So finden Sie den optimalen Monitor

Inzwischen liegen Generationen an Monitoren hinter uns. Und die Technik schreitet mit immer neuen Technologien voran. Da fällt es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Bei den ersten TFT-Displays handelte es sich vorwiegend um Monitore mit einer Bildschirmdiagonalen von 22-Zoll im Breitbildformat.

Inzwischen sind TFT-Displays auch in den nächsten Klassen erhältlich. Die Auswahl in den Klassen der TFT-Monitore mit 24-Zoll- und 26-Zoll-Displays ist aufgrund der aktuellen Entwicklung der Preise mehr als einen Blick wert.

Hersteller setzen auf neues Seitenverhältnis – Breitbildformat

LG-Monitor-M2380DStatt des bisherigen Breitbildformates mit einem Seitenverhältnis von 16:10 setzen fast alle Hersteller von Computer-Monitoren auf das vom Flachbild-Fernseher bekannte 16:9-Format. Die Bildschirmgröße sollte heute mindestens 22 Zoll betragen. Die Auflösung entspricht dabei einer Anzahl von 1680 x 1050 Pixel.

Bei 24-Zoll-Bildschirmdisplays kann man eine volle HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Pixeln nicht nur betrachten, sondern auch schon relativ gut genießen. Dank der Full-HD-Ausstattung werden HD-Filme in voller Auflösung dargestellt.

Bei TFT-Bildschirmdisplays ist die Auflösung unter einer Bildschirm-Diagonale von 22 Zoll viel zu gering. Außerdem ist das Display unterhalb dieser Größe zu klein, um mit mehreren geöffneten Programmen gleichzeitig zu arbeiten. Laufend muss mit der Maus hin und her geklickt werden, um bestimmte Programme wieder in den Fokus zu rücken.

Eine zeitraubende und nervige Angelegenheit. Auch helfen hier die entsprechenden Tastaturkombinationen zum notwendigen Sichtwechsel nicht wirklich weiter. Das verbessert weder die Situation noch wird das Arbeiten am Bildschirm angenehmer.

Ein Beispiel für diese regelmäßig wiederkehrende Situation sind ausgiebige Internetrecherchen, bei denen gleichzeitig etwas zu „Papier“ gebracht werden soll. Der geöffnete Browser zeigt das Ergebnis einer Recherche und die Textverarbeitung wartet auf die entsprechenden Tastatureingaben.

Eventuell muss noch für Berechnungen auf die Tabellenkalkulation zugegriffen werden oder der Inhalt aktueller E-Mails aus dem Kollegenkreis müssen noch mit eingearbeitet werden. Dann wird es meist recht eng für ein entspanntes Arbeiten.

Optimale Arbeitsbedingungen – Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Ein 24-Zoll-Bildschirmdisplay mit voller HD-Aufösung besitzt eine ausreichende Bildschirmdiagonale. Mit der möglichen Darstellung von Inhalten ist auch ein angenehmes Arbeiten möglich. Wer sehr lange vor dem Bildschirm sitzt und Texte bearbeitet, sollte sich die Anschaffung eines Monitor mit einem 26-Zoll-Bildschirmdisplay überlegen. Die Zeichen werden größer dargestellt. Das schont die Augen und verhindert oft auch Kopfschmerzen, die meist danach infolge der Überanstrengung auftreten können.

Ein Tipp an dieser Stelle, bitte öfters mal die Sitzposition wechseln und ab und an auch mal auf die gesamte Körperhaltung achten. Auch Lichtquellen können stören, wenn dadurch Reflexionen auf dem Bildschirm oder Blendungen auftreten. Diese sollten unbedingt abgestellt werden, sonst macht auch die Anschaffung eines zukünftigen Monitors in Autokino-Leinwandgröße keinen Sinn.

Entspiegelte Displays können helfen, die auftretenden Reflexionen zu vermeiden, die besonders bei dunklem Bildhintergrund sehr störend wirken können. Je nach Lichtverhältnissen wirkt auch eine Selbst-Spiegelung im Bildschirm bei nicht entspiegelten Displays störend. Allerdings wirkt sich die Entspiegelung eines Bildschirmdisplays etwas auf die Brillanz der Farbwiedergabe aus. Ansonsten ist immer ein entspiegeltes Display vorzuziehen.

Computer Monitore – Qualität im Kontrast zur Helligkeit

Kontrast und Helligkeit beim Monitor

Die Bildqualität bei einem Bildschirmdisplay ist immer abhängig von der Helligkeit und vom Kontrast. Beide Werte sollten sich unabhängig voneinander einstellen lassen. Deshalb sollte man unbedingt auf zwei separate Regelmöglichkeiten im Einstellmenü des Bildschirms achten.

Als Faustregel gilt: Wird ein Bild heller, dann wird der Kontrast größer. Die Grundvoraussetzung hierbei ist, dass sich der Farbton von Schwarz während dieser Erhellungsphase keinesfalls verändert. Kommt es hierbei zu einer Änderung des schwarzen Farbtons, ist die Qualität des Bildschirms zweifelhaft.

Das Display des Bildschirm sollte in normal beleuchteten Räumen eine Helligkeit von etwas 200 bis 250 Candela pro Quadratmeter [ cd / m*m ] ausstrahlen. In besonders heller Umgebung reicht eine Helligkeit durch das Display von 150 Candela pro Quadratmeter hingegen aus.

Der Bildschirmkontrast sollte minimal bei einem Verhältnis von 600 zu 1 liegen. Besser ist, der Kontrast ist noch höher, wie beispielsweise bei einem Verhältnis von 800 zu 1. Wichtig ist, dass alle Werte immer wieder neu und individuell an die eigene Person und die Umgebung angepasst werden sollte.

Monitore daher am Besten immer direkt beim Einschalten individuell einstellen. Nur so lassen Computer Monitore ein entspanntes Arbeiten zu. Viel Spaß dabei.