Gebrauchte Notebooks: Das sollten Sie vor dem Kauf beachten

Laut Statistik soll ein Notebook jedes Jahr 50% an Wert verlieren. Gerade bei der Neuanschaffung ist der größte Wertverlust zu erwarten. Als Käufer können Sie beim Erwerb von gebrauchter Elektronik viel Geld sparen. Egal ob Sie gebrauchte Notebooks oder einen Desktop-Computer kaufen möchten, bei Gebrauchtware sind einige Dinge zu beachten. Und bevor Sie die Katze im Sack kaufen, lesen Sie am besten diesen Artikel.

Privatperson oder Händler?

Gebrauchte Notebooks kaufen

Gebrauchte Notebooks können Sie sowohl beim Händler als auch bei Privatpersonen kaufen. Wenn Sie bei einer Privatperson einkaufen, ist zu berücksichtigen, dass Sie kein Rückgaberecht haben. Mögliche Garantieansprüche gehen nicht automatisch auf Sie über. Es gibt aber auch Online-Shops, die sich auf dem Verkauf von gebrauchten IT-Geräten spezialisiert haben.

Wenn Sie bei jedoch bei einem Händler einkaufen, wirkt die gesetzliche Gewährleistung. Ein weiterer Vorteil bei einem Händler ist kaufen ist, dass diese meist auf erfahrene Techniker zurückgreifen und die Geräte vor einem Verkauf genau geprüft und gereinigt werden. Auch sind die Speichermedien nach vorgegebenen Sicherheitsstandards gelöscht.

Gebrauchte Notebooks und die Akkuleistung

Der Akku ist ein häufiger Schwachpunkt bei gebrauchten Geräten. Meist sind die Akkus nur in der Lage, einen Bruchteil ihrer Originalleistung zu bringen. Viele Notebooks lassen sich sogar nur mit angeschlossenem Netzteil betreiben.

Viele Online Shop geben auch hier den Hinweis, dass die Akkus Verschleißteile sind und nicht unbedingt die vom Hersteller angegeben Zeiten einhalten. In einigen Shops wird auch die Funktionsdauer der Akkus auf bis zu 30 Minuten garantiert. Wenn Sie Ihr gebrauchtes Notebook nicht im Unterwegs-Betrieb nutzen, können Sie mit dem Kauf eines gebrauchten Gerätes viel Geld sparen.

Hardware-Komponenten

Alte gebrauchte PCs sind oft nicht mehr auf dem neusten Stand der Technik. Dies bezieht sich insbesondere auf solche Komponenten wie Prozessor, Grafikkarte oder RAM-Speicher. Wenn Sie aber den Computer vor allem für Office-Arbeiten oder Internetsurfen benutzen, ist so ein PC meist vollkommen ausreichend. Vor dem Kauf sollten Sie daher festlegen, wofür der Rechner angeschafft wird.

RAM Speicher-Module

Software

Software kann zu einem zusätzlichen Kostenfaktor werden. Prüfen Sie daher, ob der PC bereits ein Betriebssystem installiert hat. Bedenken Sie, dass lediglich ein Betriebssystem nicht ausreicht. Damit Sie Ihrer Arbeit nachgehen können, brauchen Sie zusätzliche Programme. Womöglich reicht Freeware. Doch diese ist in der Regel nicht so gut ausgestattet wie kostenpflichtige Varianten.

Daher ist Software bei der Kostenkalkulation zu berücksichtigen, denn auch wenn Sie schon Lizenzen besitzen, können sie unter Umständen nicht auf einen anderen Computer übertragen werden. Das hängt von den Lizenzbestimmungen des jeweiligen Programms ab.

Wenn Sie diese Tipps beim Kauf von Gebrauchtcomputern beachten, sollten Sie auf der sicheren Seite sein. Sie sparen nicht nur eine Menge Geld, sondern tragen auch zum Umweltschutz bei, da die wiederaufbereiteten Geräte meist noch viele Jahre genutzt werden können.