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PC zusammenbauen in 4 Schritten

Heute ist das Aufbauen eines Rechners vom Prinzip her nicht viel komplizierter als der Aufbau eines IKEA Regals. Vorausgesetzt selbstverständlich, man weiß was man tut und hat das entsprechende Werkzeug zur Hand. Was wird für den Zusammenbau alles benötigt, in welcher Reihenfolge gilt es vorzugehen und was sollte man unbedingt beachten?

PC zusammenbauen – Fingerspitzen- und Feingefühl A und O

PC zusammenbauen - CPU-Sockel

Sofern alle benötigten Einzelkomponenten vorliegen, lassen sie sich zu einem funktionierenden Rechner zusammenbauen. Dabei gilt es zunächst einmal das richtige Werkzeug zu verwenden. Generell benötigt man für alle Arbeitsschritte Kreuzschraubendreher in verschiedenen Größen (Feinmechanik-Schraubendreherset), sowie eine Pinzette und ausreichend Fingerspitzengefühl.

Beim Umgang mit den Schrauben ist es besonders wichtig, diese nicht zu stark festzuziehen, da sie meist sehr fein gearbeitet sind und so kaputtgehen können. Auch kann es passieren, dass die Schrauben sich im Nachhinein nicht mehr lösen lassen, wenn sie zu stark angezogen werden.

Schritt 1: Potenzialausgleich

Um zu verhindern, dass sich Spannungen von mehreren tausend Volt auf Prozessor oder Arbeitsspeicher entladen sollte vor der Arbeit ein Potenzialausgleich erfolgen. Am einfachsten lässt sich die aufgeladene Spannung ableiten, wenn ein Heizkörper kurz mit einer Hand berührt wird. Alternativ kann auch ein Antistatikarmband oder eine Antistatikmatte beim Zusammenbau verwendet werden.

Wer auf den Spannungsausgleich verzichtet, riskiert die empfindlichen Transistoren auf Prozessor oder Grafikkarte dauerhaft zu zerstören.

Schritt 2: Mainboard, CPU und RAM

Das Mainboard ist sozusagen das Kernelement eines Rechners. Auf ihm findet der Prozessor und der Arbeitsspeicher Platz, auch sind alle Komponenten mit dem Mainboard verbunden. Um den Einbau zu vereinfachen, bietet es sich an, die CPU und den Arbeitsspeicher schon auf das Mainboard zu setzen, bevor das Mainboard in das Gehäuse geschraubt wird.

Anstelle der CPU ist eine Schutzplatte auf dem Mainboard verbaut. Diese gilt es vorsichtig zu entfernen und die CPU in die Sockelhalterung zu stecken. Anschließend wird noch der Kühlkörper auf dem Prozessor montiert. Hierbei ist auf eine gleichmäßige Verteilung der Wärmeleitpaste auf der CPU zu achten. Anschließend kann der Arbeitsspeicher in die Speicher-Slots gesteckt werden.

Schritt 3: Gehäuse

Nun, da das Mainboard bestückt ist, kann es in das Gehäuse eingesetzt werden. Dazu bietet es sich an die Seitenwand des Gehäuses abzunehmen und es so vor sich zu platziere, dass man problemlos von oben herein-greifen kann. Dies erleichtert den Einbau ungemein. Jetzt kann das Mainboard mithilfe der Abstandshalter in das Gehäuse geschraubt werden.

Wenn das Mainboard richtig ausgerichtet ist, können die Kabel des Gehäuses mit dem Mainboard verbunden werden.

Schritt 4: Netzteil und Festplatte

Als letzten Schritt gilt es das Netzteil und die Festplatte zu verbauen. Die Festplatte wird zunächst mit 4 Schrauben im Gehäuse montiert und anschließend per Kabel mit dem Mainboard verbunden. Nun kann das Netzteil in das Gehäuse eingebracht und verschraubt werden. Wenn das Netzteil mit seinen Stromanschlüssen mit dem Mainboard verbunden ist, ist der Rechner fertig.

Jetzt kann das Gehäuse geschlossen und mit den passenden Schrauben gesichert werden. Nachdem alle Peripheriegeräte (Monitor, Maus, Tastatur) mit den entsprechenden Anschlüssen auf der Rückseite des Rechners verbunden sind, kann der Rechner eingeschaltet und das Betriebssystem installiert werden.

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