Drohnen: Beliebtes Freizeitgerät für Einsteiger und Profis

Drohnen, ob Quadrocopter oder Multicopter, ob leicht oder schwer, erfreuen sich wachsender Beliebtheit und ermöglichen es auch solchen Personen, die vielleicht aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen selbst nicht den Flugschein erwerben können, zumindest im gewissen Umfang in die Luft zu gehen und ein Luftfahrzeug selbst zu steuern. Mit zunehmenden Erfahrungswerten im Handling dieser vergleichsweise kleinen und auf den ersten Blick recht unscheinbaren Luftfahrzeuge, steigt dann jedoch recht schnell der Anspruch des Piloten und es wird zu schwereren und komplexeren Fluggeräten gegriffen.

Doch welches sind die typischen Drohnen für den Einsteiger und für den Profi und mit welchen Vor- und Nachteilen sind diese Geräte im Allgemeinen verbunden?

Die typischen Einsteigermodelle unter den Drohnen

Als typisches Einsteigermodell gilt unter Experten der sogenannte Quadrocopter, natürlich am besten gleich mit einer Kamera. Da gerade auch bei den Einsteiger-Modellen unter den Drohnen aufgrund der unzureichender Flugerfahrung Piloten mit einigen Crashs und Abstürzen zu rechnen ist, gibt es im Grunde genommen 2 unterschiedliche Optionen für den Anfänger-Piloten:

  • er schaut nicht auf den Preis und kauft sich eines jener qualitativ hochwertigen Anfänger-Modelle, die auch härtere Landungen problemlos wegstecken können. Dazu zählen z.B. Modelle wie Parrot Bepop 2 oder die DJI Spark
  • er schaut ganz bewusst auf den Preis und entscheidet sich letztendlich für eines jener Anfänger-Modelle unter den Quadrocoptern, die es schon zu Preisen von unter 200 Euro oder sogar schon unterhalb von 100 Euro im Elektrofachhandel direkt vor Ort oder auch im Internet zu kaufen gibt. Eine Einsteigerdrohne die Videos in Full-HD und akzeptable Bilder macht für einen tollen Preis ist die Hubsan Drohne.

Hubsan Drohne im Drohnen Praxistest

Für welche der beiden Möglichkeiten ein Anfänger-Pilot optiert, das hängt am Ende ganz davon ab, wie lange er letztendlich sein Einsteigermodell fliegen möchte. Ist ein längeres Handling des ersten eigenen Quadrocopters vorgesehen, dann sollte ruhig etwas mehr Geld in die Hand genommen werden und ein Modell im gehobenerem Preissegment gekauft werden. Möchte der Anfänger jedoch beizeiten auf ein Profi-Modell umsteigen und sieht er seine erste Drohne nur als Übergangslösung für die Lernphase, dann kann getrost ein preiswertes Fluggerät akzeptiert werden. Dafür empfiehlt sich z.B. die Syma X5C Drohne die nicht mal 100€ kostet.

Die Vorteile von Einsteiger-Drohnen

  • besonders preiswert
  • die verbaute Technik ist simpel
  • sie eignen sich zum Erlernen des Steuerns
  • oft klein und robust und verzeihen den ein oder anderen Absturz

Die Nachteile von Einsteiger-Drohnen

  • geringer Prestigewert
  • nicht immer gute Verarbeitung
  • Flugverhalten manchmal gewöhnungsbedürftig

Die Drohnen für Profis

Bei Profi-Drohnen handelt es sich meist um komplexe Arten von modernsten Multicopter-Systemen, die nicht mehr nur durch den hobbymäßigen Piloten, sondern stattdessen bereits durch Gewerbetreibende oder durch öffentlich-rechtliche Institutionen genutzt und zum Einsatz gebracht werden können. Dies spiegelt sich natürlich in allen Parametern der jeweiligen Fluggeräte auch recht deutlich wieder, vom Preis bis hin zur technische Ausstattung und möglicherweise erschwerten Auflagen um die Drohne zu fliegen. Alle Drohnenpiloten dessen Flugobjekt schwerer als 2kg sind, müssen einen Drohnenführerschon vorweisen können.

Unter den absoluten Profi-Modellen sind schnell Preise von 5000 oder 6000€ erreicht. Hierbei können Flugzeiten von einer Stunde und sensationellen Filmaufaufnahmen erzielt werden. Dennoch gibt es leistungsschwächere Modelle, für den sogenannten semi-professionellen Einsatz.

Drohnen für Profis und auch für semi-professionelle Einsätze sind recht groß und schwer und erfordern einiges an Können in Punkto Steuerung. Aufgrund ihrer Größe und aufwändigen Motorisierung sind sie dann meist auch entsprechend leicht und auch durch ihr Gewicht und die opulente Ausstattung mit Technik recht deutlich von den kleinen Fun- und Spaßmodellen zu unterscheiden, mit denen heute die Anfänger das Handling dieser Fluggeräte erlernen können.

Verbaut sind bei den Profi-Geräten meist redundante Systeme, Top-Kameras, unter Umständen auch Spiegelreflex-Kameras und Motorisierungen, die eine beeindruckende Reichweite und letztendlich auch Einsatzdauer in der Luft gewährleisten können. Das Flaggschiff von DJI, die Phantom 4 Pro, besitzt eine 4k Kamera die Videos mit 60 FPS aufnehmen kann und eine Flugzeit von insgesamt 30 Minuten vorweist. Diese Werte sind ordentlich und das obere Ende der Fahnenstange für Drohnen unterhalb der 2.000€ Marke.

Phantom 4 Pro

Die Vorteile von professionellen und semi-professionellen Drohnen

  • robust und qualitativ hochwertige Ausführung
  • eindrucksvolle Kamera- und Steuerungstechnik
  • imposante Reichweiten und Flugzeiten sind realisierbar
  • gewerblicher und behördlicher Einsatz wird möglich

Die Nachteile der Profi-Drohnen

  • hoher Preis
  • teilweise sind Sondergenehmigungen erforderlich, um diese Fluggeräte in die Luft zu bringen
  • durch hohes Gewicht und opulente Größe ist der Transport manchmal recht aufwändig
  • hoher Anspruch an fliegerisches Können.

Beispiele für Top-Modelle:

  • DJI M600 Pro
  • DJI Inspire 2

Fazit – Drohnen: Beliebtes Freizeitgerät für Einsteiger und für Profis

Drohnen gibt es heute für jeden Geldbeutel und für alle Arten von fliegerischem Können. Billig-Modelle sind bereits für unter 20 Euro erhältlich, während die Top-Modelle schnell Preisregionen erreichen können die jenseits von 5000€ wiederzufinden sind. Besonders als Geschenk sind Drohnen für Technikbegeisterte derzeit sehr beliebt.

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