USB Stick kaufen – worauf ist zu achten?


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USB Sticks sind klein, handlich, unempfindlich gegenüber Stürzen und seit neuestem sogar mit hohen Speichervolumina von bis zu 2 TB erhältlich. Das macht sie als Speichermedien für unterwegs konkurrenzlos. Personen greifen häufig auf USB Sticks zurück, wenn sie besonders sensible Daten besitzen, die sie nicht in Clouds von fremden Anbietern wie Google oder Apple speichern möchten. Es gibt mehrere sinnvolle Beweggründe für die Anschaffung eines USB Sticks. Zugleich stellt sich die Frage, worauf bei dem Kauf eines USB Sticks zu achten ist. Für eine zufriedenstellende Auswahl eines Speichermediums sind die Aspekte Speicherkapazität, Datenübertragungsrate sowie Anschlussart unerlässlich.

Speicherkapazität

USB Stick kaufen

Die Speicherkapazität bestimmt, bis zu welchem Speichervolumen bzw. in welcher Menge Dateien auf einem USB Stick gespeichert werden können. Dabei muss berücksichtigt werden, dass nie die volle Speicherkapazität verfügbar ist. Ein Teil der Speicherkapazität – für gewöhnlich weniger als zehn Prozent – wird zur Ausführung der Steuerelemente benötigt. Diese dienen der Funktionsfähigkeit und Nutzung des Sticks. Demnach ist mit 90 Prozent der angegebenen Speicherkapazität zu kalkulieren, um sicherzustellen, dass alle gewünschten Dateien auf dem USB Stick gespeichert werden können.

Gängige Speicherkapazitäten für USB Sticks sind:

  • 1 GB
  • 2 GB
  • 4 GB
  • 8 GB
  • 16 GB
  • 32 GB
  • 64 GB

Diese Ausführungen sind des Öfteren in Elektronikläden zu sichten. Tatsache ist, dass diese Speicherkapazitäten vor mehreren Jahren noch zeitgemäß sein mochten. Aber heutzutage sind die einzelnen Medien in hohen Auflösungen und hochqualitativen Formaten gegeben, sodass die Speicherkapazitäten schnell zur Neige gehen. Es empfiehlt sich daher, im Internet nach Modellen mit deutlich mehr Kapazitäten zu suchen, wobei beispielsweise ein USB Stick mit 1 TB oder 2 TB eine angemessene Lösung darstellt. Alles darüber hinausgehende lässt sich am besten lösen, wenn man eine externe Festplatte kauft. Diese ist portabel, hat Speicherkapazitäten von bis zu 12 TB und ist unter Umständen netzwerkfähig.

Bis 1 TB oder 2 TB allerdings sind USB Sticks die kleinere und somit praktischere Lösung. Wie die externe Festplatte hat der USB Stick einen Flash-Speicher, was bedeutet, dass keine beweglichen Bauteile enthalten sind. Somit sind USB Sticks gewissermaßen robust und haben eine geringe Wärmeentwicklung – alles nützliche Eigenschaften, die sich gemäß der eigenen Bedürfnisse von 1 GB bis zu 2 TB nutzen lassen. Es gilt, dass wenn nicht nur Dokumente, sondern auch Filme und hochauflösende Fotos auf dem USB Stick gespeichert werden sollen, Ausführungen mit einer Speicherkapazität von mindestens 1 TB angeraten sind.

Generation und Datenübertragungsrate

verschiedene USB-Standards und AnschlüsseDie jeweilige Generation wird alternativ als USB-Standard bezeichnet. Er lässt sich aus den Produktbeschreibungen herauslesen. Oft steht der Standard im Produkttitel nach „USB Stick“ oder „USB“ geschrieben. Er ist mit Zahlen gekennzeichnet. Die neuesten Standards sind USB 3.0, 3.1 und 3.2. Alle zusammen werden unter dem USB-3-Standard zusammengefasst.

Der jeweilige Standard bestimmt die mögliche maximale Datenübertragungsrate, die Einfluss darauf nimmt, wie schnell sich Dateien zwischen dem USB Stick und Endgeräten übertragen lassen.

Es ist beim Kauf darauf Rücksicht zu nehmen, dass die Entscheidung auf einen der neueren Sticks und somit keineswegs auf den USB-2-Standard fällt.

Die USB-3-Standards bringen vor allem Geschwindigkeitsvorteile mit sich:

  • Standard 3.0, auch bezeichnet als „Gen 1“, reicht in der Praxis an eine Datenübertragungsrate von 450 Mbyte/s heran
  • Standard 3.1, auch bezeichnet als „Gen 2“, erreicht praktisch Datenübertragungsraten in Höhe von bis zu 800 Mbyte/s
  • Standard 3.2, auch bezeichnet als „Gen 2.2“, hat mit bis zu 1,6 GByte/s in der Praxis die höchsten Datenübertragungsraten

Bereits die Gefälle in Sachen Datenübertragungsrate zwischen den geschilderten neueren Standards sind hoch. Im Vergleich zum USB-2-Standard werden die Unterschiede aber noch deutlicher. Folglich sind die neueren drei Standards klar vorzuziehen, sofern eine flotte Arbeit mit dem USB Stick möglich sein soll.

Anschluss des USB-Sticks

Es gibt verschiedene Anschlüsse für USB Sticks. Die älteren A und B wurden weitestgehend verdrängt. Stattdessen hat sich der vielfach gelobte USB-C-Stecker auf dem Markt etabliert. Ein neuer und leistungsstarker USB Stick kann also durchaus auch einen USB-C-Anschluss besitzen. Dieser begünstigt höhere Datenübertragungsraten, weil er in der Regel einen der neueren USB-Standards aufweist.

Abgesehen von den Datenübertragungsraten ist der Art des Anschlusses Beachtung zu schenken, weil dieser zum Endgerät passen muss, an dem der USB Stick angeschlossen wird. Ältere Endgeräte von vor fünf Jahren weisen hin und wieder andere Anschlüsse auf, sodass entweder ein anderer USB Stick erforderlich ist oder aber ein USB-C-Stick gekauft und dann über einen Adapter in das mit einem anderen Anschluss ausgerüstete Endgerät gesteckt wird.


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