USB-C Monitore – was steckt dahinter?


Im Grunde genommen ist ein USB-C Monitor nicht viel anders als ein herkömmlicher PC Bildschirm. Er unterscheidet sich aber durch den Anschluss per USB-C Kabel. Aktuell wird dieser Anschluss in den meisten Computern und Macs verbaut und auch in vielen anderen Endgeräten wie Smartphone und externen Festplatten ist er bereits zu finden. Mit diesem Kabelanschluss ergeben sich enorme Unterschiede zu herkömmlichen Monitoren, denn USB-C kann nicht nur alles, was HDMI auch kann, sondern ist noch um einige Möglichkeiten reicher. 

Das Beste an USB-C Monitoren ist allerdings das in vielen Geräten eingebaute USB Dock, welches mit nur einer Verbindung ein USB 3.0, Ethernet LAN Anschluss oder sogar SD-Karten Slots anbietet. So wird der Monitor einfach nur angesteckt und man spart den Extra HUB für weitere periphere Geräte. 

Ist ein USB-C Monitor mit einem Laptop verbunden, wird das Netzteil für den Laptop nicht mehr benötigt, um diesen mit Strom zu versorgen. Und auch Geräte wie Maus und Tastatur können, einmal mit dem Monitor verbunden, darüber den Laptop steuern. 

Mit einem USB-C Monitor entfallen nicht nur die teuren Dockingstationen, sondern die Bildschirme lassen sich über das USB-C Kabel auch mit Geräten verschiedener Hersteller verwenden.

USB-C Monitore

Was ist USB-C?

Das USB Format Typ C oder kurz USB-C baut auf der Technologie der USB Anschlüsse und Kabel auf, kann aber einiges mehr leisten. Es ermöglicht die gleichzeitige Übertragung von Strom, Daten, Videos und Audiosignalen und das in höchster Qualität.

Es werden Übertragungsraten von 10 Gbit/s in der 1. Generation und bis zu 20 Gbit/s in der 2. Generation versprochen, wobei es sich hierbei natürlich um sogenannte Bruttowerte handelt. Das bedeutet, dass je nach Gerät, Geräteleistung und Unterstützung des Standards mit etwas niederen Nettowerten gerechnet werden muss. 

Welcher USB-C Monitor ist der Beste?

Im Grunde genommen gibt es ihn nicht – den besten USB-C Monitor. Denn je nach persönlichen Umständen und Ansprüchen wird es unterschiedliche Kriterien geben, die für jeden individuell eine Rolle spielen. Um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, findet man hier eine Übersicht der besten USB-C Monitore.

Man muss sich vor einem Kauf die Frage stellen, wozu man den Monitor nutzen möchte. Soll es der Bildschirm für das Büro sein, werden sicher andere Dinge eine Rolle spielen, als wenn man das Augenmerk auf einen besonders großen Monitor oder sogar den 4K-Bildschirm gelegt hat. Ebenso gibt es Bildschirme, die sich besonders für Grafiker oder Videoverarbeitung eignen. Und nicht zuletzt wird auch der Preis eine Rolle spielen.  

Was sind die Vorteile von USB-C Monitoren

Die Vorteile dieser Monitore liegen wohl auf der Hand:

  • Man kann sein Notebook mit Strom versorgen, ohne ein zusätzliches Ladekabel zu verwenden.
  • Dank des USB Anschlusses können alle benötigten Endgeräte an den Monitor angeschlossen werden.
  • Das Aufladen des Smartphones und superschnelle Übertragung von Daten ist möglich. 
  • Weniger Kabelsalat bietet einen aufgeräumten Arbeitsplatz.
  • Es gibt ein Kostenersparnis und mehr Platz, da keine zusätzliche Dockingstation gekauft werden muss.

Fazit:

USB-C gilt bereits jetzt aufgrund seiner universellen Einsetzbarkeit als Schnittstelle der Zukunft. Daher verwundert es nicht, dass sowohl Computer Hersteller als auch die von diversen Peripheriegeräten daran arbeiten, ihre neuen Geräte zusätzlich mit USB-C auszustatten. Obgleich es dennoch eine Tatsache ist, dass sich der tatsächliche Funktionsumfang von Hersteller zu Hersteller in der Praxis deutlich unterscheidet.

So ist es immer abhängig von den verbundenen Geräten und dem verwendeten Kabel, welche Funktionen und Protokolle am Ende tatsächlich unterstützt werden. Jedoch kommt man mit dem USB-C dem Ziel der einen universellen Verbindung schon deutliche näher. 

USB-C Adapter

Was macht man aber nun mit den Endgeräten ohne USB-C Anschluss? Ganz einfach. Man nutzt einen Adapter. Diese Adapter gibt es mit Anschlüssen für HDMI, SD-Karten und natürlich USB 2.0 und 3.0, so dass man zum auch hier zur Datenübertragung den USB-C Anschluss nutzen kann.


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