Von der Glühbirne zum Smart Light

Energie zu sparen ist heute nicht nur aus ökonomischer Sicht sinnvoll. Nein, auch aus ökologischer Sicht kann das Energiesparen gut sein. Besonders gerne wird hierbei auf das Licht geschaut, denn Beleuchtung brauchen wir oft den ganzen Tag über und wenn es dunkel wird, ohnehin. Schon seit der Erfindung der Glühbirne wird dabei geschaut, die Leuchtmittel möglichst langlebig und energieeffizient zu gestalten. Längst wurde die Glühbirne als bevorzugtes Leuchtmittel abgelöst. Energiesparlampen, LED-Lampen und Leuchtstoffröhren prägen heute die Leuchtmittelabteilung in den Elektrogeschäften. Mit Smart Lighting lässt sich sogar noch mehr Energie sparen.

Adieu Glühbirne

Nach 130 Jahren ist die Glühbirne in Europa gestorben. Umgebracht durch regelwütige Politiker in Brüssel. Grund: Die Glühbirnen verbrauchten zu viel Strom. Schrittweise wurden bestimmte Energiestufen vom Markt genommen. Wann und welche Glühbirnen vom Markt genommen wurden, war ziemlich schwer verständlich. Doch heute findet man keine Glühbirnen mehr in den Märkten. Dabei sind die herkömmlichen Glühlampen gar nicht so schlecht, wie die Politik es uns weismachen wollte.

Denn Energie geht schließlich nicht verloren. Bei den Glühbirnen geht nun mal ein großer Teil der Energie in Wärme über. Im Winter aber sicherlich kein Nachteil.

Von der Glühbirne zum Smart Light

ColiN00B / Pixabay

Energiesparlampen – mehr Schein als Sein

Bei Energiesparlampen scheiden sich die Geister. Einige grüne Bürger sind begeistert, aber die überwiegende Mehrheit nicht. Dabei sind Energiesparlampen wirklich nicht so berauschend, wie propagiert. Besonders in Ungnade fallen die Energiesparlampen wegen ihrer Helligkeit. Diese ist besonders in der ersten Minute sehr schwach und kommt nur langsam in Fahrt. Wer nur kurz auf die Toilette muss, für den lohnt es sich meist nicht einmal. die Lampe anzumachen. Der Mythos, dass Energiesparlampen in den ersten Minuten besonders viel Energie verbrauchen, stimmt übrigens nicht.

Die Anschaltenergie ist nur für einen kurzen Moment erhöht, das ist aber auch bei herkömmlichen Lampen nicht anders. Auch wenn Energiesparlampen langlebiger sind und deutlich mehr Energie sparen, so sind sie dennoch nicht gerade umweltfreundlich. Denn für die Produktion der Lampen wird viel Energie gebraucht. Darüber hinaus werden für die Produktion hochgiftige Stoffe verwendet. In den Lampen ist Quecksilber enthalten. Die Entsorgung der Lampen ist also nicht gerade einfach.

LEDs und der Weg zum Smart Light

Auch durch die Unzufriedenheit mit den Energiesparlampen wurde die Entwicklung der LED-Lampen vorangetrieben. Die Leuchtdioden werden heute sehr vielfältig verwendet, in Displays, Taschenlampen, Autoscheinwerfern und eben Hauslampen. Ein großer Vorteil der LEDs liegt in der hohen Energieeffizienz. Die Energie wird fast ausschließlich in sichtbares Licht umgewandelt. Das bedeutet gleichzeitig, dass LEDs kaum warm werden. Warm war anfangs auch das Licht der Lampen nicht.

Das kalte Licht der LEDs störte viele Verbraucher. Die Hersteller reagierten und so gibt es heute auch LED-Lampen mit einem warmen Weißton. LEDs haben darüber hinaus direkt nach dem Anschalten die maximale Helligkeit und können, anders als Energiesparlampen, gedimmt werden.

Mit den LEDs wurde auch der Weg zum Smart Light beschritten. Im Zuge der Digitalisierung entstand das Smarthome, dass besonders energieeffizient ist. Ein großer Teil der Energie in einem Haushalt wird durch schlechtes Energiemanagement verbraucht. Dadurch steigen auch die Kosten, denn Strom und Wärme gibt es schließlich nicht umsonst. Smart Light ist die Lösung für maximale Effizienz bei der Beleuchtung.

Die geht einher mit der Nutzung des Smartphones. Durch die Steuerung des Haushalts über das Internet können nicht nur Lampen angesteuert werden, sondern auch die Heizung und andere elektronische Elemente.

Darüber hinaus gibt es auch Systeme, die das Licht automatisch ausschalten, sobald sich niemand mehr im Raum aufhält. Smarte Systeme erkennen auch die Helligkeit im Raum und passen die Beleuchtung und oft auch den Ton automatisch an. Statt 20 % der Energie eines Haushalts verbrauchen die smarten Lampen deutlich weniger. Lohnen tut sich das auch für Unternehmen, bei denen die Beleuchtung bis zu 60 % des Energieverbrauchs ausmachen kann.

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