Gaming Hardware – eine schwere Wahl

Als Hobby ist Gaming schon längst in allen Gesellschaftsschichten angelangt, als Sportart etabliert sich das Gaming jedoch gerade erst. Besonders im asiatischen Raum wird eSports weitestgehend anerkannt und wird sogar bei den Asienspielen vertreten sein. Als Gamer stellt sich natürlich immer die Frage, welche Hardware fürs Gaming benötigt wird. Denn nicht für jeden Anspruch ist jede Komponente sinnvoll oder nötig. Beim Gaming ist selbst vieles nur Spielerei, fürs Auge oder fürs Angeben unter Freunden.

Gaming bietet hier einen großen Spielraum, sowie auch die meisten großen Gaming-Gehäuse. Die Wahl der Gaming Komponenten ist eine harte Wahl.

Die Grundkomponenten

Mainboard Prozessor und Wasserkühlung

Im Grunde unterscheiden sich Gaming-Computer nicht sonderlich stark von normalen Office Computern. Die Komponenten, um einen PC zum Laufen zu bringen, sind immer die gleichen. Nur die Leistung der Teile unterscheidet sie. So kommen in Gaming PCs meist sehr leistungsstarke Prozessoren zum Einsatz, die heute acht oder mehr Kerne besitzen. Auch der Arbeitsspeicher der meisten Gaming-Computer lässt sich sehen. Teilweise mehr als 32 Gigabyte RAM verbauen einige Enthusiasten in ihre Maschinen. Ein Office-PC verfügt meist über 4 Gigabyte. Das fürs Gaming wichtigste Element ist aber die Grafikkarte. Diese ist oft auch das teuerste Element eines Gaming PCs, kann aber die für die Spiele notwendigen Rechenprozesse schnell abfertigen.

Optionale Komponenten

Optionale Komponenten sind manchmal sinnvoll, aber oft auch nicht. So gibt es die Möglichkeit einer zusätzlichen Soundkarte für den Computer. Bei Mainboards minderer Qualität kann das sinnvoll sein, doch die meisten fürs Gaming verwendeten Mainboards verfügen über einen recht guten Soundchip. Wer natürlich ein 7.1 Soundsystem aufstellen möchte, der ist mit einer zusätzlichen Soundkarte bedient. Gleiches gilt für die Netzwerkkarten. Die meisten Mainboards haben gute Netzwerkschnittstellen, die mit 1 Gbit/s laufen, mehr als genug. Auch hier handelt es sich meist nur um Spielereien, die kaum eine sinnvolle Verwendung haben.

Auch werden oft nur optische Bauteile verbaut, die rein dekorativen Zwecken dienen. Das fängt eigentlich schon beim Gaming-Gehäuse an, welches meist auffallende Designs hat und vor allem Plexiglasscheiben, um in den Innenraum des PCs schauen zu können. Hier darf natürlich nicht die Beleuchtung fehlen. In der Regel sorgen Kaltlichtröhren oder LED-Stripes für das richtige Licht. Auch Arbeitsspeicher mit LED-Elementen gibt es mittlerweile. Bei einer Wasserkühlung wird dem Kühlwasser oft Farbe beigesetzt, oft sogar fluoreszierendes Material, das unter Schwarzlicht leuchtet. Das hängt alles ganz vom eigenen Geschmack ab, mehr Leistung für den PC bringt es allerdings nicht.

Peripheriegeräte

In den Fokus der Gamer geraten immer häufiger die Peripheriegeräte, wie Tastatur, Maus und Monitor. Besonders letztere haben enorm an Bedeutung gewonnen. So hat sich eine ganze Industrie auf Gaming-Monitore spezialisiert. Diese sollten den speziellen Anforderungen des Gamers gerecht werden. Allen voran die Bildrate. Bei den meisten modernen Gaming-Bildschirmen liegt diese bei 144 Hz, statt der üblichen 60 Hz. Die Bilder laufen flüssiger ab und die Game-Experience kann so gesteigert werden. Da große Bildschirme aber teuer sind, greifen viele auch zu einem Beamer, der ein großes Bild verspricht und oft auch die passende Bildrate liefert. Jedoch ist der Markt für Beamer recht groß, sodass nicht jedes Gerät zufriedenstellen kann.

Hier kann es sinnvoll sein, wie bei anderen Geräten auch, eine Testseite zu besuchen. Dort kann man verschiedene Testberichte zu unterschiedlichen Geräten finden. Auch Kundenbewertungen können einen guten Überblick über die Geräte geben. Es gibt auch spezielle Gaming-Beamer, bei denen die Preise aber weit auseinandergehen. Von 500 Euro bis 5.000 Euro ist alles dabei. Hier gilt es herauszufinden, welche Ansprüche man an das Spielerlebnis stellt. Monitore sind fürs Solo-Gaming besser. Wer Freunde zum Spielen einlädt, der wird mit einem Beamer die größere Spielfreude haben. Bei gelegentlichem Treffen reicht in der Regel auch ein einfacher Beamer, mit Full-HD und 60 Hz, aus.

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Stand: 10.12.2018 um 12:37 Uhr, * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API