besucheranstürme und weiten ihr Angebot ständig aus. Auch neue Technologien werden stets überlegt. So ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis neben dem Live-Casino ein VR-Casino an den Start geht. Im Ausland ist das schon in der Probephase. Das Wachstum im Bereich der Online-Casinos dürfte sogar noch steigen, denn mit der baldigen Legalisierung und der Lizenzvergabe wird das Modell auch für die Spieler interessant, die aktuell noch unsicher ob der Rechtslage waren. Ein interessanter Anbieter ist beispielsweise Betsson, welches gerade eine große Kooperation mit Yggdrasil Gaming eingegangen ist. Mehr über Betsson erfahren Nutzer in der Übersicht auf dieser Seite.
  • VR-Technik – lange Zeit haderte diese Technik daran, dass wahlweise die Brillen sehr kostenintensiv waren, nur mit speziellen Konsolen genutzt werden konnten oder auf andere Weise schwächelten. Gerade die Konsolenbindung ist natürlich für Gamer nervig, zumal nicht jeder VR-Hersteller auch die Masse an Spielen bietet. Mittlerweile weitet sich das Feld und Brillen können einfach an den PC angeschlossen oder gar mit dem Smartphone bestückt werden.
  • Play-Through – dieser Aspekt des Gamings hat zwar weniger mit dem Selbstspielen zu tun, doch Channels auf Twitch oder YouTube sind bei Gamern unheimlich beliebt. Es ist ja auch praktisch, schon im Vorfeld ein Spiel durchs Anschauen »durchspielen« zu können – oder aber, die heiklen Stellen im Game erklärt zu bekommen.

Doch auch die Qualität der Spiele wird immer besser. Selbst diejenigen, die bislang selten Sportspiele wie FIFA oder Formel 1 gespielt haben, konnten sich vereinzelt Mitschnitte in den Nachrichten der letzten Wochen anschauen. Die heutigen Grafiken sind teils extrem realistisch, was den Spielgenuss natürlich noch erhöht.

Es darf wirklich gespannt abgewartet werden, was alles auf der Gamescom vorgestellt wird, denn eines ist sicher: Die Games werden eine Augenweide sein und garantiert wird es Möglichkeiten geben, einige Neuvorstellungen virtuell in der Cloud so anzuspielen, wie es auch auf einer normalen Messe möglich wäre.

Fazit – virtuell passt einfach

Gerade zu einer Veranstaltung wie der Gamescom passt eine vollständig virtuell veranstaltete Messe. Gäste werden in den verschiedenen Rooms ebenso auf ihre Kosten kommen, wie die Fachbesucher, die gesondert eingeladen werden. Und natürlich ist die Messe auch auf mobilen Endgeräten einsehbar.

Welche Games vorgestellt werden und welche Trends es im Gamingbereich nun gibt, wird die Gamescom garantiert verraten.

Dass die virtuelle Messe kostenfrei ist und ohne Ticket zugänglich, dürfte die Attraktivität noch einmal erhöhen, immerhin ist es nun unverfänglich möglich, einfach mal hineinzuschauen.


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