Notebook Arbeitsspeicher: Darauf muss man beim Aufrüsten achten

Der Arbeitsspeicher gehört zu den Dingen, von denen man bei einem Rechner, selten genug haben kann. Daher sollte gerade beim Kauf eines Notebooks darauf geachtet werden, dass der Rechner über ausreichend Arbeitsspeicher verfügt. Möchte man später den Speicher aufrüsten, ist das unter Umständen nicht immer möglich.

Meist finden sich in Notebooks zwei flache Steckplätze für die Speichermodule. In der Regel sind aber beide bereits ab Werk belegt. In diesem Fall sollten Sie sich über die Kapazität der eingebauten Module erkundigen. Und auch, ob auf dem Markt Module mit höherer Kapazität zu haben sind.

Der richtige Arbeitsspeicher für das Notebook

Gemgem at the German language Wikipedia
Gemgem at the German language Wikipedia

Speichermodule gibt es auch in unterschiedlichen Variationen. Welche Art Modul bei dem Notebook verbaut ist, darüber geben die technische Dokumentation oder die Bedienungsanleitung Auskunft. Wichtig ist zu wissen, dass sich der Arbeitsspeicher im Notebook von den Speicher-Modulen im normalen PCs unterscheidet.

Die RAM-Module für das Notebook sind deutlich kürzer als ihre Kollegen für den PC. Allerdings gelten die gleichen Grenzen, was die Größe angeht die vom Betriebssystem verwendet werden kann. Bei einer 32bit Version von Windows können maximal 4 Gigabyte Speicher adressiert werden.

So lange man also ein solches Betriebssystem installiert hat, machen mehr als 4GB Hauptspeicher gar keinen Sinn. Sind alle diese Fragen erst einmal geklärt, kann es an den Einbau der neuen Module gehen.

Der Einbau der Speichermodule

Früher war bei einem Notebook das Aufrüsten des Arbeitsspeichers eine kompliziertere Angelegenheit, als bei einem gewöhnlichen Desktop PC. Während man bei einem normalen PC bestenfalls das Gehäuse öffnen muss, um das Innenleben des Rechners vor sich zu haben, musste ein Notebook häufig fast komplett auseinandergenommen werden.

Zum Glück ist das aber nicht bei jedem Gerät so. Die Hersteller haben inzwischen längst dafür gesorgt, dass man relativ einfach an die Speicher-Module gelangt. Auf der Unterseite der Geräte befindet sich eine kleine Klappe unter der sich die RAM-Module verbergen.

Möchte man den Arbeitsspeicher aufrüsten oder vielleicht defekte Module austauschen, muss man nur noch die entsprechende Klappe öffnen und hat Zugriff auf die RAM-Module. Genau wie beim normalen PC stecken die RAM-Bausteine in einem Sockel und lassen sich problemlos austauschen.

Wer aber unsicher ist, wie der Austausch des Arbeitsspeichers funktioniert, findet im Internet auch Video-Anleitungen die das Aufrüsten des Arbeitsspeichers beim Notebook Schritt für Schritt zeigen.



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