PC-Bauteile / beschädigte Hardware selbst reparieren?

Immer wieder gehen Bauteile oder Hardwarekomponenten von Computern kaputt. Wie jede Maschine muss ein Rechner regelmäßig gewartet werden, damit ein ordnungsgemäßer Betrieb möglich ist. Doch nicht immer ist ein Defekt auf mangelnde Wartung zurückzuführen, Kurzschlüsse, häufige Systemabstürze oder auch hitzebedingte Ausfälle können dazu führen, das einzelne Komponenten Schaden erleiden.

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Gute Ausstattung ist unerlässlich

PC-Bauteile oder beschädigte Hardware selber reparieren

Wer ernsthaft und nicht nur gelegentlich PC-Bauteile oder beschädigte Hardware selber reparieren möchte, kommt um professionelle Lötarbeiten nicht herum. Sowohl hinsichtlich der technischen Ausstattung, als auch in Bezug auf die Löt-Kenntnisse, sollte man dabei gut versorgt sein.

Es muss nicht unbedingt eine Löt- und Entlötstation sein, ein Lötkolben reicht schon aus, um Kabel, Schalter und Stecker zu verlöten oder auch um Lötlücken auf Platinen zu schließen.

Auch ist es mit ein wenig Geschick möglich, abgerissene Kondensatoren oder ähnliches wieder anzulöten.

Gewerbliche Lötarbeiten dürfen nur noch von meistergeführten Betrieben durchgeführt werden

Nur wenige PC-Werkstätten und Computerläden sind heute in der Lage, Lötarbeiten auszuführen. Grund dafür ist die gesetzliche Regelung, die vorschreibt, dass ein Betrieb, der Lötarbeiten anbietet, von einem Meister geführt werden muss. Daher bleibt einem oft nichts anderes übrig, als das defekte Bauteil zu ersetzen oder kostenintensiv für die Reparatur einzuschicken.

Wer selbst in der Lage ist, elektronische Bauteile zu reparieren, spart also langfristig Geld. Was also sollte man in dieser Hinsicht beachten?

  • Im Computer- und Elektronikbereich findet ausschließlich das Weichlöten Anwendung, wobei die Temperaturen im Gegensatz zum sogenannten Hartlöten nicht über 450 °C steigen.
  • Für Lötarbeiten an elektronischen teilen empfiehlt sich die Verwendung von Lötzinn mit einem Anteil von 60% Zinn und 39% Blei. Die Schmelztemperatur liegt dabei 180 °C
  • Das Ende des Lötkolbens sollte klein und spitz sein, um gut an alle Bereiche heranzukommen.
  • Wenn Bauteile nicht verlötet, sondern ausgelötet werden sollen, kann eine Entlötstation die Arbeit deutlich vereinfachen. Auch eine Kombination beider Geräte, eine Löt- und Entlötstation, kann Sinn machen, vor allem wenn häufige Lötarbeiten anfallen.
  • Beim Löten sollte die Spitze des Lötkolbens regelmäßig mit einem nassen Schwamm gereinigt werden. Hierfür unbedingt spezielle Lötschwämme benutzen.

Vorsicht bei empfindlichen Teilen

Wie bei den meisten Dingen erfordert professionelles Löten einiges an Übung. Wer noch keine Erfahrungen sammeln konnte, sollte sich besser erst mit dem Löten an sich beschäftigen, bevor er sich wirklich an die teilweise sehr teuren Hardwarekomponenten heranwagt. Im Zweifel erlischt die Garantie bei dem Versuch, selber etwas zu reparieren.

Geübte Elektrotechniker hingegen können mit der richtigen Ausstattung durchaus etwa defekte Kondensatoren auslöten und ersetzen, Kabel löten und reparieren oder SDMs löten. Die Anschaffungskosten einer Löt- und Entlötstation haben sich schnell ausgezahlt, wenn langfristig Werkstattkosten eingespart werden können.

Wer sich nur ab und an versuchen möchte oder erst einmal schauen will, ob ihm das Löten überhaupt Spaß macht, der ist mit einem Lötkolben für Einsteiger bestens beraten und kann im Zweifel immer noch aufrüsten.

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