Qualität und Kosten von Laserdruckern im Vergleich zu Tintenstrahldruckern

Ein Drucker gehört noch immer zur Grundausstattung sowohl eines jeden Büros als auch eines jeden privaten Computeranwenders. Schon seit Jahren kämpfen zwei verschiedene Druckertechniken um die Gunst der Käufer: der Laser- und der Tintenstrahldruck. Bei der Anschaffung eines neuen Druckers stehen Sie so immer wieder vor der Frage, auf welche Technik Sie setzen sollen.

Dabei gibt es ein paar grundlegende Dinge, die Sie bei der Anschaffung des passenden Gerätes unbedingt beachten sollten. Hier eine kurze Kaufberatung in Hinblick auf Kosten und Qualität von Tinten- und Laserdruckern.

Niedrige Anschaffungskosten – hohe Betriebskosten

bizhub 20 von Konica Minolta mit einer Duplexeinheit

(c) Konica Minolta

Grundsätzlich gilt bei der Anschaffung eines neuen Druckers, egal ob Tinte oder Laser, der Grundsatz, dass besonders günstige Geräte meist die höchsten Betriebskosten verursachen. Dies geht zum Teil soweit, dass ein neuer Drucker weniger kostet als ein Tinten- oder Tonernachkauf. Von solchen Geräten sollten Sie deshalb prinzipiell die Finger lassen und lieber etwas höhere Anschaffungskosten in Kauf nehmen, um niedrigere Patronen- oder Tonerkosten zu haben.

Der optimale Einsatz von Laserdruckern

Noch immer sind Laserdrucker in Sachen Qualität und Kosten führend beim Drucken von großen Mengen an Schwarzweiß-Texten. Dort erreichen sie die beste Auflösung und Schwarzdeckung bei sehr geringen Druckkosten. Drucken Sie also hauptsächlich schwarzweiße Textdokumente, sollten Sie auf einen monochromen Laserdrucker zurückgreifen.

Der optimale Einsatz von Tintenstrahldruckern

Anders sieht es allerdings aus, wenn auch farbige Dokumente oder gar Fotos gedruckt werden müssen. Hier haben in puncto Fotoqualität die Tintenstrahldrucker eindeutig Vorteile. Auch, was die Druckkosten angeht, haben die Tintenstrahldrucker in den letzten Jahren Fortschritte erzielt und sind zum Teil sogar günstiger als farbige Laserdrucker. Auf Farblaser sollten Sie zurückgreifen, wenn hauptsächlich bunte Textdokumente mit Grafiken und ohne Fotos gedruckt werden oder wenn kein randloser Druck benötigt wird.

Die Energiekosten

Laserdrucker haben technikbedingt einen höheren Energieverbrauch, da Sie vor dem Druck die Druckwalze beheizen müssen. Allerdings ist für die Energiekosten der Verbrauch im Standby, das heißt wenn der Drucker nicht genutzt wird, ausschlaggebend. Oft haben sowohl Laser- als auch Tintenstrahldrucker einen automatischen Standbybetrieb mit minimalem Verbrauch. Fast immer benötigen Laserdrucker jedoch länger, um wieder in den Betriebszustand zu gelangen.

Auf was es sonst noch beim Kauf zu achten gilt

Neben der Drucktechnik spielen noch eine ganze Reihe anderer Ausstattungsmerkmale eine Rolle. So sollten Sie bei gemeinsamer Nutzung des Druckers auf eine Netzwerkschnittstelle achten. Auch eine automatische Duplexeinheit für den doppelseitigen Druck ist grundsätzlich sinnvoll. Um bei größeren Druckmengen nicht ständig manuell eingreifen zu müssen, machen große Papierfächer und verschiedene Einzüge einen Sinn. Möchten Sie auch auf besonderen Medien drucken, wie zum Beispiel auf CDs, sollte auch ein geeigneter CD- oder DVD- Einzug vorhanden sein.

Bevor Sie sich also einen neuen Drucker anschaffen, prüfen Sie für welchen Zweck Sie ihn hauptsächlich nutzen werden. Nur dann können Sie auch das für Ihre Belange günstigste und beste Gerät finden. Sowohl Laserdrucker als auch Tintenstrahldrucker haben in bestimmten Bereichen Stärken und Schwächen und können beide nicht das komplette Druckspektrum abdecken, so dass ein Druckerkauf immer ein Kompromiss darstellt.