Laser-Drucker: Vor- und Nachteile


Die Computertechnik war einmal vor Zeiten angetreten, die Flut von Papier in Büro und Alltag zu mindern. Seit 20 Jahren kann beobachtet werden, dass dieses Vorhaben vollständig daneben gegangen ist. Statt weniger Papier im Büro gibt es an so gut wie jedem Arbeitsplatz einen Drucker, und der spuckt Papier aus. Es wird immer mehr Papier erzeugt, trotz digitaler Computertechnik.

Der Mensch möchte nun einmal möglichst alles, was wichtig erscheint, schwarz auf weiß in der Hand haben. Da ändern auch nichts moderne E-Book Reader. Zudem hat die Wissenschaft festgestellt, dass das Lesen vom Bildschirm den Menschen etwa dreimal mehr anstrengt als vom Papier.

Stehfun@Wikipedia

Quelle: Stehfun@Wikipedia

An dieser Entwicklung sind zu einem nicht unwesentlichen Teil die modernen Drucker beteiligt. Wie alle anderen elektronischen Produkte auch, werden sie immer besser und immer preiswerter. Während noch vor 10 Jahren ein Laserdrucker für Privatanwender und kleinere Unternehmen so gut wie unerschwinglich war, ist er heutzutage Standard geworden. Es lässt sich sehr leicht ausrechnen, ab welchem monatlichen Druckvolumen sich ein Laserdrucker gegenüber einem Tintenstrahldrucker lohnt.

Sowohl der Toner für Laserdrucker als auch die Tinte für den Tintenstrahler sind in den letzten Jahren deutlich preiswerter geworden. Obwohl Druckertinte mittlerweile ein Alltagsartikel ist, setzt sich immer mehr das Drucken mit dem Laserdrucker durch.

Vorteile eines Laserdruckers

Die Vorteile des Laserdruckers gegenüber dem kleineren Konkurrenten Tintenstrahldrucker sind:

  • Wesentlich schnelleres Drucken: Ein Tintenstrahldrucker schafft vielleicht 5 Seiten pro Minute, ein Laserdrucker 20.
  • Geringere Druckkosten: Die Kosten pro Seite sind durch die immer preiswerter werdenden Toner deutlich günstiger geworden.
  • Exakteres und schöneres Druckbild: Laserdrucker können aufgrund ihrer Konstruktion viel schärfere Ausdrucke erzeugen.
  • wisch- und wasserfestes Drucken: Dadurch, dass der Toner beim Druckvorgang in das Papier eingebrannt wird, lässt sich das aufgedruckte Material nicht mehr verwischen.
  • Als Druckmedium kommen deutlich mehr Ausgangsmaterialien als beim Tintenstrahldrucker in Betracht.
  • Laserdrucker haben meist mehrere Papierschächte, sodass der Druck auf Papier unterschiedlicher Qualitäten oder Größen schnell gewechselt werden kann.

Nachteile eines Laser-Druckers

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Den Vorteilen des Laserdruckers stehen seine Nachteile gegenüber:

  • Er ist deutlich teurer in der Anschaffung
  • Er hat mehr und teurere Verschleißteile als der Tintenstrahldrucker. Das bedeutet eine teurere Lagerhaltung
  • Die Farbausdrucke vom Laserdrucker sind nicht so brillant die wie vom Tintenstrahler
  • Das Auswechseln der Ersatzteile erfordert, je nach Fabrikat, den Einsatz eines Servicetechnikers
  • Der Toner von Laserdruckern steht im Verdacht, als Feinstaub gesundheitliche Schäden hervorzurufen

Kaufen oder leasen

Es hat sicherlich seinen Grund, dass das Leasen von Tintenstrahldruckern nicht angeboten wird. Sie sind einfach zu billig. Laserdrucker hingegen haben einen deutlich höheren Anschaffungspreis. Aus diesem Grunde gibt es viele Firmen, auch Hersteller der Drucker, die Laserdrucker als Leasingmodell anbieten. Dabei wird im Leasingvertrag vereinbart, wie viel Blatt Papier der Drucker während seiner Laufzeit zu drucken hat.

Meist ist in solchen Vereinbarungen auch enthalten, dass der Drucker von der Leasingfirma oder dem Hersteller laufend gewartet wird, Ersatzteile kostenfrei zur Verfügung gestellt werden einschließlich des Toners. Sozusagen ein Sorglospaket für den Nutzer. Und nach Ablauf des Leasingvertrages, wenn der Drucker Abnutzungserscheinungen zeigt, wird einfach ein neuer geleast.

Für genauere Informationen besuchen Sie die folgende Website.


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