Der Computertisch – multimediales Alleskönnermöbelstück

Der Computer stellt für viele Personen sowohl in der Freizeit als auch im Beruf einen Mittelpunkt dar. Dass die Auswahl eines Computertisches gut durchdacht sein sollte, liegt somit auf der Hand. Die Reihe der Vergleichskriterien ist jedoch lang, denn ein Computertisch zeichnet sich bei Weitem nicht nur durch seinen Preis und seine Größe aus. Die folgenden Zeilen klären Sie über die wichtigsten Eigenschaften dieser multimedialen Möbelgruppe auf.

Grundmerkmale eines Computertisches

Computertisch mit Notebook und mobilen Geräten

Ähnlich wie Ess-, Schreib- und Kindertisch sind auch bei der Auswahl eines Computertisches grundlegende Aspekte wie die Größe zu beachten: Messen Sie genau aus, wie viel Platz Ihnen zur Verfügung steht beziehungsweise wie viel Fläche Sie benötigen. Falls der Computertisch in eine Ecke gestellt werden soll, beachten Sie zudem eventuelle Schwenkwinkel von Türen. Selbstverständlich sollte auch das Design überzeugen, wobei der bloße Blick auf den Tisch an sich nicht ausreicht: Stellen Sie sich genau vor, wie der Computertisch inmitten der aktuellen beziehungsweise weiteren geplanten Inneneinrichtung wirkt.

Ein knallig bunter Tisch mag zwar frisch und interessant aussehen, in einem Zimmer samt Holzvertäfelung und Parkett allerdings schnell deplatziert wirken. Apropos Holz: Aus welchem Material ein Computertisch gefertigt ist, spielt ebenfalls eine große Rolle. Kunststoff und Span senken zwar den Preis und das Gewicht des Tisches, doch wer auf Langlebigkeit setzt, sollte lieber zu Massivholz oder gar Metall greifen.

Sollte Ihnen der Sinn nach einem besonders luxuriösen Modell stehen, kommen auch Glasplatten infrage, doch sobald sich Kinder regelmäßig an den Computertisch begeben, birgt so eine Luxusablage auch ein gewisses Unfallrisiko.

Kleine Gimmicks, große Wirkung

Nun zu den Elementen, die einen Computertisch erst zu dem machen, was er ist. Ein zentrales Merkmal dieser Möbelklasse stellen zum Beispiel ausziehbare Elemente wie Auflagen für Tastaturen dar. So lassen sich die Eingabehilfen gut verstauen und sind dennoch sofort einsatzbereit. Achten Sie hier jedoch unbedingt darauf, dass die Auszugsfläche groß genug ist, also nicht nur die Tastatur, sondern auch die Maus genügend Spielraum erhält. Ebenfalls charakteristisch für Computertische sind kleine Abstellräume.

Ein sogenannter PC-Schrank kann sogar mit einer verschließbaren Front dienen. So wird der PC gekonnt versteckt sowie geschützt und die Lautstärke des Computers gesenkt. Typisch für Computertische sind zudem Kabelbindungen, denn mithilfe dieser Zusätze können auch Netzwerkkabel und die Stromkabel verlegt werden, ohne im Kabelsalat unterzugehen. Darüber hinaus sind Computertische oftmals mit kleinen Ausbuchtungen oder Anhöhen für Monitore ausgestattet. Alternativ weisen manch Modelle auch Notebookständer auf.

Von großem Nutzen können noch sogenannte Push-Open-Türen sein. Diese Systeme lassen sich häufig bei PC-Schränken finden und halten das Möbelstück in der Tiefe recht klein. Zu guter Letzt erweisen sich häufig Beistellelemente und Ausbauoptionen als recht sinnvoll. Mit einem Rollcontainer beispielsweise verwandeln Sie Ihren Computerschreibtisch in eine außerordentliche Multimedia- und Arbeitszentrale ohne die Tischoberfläche zuzustellen, wenn Elemente wie Drucker, CD-Spindel, Bücher und Festplatten in solchen Beigaben platziert werden.

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