Fünf Punkte auf die man beim Kauf einer Powerbank achten sollte

Der Kauf einer Powerbank scheint erstmal keine große Sache zu sein. In der Regel handelt es sich um eine kleine Investition im Bereich von 10 bis 40 Euro. Doch gerade bei Spontankäufen werden oft wichtige Kriterien außer acht gelassen. Wer regelmäßig auf die Nutzung der Powerbank angewiesen ist, der sollte sich vor dem Kauf wenigstens ein paar Gedanken machen, um das richtige Gerät für die eigenen Ansprüche zu erwerben.

Im Internet kursieren diverse Seiten die einen Powerbank Test gemacht haben, die dort angeführten Hauptkriterien sind im Folgenden kurz aufgelistet. Auf diese fünf Punkte sollte vor dem Kauf geachtet werden, damit die Freude am Kauf lange bestehen bleibt.

Zahl der Anschlüsse – Stromversorgung für jedes Gerät

Anzahl Anschlüsse an der Powerbank

Die Zahl der Anschlüsse bestimmt wie viele Geräte zur gleichen Zeit geladen werden können. Die meisten externen Akkus verfügen über zwei Ausgänge zum Anschluss von Smartphone, Kamera oder Tablet. Der Haupt-Kaufgrund für eine Powerbank ist vermutlich das Laden des Handys, wer zwischendurch auch seinen eReader oder das Smartphone von Freunden laden möchte, sollte ein Gerät mit mindestens zwei Anschlussmöglichkeiten achten.

Für Poweruser gibt es auch Geräte mit bis zu sechs Anschlüssen, hier kann dann wirklich alles geladen werden. Wobei hier dann die Kapazität des Akkus eine größere Rolle spielt, womit wir beim nächsten Punkt angekommen wären.

Kapazität – wie viel darf es denn sein?

Die Kapazität der Powerbank wird in Milliamperestunden angegeben, kurz mAh. Diese Abkürzung finden Sie auf jeder Produktverpackung. Mit Hilfe dieser Einheit wird die Kapazität der Geräte bemessen, d.h. desto höher die Kapazität des Akkus ist, desto mehr Energie kann aufgenommen und dementsprechend auch wieder abgegeben werden.

Zum Laden eines Smartphones wird in der Regel ein Minimum von 2.500 mAh benötigt. Je nachdem wie groß der Akku im Handy ist, kann es auch mehr sein. Eine Powerbank mit 10.000 mAh reicht also aus, um ein Handy zweimal zu laden.

Vor dem Kauf sollte man sich also kurz überlegen, wie lange man mit der Kapazität des mobilen Akkus auskommen möchte, bzw. wie häufig man bereit ist an der Steckdose nachzuladen.

Stromstärke – schnell oder langsam laden?

Auf Netzteilen oder elektronischen Verbrauchern findet sich in der Regel eine Angabe zu den maximal zulässigen Ampere (A). Auch auf der Powerbank findet sich diese Angabe wieder. Eine höhere Zahl bedeutet dabei, dass angeschlossene Verbraucher „schneller“ mit Strom versorgt werden. Hat das angeschlossene Smartphone einen max. Eingangsstrom vom 2 Ampere und die Powerbank stellt nur max. 1 Ampere bereit, bedeutet das im Endeffekt eine doppelt so lange Ladezeit wie eigentlich nötig.

Bei der Auswahl eines mobilen Akkus sollte darauf geachtet werden, dass die maximale Stromstärke am Ausgang etwa der maximalen Stromstärke des Verbrauchers entspricht. Ansonsten zieht sich der Ladevorgang des Smartphones unnötig in die Länge.

Powerbank laden

Auch Powerbanks wollen geladen werden

Wussten Sie, dass das Laden einer Powerbank mehrere Tage dauern kann? Wird ein Akku mit sehr hoher Kapazität mit einem unterdimensioniertem Netzteil geladen, kann die Ladedauer astronomische Höhen erreichen. Deshalb sollte auch hier wieder darauf geachtet werden, dass der max. Eingangsstrom der Kapazität der Powerbank angemessen ist. 1 A sind verbreiteter Standard und für Kapazitäten von bis zu 10.000 mAh akzeptabel. Bei Kapazitäten die darüber hinaus gehen, sollte auch der max. Eingangsstrom angepasst werden.

Einige Hersteller behelfen sich hier eines zweiten Eingangs, so kann Strom gleichzeitig über zwei Anschlüsse eingespeist werden, was die Ladezeit gegenüber einem einzigen Anschluss halbiert. Auch das Quickcharge Verfahren findet allmählich Anwendung. Bei diesem Verfahren wird mit Spannungen von bis zu 20 Volt gearbeitet, bei gleicher Stromstärke. Auch hier werden Ladezeiten drastisch verkürzt.

Formfaktor – von winzig bis riesig!

Als letzten Punkt ist der Formfaktor zu beachten. Die externe Stromquelle nützt auf dem Weg zur Arbeit wenig, wenn sie daheim auf dem Schreibtisch liegt. Wird der Akku als zu groß oder schwer empfunden bleibt er oft Zuhause. Abhängig von der Kapazität gibt es Powerbanks in nahezu allen Größen und Gewichtsklassen. Von der Powerbank im Scheckkartenformat bis hin zum Akku in der Größe eines Milchkartons lässt sich alles finden.

Fazit

Wer vor dem Erwerb die oben aufgezählten Punkte beachtet, der kann beim Kauf nicht mehr viel falsch machen. Immer mehr energiehungrige Gadgets begleiten uns auf unserem täglichen Weg, daher gehört eine Powerbank zur Standardausstattung von Pendlern, Studenten und Reisenden.