Das Hardware-Setup der größten eSport-Teams


Unzählige Menschen auf der Welt folgen dem neuen Trend des Sports, der nicht nur in den klassischen Disziplinen immer digitaler wird. Es geht um den eSport, der regelmäßig ein Millionen-Publikum anzieht und die Events so besonders attraktiv für Zuschauer und Sponsoren macht. An die Spitze gelangen die Teams nur mit der besten Ausrüstung. Wie sieht das Hardware-Setup der Top-Teams im eSport eigentlich aus?

Profiausrüstung eines erfolgreichen Ninjas

Patrik Lindberg

Quelle: Twitter @f0restCS

f0rest spielt bereits seit 2012 für die Ninjas in Pyjamas. Er heißt eigentlich Patrik Lindberg und ist ein 29-jähriger Schwede. Als erfolgreichster Counter Strike-Spieler aller Zeiten in der eSport-Geschichte hat das Wort des Profis unter seinen Kollegen und jüngeren Spielern eine durchaus gewichtige Bedeutung. Nicht nur seine gesammelten Preisgelder von über 340.000 US-Dollar sprechen eine eindeutige Sprache.

Erfolgreich ist auch er durch das Spielen mit dem besten Hardware-Setup, welches unabdingbar dazu gehört. So spielt Lindberg auf einem BenQ-Monitor, nämlich genauer gesagt dem XL2411T. Verglichen mit vielen anderen Anbietern handelt es sich dabei um eine relativ günstige Marke, die sich voll auf die richtige Gaming-Performance fokussiert. Die Spezifikationen des Produktes sind entsprechend gut und bieten zum Beispiel eine Aktualisierungsrate von 144 Hz. Zudem findet sich Bewegungsunschärfetechnologie im Monitor wieder. Da BenQ das Gerät bereits als First-Person-Shooter-Monitor bewirbt, überrascht die Verwendung in CS:GO wenig.

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ZOWIE EC2-A

Bei der Maus bleibt f0rest ebenso auf dem Boden und spielt mit einer recht einfachen Gaming-Maus im ergonomischen Design. Es handelt sich um die ZOWIE EC2-A, die zudem noch an den Seiten ein paar weitere Buttons anbietet, um eine Schnellwahl zu ermöglichen. Hinsichtlich der Tastatur wird es dann auch beim Schweden stylisch hochwertig. Er verwendet das Xtrfy XG-K2-R-RGB, welches gleich mit 16,8 Millionen Farboptionen daher kommt und vom Benutzer beliebig angepasst werden kann.

Die Ninjas in Pyjamas können sich somit der Aufmerksamkeit auf jeder großen Bühne sicher sein. Dieses Potential wird von Sponsoren nicht unterschätzt und führte mit der Wettseite Betway, Kinguin und Xtrfy zu einer erst kürzlich verlängerten Partnerschaft, die beide Seiten noch weiter voranbringen soll. Wenn man Spieler wie Patrik Lindberg in seinem Team hat, ist dies allemal realistisch einzuschätzen. Die Gesamtstatistik aus 1120 gespielten Maps von Ninjas in Pyjamas weist bisher 746 Siege bei nur 370 Niederlagen auf.

Südkoreanischer League of Legends Profi

BenQ XL2430T

Quelle: Twitter @SKTelecomFaker

Nicht nur bei Counter Strike wird auf hochwertigem Equipment gespielt, dasselbe gilt für die eSport-Welt von League of Legends. Einer der besten und anerkanntesten LoL-Spieler der Welt ist der Südkoreaner Lee Sang-hyoek, der unter dem Alias Faker auf der Weltbühne auftritt. Faker ist vor allem deswegen bei den Fans so beliebt, weil sein Spielstil extrem unberechenbar und aggressiv ist und er so auch oft seine Gegenspieler überraschen kann. Lee ist gerade einmal 20 Jahre alt, doch kann bereits auf Gewinne in schwindelerregender Höhe von über 1 Million US-Dollar verweisen.

Er spielt im Team für SK Telecom T1. Hardware-technisch gesehen setzt auch der Koreaner auf BenQ, wenn es um den richtigen Monitor für sein Spiel geht. Faker nutzt den BenQ XL2430T, bei dem es sich um ein sehr beliebtes Modell im eSport handelt; er wird unter anderem auch von Dendi, einem bekannten Dota 2-Gamer, genutzt. Der Preis ist sehr hoch, doch die allerhöchste Qualität entschädigt den Käufer sofort. Auch hier geht es wieder hauptsächlich um höchste Aktualisierungsraten und ein möglichst wenig verschwimmendes Bild.

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Razer DeathAdder Chroma RGB

Da das Team SKT T1 vom Unternehmen Razer gesponsert wird, ist es wenig überraschend, dass die Marke auch irgendwo im Bild erscheinen möchte. Faker spielt somit mit der Razer DeathAdder Chroma Maus. Außer buntem Licht kann die Maus jedoch weniger bieten als die hochwertigen der Firma ZOWIE. Die Tastatur des Koreaners heißt BlackWidow Ultimate Stealth. Wiederum handelt es sich hier um ein recht teures Produkt, dass vor allem durch die RGB-Licht-Effekte punkten kann, während die Performance dies nicht unbedingt ebenso widerspiegelt.

Allerdings ist die Beständigkeit durchaus hoch und kann 60 Millionen Tastenanschläge verkraften, während andere „nur“ bei 50 liegen. Abseits dessen spielt Faker vor allem mit dieser Ausrüstung, weil sie ihm persönlich gefällt und bei den eSport-Turnieren nach vorne bringt.

Andere Teams wie zum Beispiel Fnatic machten in der Vergangenheit mit Aktionen auf sich aufmerksam, indem sie ihr Equipment selbst designten und alles Überflüssige von vornherein ausschlossen. Dies führte zu einem unterschiedlichen Weg gegenüber anderen Teams, die oft von den großen Unternehmen für die Nutzung derer Produkte gesponsert werden.

Welchen Weg die Einzelspieler und Teams auch immer wählen – eines ist klar: Erfolg kann nur mit dem richtigen Hardware-Setup erfolgen.

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