Cloud-Nutzung: Unternehmen können selbst zur Sicherheit ihrer Daten beitragen


Ob im Handel, in der Industrie oder der Logistikbranche – die Digitalisierung hat nahezu alle Wirtschaftszweige erfasst und in fast allen hat die Cloud-Nutzung Einzug gehalten. Viele manuelle Prozesse konnten dadurch weitgehend digitalisiert und automatisiert werden – was nicht nur die Prozesse an sich vereinfacht, sondern auch Zeit und Kosten spart. Doch trotz aller Vorteile bleibt die Frage: Wie sicher sind vertrauliche Daten in der Wolke?

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Cloud-Computing als Standard-Technologie in vielen Unternehmen

Cloud-Computing als Standard-Technologie in vielen UnternehmenAls Angestellter jederzeit und überall auf Unternehmensdaten zugreifen zu können – die Cloud macht es möglich. Sie bietet Unternehmen die nötige Flexibilität und steigert die Effizienz von zahlreichen betrieblichen Prozessen – und das sind nur einige der Vorteile. Da überrascht es kaum, dass sich die Cloud in den letzten Jahren zur Basis-Technologie der Digitalisierung entwickeln konnte. Dem Cloud-Monitor 2017 des Branchenverbands Bitkom zufolge haben im vergangenen Jahr rund 65 Prozent der Unternehmen ab 20 Mitarbeitern Cloud-Computing verwendet. Die Technologie wird nicht mehr nur dazu genutzt, um den Datenspeicher zu vergrößern, bestimmte Geschäftsprozesse zu automatisieren oder von einer höheren Rechenleistung zu profitieren.

Zahlreiche Unternehmen nutzen unter anderem zunehmend Collaboration-Tools aus der Cloud für die interne Zusammenarbeit sowie Cloud-Mail-Lösungen, die speziell für die Bedürfnisse eines Unternehmens entwickelt wurden. Ihre vertraulichen Daten einem externen Dienstleister anzuvertrauen, scheint für viele Unternehmen inzwischen kein großes Problem mehr darzustellen. Dem Cloud-Monitor zufolge betreiben nur knapp 13 Prozent der befragten Unternehmen Private Clouds komplett selbst.

Sichere Cloud-Nutzung – Unternehmen können viel mehr tun

Sichere Cloud-Nutzung - Unternehmen können viel mehr tun

Was die Sicherheit anbelangt, so sind insbesondere Anbieter mit Rechenzentren in Deutschland (Datenspeicherung muss unter Einhaltung der deutschen Datenschutzrichtlinien erfolgen) mit sämtlichen Verschlüsselungstechniken gut aufgestellt. Sich ausschließlich darauf verlassen sollten Unternehmen aber nicht. Wie die aktuelle Studie „The treacherous 12“, die sich mit den größten Bedrohungen in der Cloud befasst, einmal mehr bestätigt, liegt die Sicherheit der Daten sowohl in der Verantwortung des Anbieters als auch des Unternehmens selbst.

  • So sollten sich Unternehmen beispielsweise nicht blind auf die Backups des Cloud-Anbieters verlassen und streng vertrauliche beziehungsweise wichtige Daten zusätzlich selbst sichern. Denn logischerweise sind auch Cloud-Anbieter nicht hundertprozentig vor möglichen Hacker-Angriffen sicher.
  • Die Richtlinien für die Passwortstärke sowie die Aktualisierungsfrequenz aller Passwörter sollte mit steigender Anzahl der Cloud-Nutzer im Unternehmen verschärft werden. Eine Multifaktor-Authentifizierung kann die Sicherheit zusätzlich erhöhen.
  • Um die Unternehmensdaten maximal zu schützen, sollten alle Daten bereits an ihrem Entstehungsort verschlüsselt werden. Enterprise Mobility Management Tools (EMM) helfen dabei, die Arbeit auf firmeneigenen BYOD-Geräten sicher zu gestalten.

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