Mehr Rechenleistung – komplexere Spielerfahrungen: Gaming im Wandel der Zeit

Heutzutage ist der Computerspiel-Markt kaum noch zu überschauen, gefühlt erblicken jede Woche neue Games das Licht der Welt. Doch das war bei weitem nicht immer so, von den Anfängen bis zum jetzigen Tag war es ein langer Weg und nicht zuletzt haben Games auch den Hardwaremarkt entscheidend beeinflusst.

Immer komplexere, rechen-intensivere Games haben den Anlass dazu gegeben, richtig gute Grafikkarten oder schnellere Prozessoren zu entwickeln.

Doch nicht nur die Grafik und die Rechenleistung unterscheiden sich stark von den Anfängen, auch die Spieler und die Games selber haben sich stark verändert. 

Aus der Nische zum Mainstream

Hardware für den Gaming PC zusammenbauen

Das Gaming endgültig im Mainstream angekommen ist kann heute nicht mehr bestritten werden. Doch anfänglich galten Gamer und solche die sich für Computerspiele interessierten schnell als Nerd, das Gamer mal eine relevante Zielgruppe für den Massenmarkt würden, konnte sich lange Zeit niemand denken.

Doch das Nischendasein hat sich längst ausgelebt. Heute spielen nicht mehr nur pubertierende Jungs und ewig Junggebliebene, Games, gezockt wird Generations- und geschlechtsübergreifend. Der Anteil unter jugendlichen Mädchen und Jungs, der heute PC-Spiele spielt, ist ungefähr gleich. 

Jeder kennt die alten Klassiker

Die Anfänge der Computerspiele sind legendär. Es gibt kaum einen der Klassiker wie Pong, Spacewar oder Pacman nicht kennt, selbst nach Jahrzehnten haben viele dieser Klassiker haben viele dieser Games ihren Reiz nicht verloren und erfreuen bis heute Generationen.

Sogenanntes Retro-Gaming, also das Spielen von alten Klassikern ist nach wie vor weit verbreitet, auch wenn Gamer mittlerweile wesentlich realistischere Spielerfahrungen machen können. Auch wurden in der Anfangszeit viele klassische Brett- oder Würfelspiele erfolgreich als PC-Spielvariante umgesetzt.

Besonders beliebt ist dabei etwa Backgammon, welches heute vor allem als passendes Game zur Shisha bekannt ist und beispielsweise bei Smoke2u bestellt werden kann. 

Der Weg von 2D zu 3D

Während viele der alten Klassiker rudimentäre Grafiken auf Basis des ASCII-Zeichensatzes nutzten, wurden die Grafiken nach und nach runder. Einen ersten Meilenstein stell hier das sogenannte VGA-Zeitalter dar, welches Spiele in einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln ermöglichte. Schnellere Prozessoren und immer schnellere Datenübertragungen ermöglichten eine stetig hochauflösendere Grafik. 

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Titel wie Battlezone führten 3D-Grafik mit einfachen Polygonen in die Gaming-Welt ein. Dies wurde erst möglich, als ausreichend Rechenleistung für entsprechende Games zur Verfügung stand und sorgte dafür, dass das Potenzial von Computerspielen von nun versucht wurde komplett auszuschöpfen.

Anfangs noch einfarbig kamen dann zu Beginn der 90er Jahre erste Games mit texturierten 3-D-Welten auf den Markt. 1998 erscheint schließlich Unreal 1 und verändert die Computerspiel-Landschaft nachhaltig.  

Gaming-Apps erfreuen sich wachsender Beliebtheit 

Ein relativ neues Phänomen stellen sogenannte Gaming-Apps dar. Im Zuge der zunehmenden Verbreitung von Smartphones setzen sich Gaming-Apps mehr und mehr durch. Gaming-Apps bieten kurzweiligen Spielspaß für zwischendurch und werden besonders gern auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder beim zwischenzeitlichen Warten gespielt.

Viele von diesen Games haben einen enormen Suchtfaktor, insbesondere Rätsel-Games stehen hier hoch im Kurs. Manche App-Games können regelrechte Trends auslösen, was man unter anderem daran erkennen kann, dass immer mehr Nutzer im Netz auf der Suche nach Lösungen zu bekannten App-Spielen, wie etwa der 4 Bilder 1 Wort Lösung sind.  Dabei muss der Spieler einen Begriff erraten, Hinweise werden ihm durch vier Bilder gegeben. 

VR Brille Oculus

AR, VR und Cloud-Gaming – was kommt in Zukunft?

Man kann davon ausgehen, dass in Zukunft verstärkt VR und AR in die Gaming-Welt Einzug erhalten. Das Spielerlebnis könnte somit noch einmal völlig verändert und auf ein ganz neues Level gehoben werden. Mit einer VR-Brille und entsprechenden Controllern wird ein Gaming-Erlebnis möglich, welches realer als nie zu vor war.

Die Grenzen zwischen Gaming und Realität könnten durch bestimmte AR-Elemente zusätzlich weiter verschwimmen. Während in der ersten Ära der Computerspiele eher Spielelemente aus dem realen Leben „geklaut“ wurden und als PC-Version umgesetzt wurden, kann man in modernen Games in extrem tiefe Fantasiewelten eintauchen. Dies wird sich zukünftig weiter verstärken und Auswirkungen auf Spieler und Spieleentwickler haben.

Wenn die Entwicklung so rasant weitergeht wie bislang, können sich Gamer in Zukunft kaum jedes Jahr ein neues System kaufen. Ein weiterer Zukunftstrend könnte daher das sogenannte Cloud-Gaming werden. Beim Cloud-Gaming läuft das eigentliche Game auf leistungsstarken externen Servern, der Spieler steuert das Game von zu Hause aus per Remote.

Dies ist besonders angesichts der immer höheren Systemanforderungen für moderne Games zunehmend notwendiger werden, um möglichst vielen Gamern das Spiel zugänglich zu machen.

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