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Unfallverhütung durch elektrische Sicherheitsprüfungen

Eine alte Weisheit lautet: „Unfälle passieren nicht, sie werden verursacht“. Demzufolge haben alle Versicherungen eine hohe Motivation, eigentlich vermeidbare Unfälle gar nicht erst geschehen zu lassen. Die Berufsgenossenschaften als Versicherer sind seit 2007 in der DGUV (Deutsche gesetzliche Unfallversicherung) als Spitzenverband zusammengeschlossen.

Die altbekannte BGV A3 heißt nun DGUV Vorschrift 3. Prüfungen werden meist als DGUV V3 Prüfung bezeichnet.

Prüfung elektrischer Geräte und Anlagen

Prüfung elektrischer Geräte und Anlagen

In der DGUV Vorschrift ist geregelt, dass ein Unternehmen dafür zu sorgen hat, dass der Arbeitnehmer keinen unnötigen (Gesundheits)Risiken ausgesetzt ist. Insbesonders sind Elektrizität betriebene Betriebsmittel so zu betreiben, dass hiervon keine Gefahr ausgeht. Beispiele hierfür wären defekte Kaffeemaschinen, die zu Bränden führen, weil die Abschaltautomatik defekt ist, oder Bürogeräte, die elektrische Schläge „verteilen“. Eine DGUV V3 Prüfung wird in der Regel durch spezialisierte Dienstleister vorgenommen.

Lediglich in der Industrie oder großen Firmen existieren eigene Elektroabteilungen oder ein Facility Management, welche diese intern durchführt. Ein solcher Dienstleister wäre bsp. E+Service+Check Gmbh, die unter http://www.e-service-check.de zu erreichen ist. Die Betriebsmittel, die genannt werden, lassen sich grob in Anlagen (Stromzähler, Sicherungskasten und Steckdosen) sowie ortveränderliche Betriebsmittel unterteilen.

Anschließend ist ein Nachweis (Prüfprotokoll) auszustellen, um im Schadensfall nachweisen zu können, dass eine ordentliche Prüfung stattgefunden hat.

Zur Kennzeichnung der erfolgten Prüfung wird eine Prüfplakette auf das Gerät selbst oder den Sicherungskasten der Elektroinstallation eingeklebt. Hierdurch kann der Benutzer erkennen, dass die Geräte geprüft sind und wann die nächste Prüfung fällig wird.

Prüfung der Anlage

Prüfung der elektrischen AnlagenEine installierte Elektroanlage arbeitet meist jahrelang störungsfrei. Die Gefahr besteht darin, dass somit schleichende Verschlechterungen oder verborgene Defekte nicht rechtzeitig erkannt werden, bevor es zu einem Zwischenfall kommt. Eine der Hauptursachen für Brände sind defekte Steckdosen oder Abzweigdosen.

Deren Verschraubungen werden mit der Zeit locker, da das Material etwas „arbeitet“, was dazu führt, dass bei Last die Übergangsstelle sehr warm wird.

Dadurch fängt das umgebende Material an zu schmoren, was letztendlich zu Bränden führen kann. Als übliche Frist in normalen Büroumgebungen haben sich 4 Jahre eingebürgert, bei Anlagen, die stärker beansprucht sind, sind jedoch ggf. kürzere Intervalle notwendig.

Geräteprüfungen

Die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel betrifft allgemein Geräte, die mit wenig Aufwand bewegt werden können. Das ist nicht nur eine Bohrmaschine (die zusätzlich zu den handgeführten Betriebsmitteln gehört), sondern auch ein PC oder Notebook oder ein Deckenfluter am Bürotisch. Diese können angehoben und weggetragen werden.

Relevant für die Prüfung ist, dass diese Geräte in der Regel nicht fest (wie ein Haartrockner im Hotel) angeschlossen sind, sondern einen Stecker besitzen.

Je nach Benutzung ist das erforderliche Prüfintervall festzulegen. Eine Bohrmaschine auf einer Baustelle wird häufiger geprüft werden müssen als ein PC in einem ruhigen Büro. Auch wenn über 80% aller Defekte an ortsveränderlichen Betriebsmitteln durch eine Sichtprüfung entdeckt werden, sind unsichtbare Probleme, wie zu hoher Widerstand des Schutzleiters in Kabeln, nur messtechnisch zu ermitteln. Hierdurch lassen sich Problemstellen entschärfen, bevor es zu einem Unfall kommt.

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