Etikettendrucker – Was vor dem Kauf beachten

Vor dem Kauf eines Etikettendruckers gilt zu überlegen, für was der Etikettendrucker zum Einsatz kommen wird. Die im Privatgebrauch häufigsten Fälle werden das Beschriften von Briefkästen, Türen und Computer-Zubehör sein. Im Büroalltag dürften Aktenordner, Geschäftsunterlagen und Prospekte hinzukommen.

Im Handel und in der Industrie dient der Etikettendrucker für zum Beispiel das Barcode-Etikettieren.

EtikettendruckerAlso, noch bevor sich damit beschäftigt wird, welche Drucktechniken und Verfahrensweisen im Einzelnen die jeweiligen Etikettier-Maschinen verwenden, stellt sich die Frage, was das bezweckte Ziel ist.

Für den privaten Gebrauch finden tragbare Etikettier-Geräte Anwendung. Diese Handgeräte, die aussehen wie zu groß geratene Taschenrechner, lassen sich über eine Tastatur im Schreibmaschinenstil bedienen. Hierüber wird der Text eingegeben, der später auf dem 9 mm bis 12 mm breiten Etikettier-Band stehen wird. Über ein grafisches Display kann vorab gesehen werden, wie das beschriftete Etikett aussehen wird.

Die im Büro verwendeten Geräte zum Beschriften von Etiketten mit durchschnittlicher Größe von 25×90 mm sind nach wie vor platzsparend, leicht und mobil, werden aber bei ihrer Bedienung nicht in der Hand gehalten, sondern finden ihren Platz auf dem Bürotisch oder verschwinden bis zu ihrem Gebrauch in der Schublade. Wenn sie zum Einsatz kommen werden sie fix über den USB-Anschluss an den Computer angeschlossen. Über die mitgelieferte Software wird der Text koordiniert.

Die zum Einsatz kommenden Industriemaschinen für das Beschriften großer Mengen von Etiketten kennen wir alle aus dem Supermarkt. Spätestens an der Kasse erhalten wir regelmäßig den etikettierten Kassenzettel. Bei den „Kleinsten“ hat sich das Hinterband-Druckverfahren bewährt. Das macht den Text besonders lange lesbar und übersteht selbst extreme, äußere Einwirkungen, wie Abrieb, Hitze, Kälte, Sonnenlicht und Wasser.

Etikettendrucker Bild 2Die größeren Geschwister setzen auf unterschiedliche Druck-Techniken. Zu unterscheiden sind hier der Thermo-Direktdruck, der Thermotransfer-Druck und die Tintenstrahl-Technologie. Für alle Thermodruck-Verfahren gilt, dass sie durch punktuelle Hitzeerzeugung das gewünschte Druckergebnis erzeugen. Damit kommen sie ohne mechanischen Anschlag oder Andruck aus. Der Ausdruck beim Thermodirektdruck ist schwarz-weiß. Das ist dem Verfahren geschuldet. Die thermosensitiven Etiketten färben sich in Folge der Erhitzung schwarz.

Der Thermotransfer-Druck ist die Weiterentwicklung des Thermodirekt-Verfahrens. Hierbei wird ein digitaler Druck erzeugt. Die Ergebnisse sind nach Wunsch auch farbig. Außerdem sind diese Druckergebnisse beständiger. Das Tintenstrahl-Verfahren wiederum produziert einen Schwarz-weiß-Druck. Hier liegt der Vorteil gegenüber den Thermo-Techniken darin, dass kein Negativ in Form eines Abdrucks auf der verbrauchten Thermo-Etikettenfolie entsteht.

So ließen sich auch vertrauliche Informationen unbesorgt etikettieren. Am Ende ist der Preis sowohl für die Etikettier-Maschine wie auch für das verbrauchbare Zubehör bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Häufigkeit ihrer Verwendung entscheidend für die richtige Wahl des Etikettendruckers.

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