Wie funktioniert ein Barcode Scanner?

Ganz gleich, ob ein Barcode Scanner im Kaufladen, während der Ablieferung von einem Paket oder doch schon in der Logistik zum Einsatz kommt: Stets schwingt die Frage mit, wie die Technik dahinter denn überhaupt funktioniert. Grundsätzlich lässt sich natürlich sagen, dass Etiketten mit Strichcodes zu den einfachsten und gängigsten Lösungen in puncto Datenerfassung zählen. Dabei kommen sie nicht nur zum Einsatz, um Informationen über ein Produkt zu erfassen, wie etwa Artikelnummer oder Bezeichnung. Auch die Bestandsverwaltung wird damit vereinfacht.

Die Geschichte vom Barcode Scanner beginnt in Amerika…

So funktioniert ein Barcode Scanner

Ihren Ursprung finden sie in den USA. Im Jahre 1974 wurden sie in Ohio entwickelt. Gemeinsam von den beiden Männern Joseph Woodland und Bernard Silver. Neben dem klassischen Namen haben sie schnell die offizielle Bezeichnung „1D Barcode“ erhalten. Wer sich einzelne Codes genauer ansieht, bemerkt schnell die unterschiedliche Musterung. Manche Striche fallen stärker aus, andere wiederum dünner. Hin und wieder ist etwas mehr Freiraum zwischen ihnen. All das sind gespeicherte Datensätze, die den wichtigsten Aspekt für die Funktion von einem Barcode Scanner darstellen.

Durch den Aufbau ist es ganz gleich, ob das Scangerät direkt frontal auf den Code zeigt oder nicht. Selbst schräg gehalten ist er in der Lage, den Code noch richtig zu erfassen. Auch immer mehr Smartphone Apps greifen auf diese Funktion zurück und statten ihre Zusatzfunktionen damit aus.

Was verbirgt sich hinter den Strichen?

Wann immer es tiefer in die Technik geht, wird man mit den beiden Zahlen 0 und 1 konfrontiert. Sämtliche Datensätze werden aus Kombinationen dieser beiden Nummern gebildet. Auch ein 1D Barcode beinhaltet diese Informationen und beginnt mit dem Scangerät eine Kommunikation auf binärer Basis. Ein mit dem Barcode Scanner verbundener Computer wiederum ist dazu fähig, diese Daten auszuwerten und sie umzuwandeln.

Das Besondere an einem 1D Barcode ist, dass sich in der Mitte ein Trennstrich befindet, den man ohne das Wissen darum gar nicht weiter wahrnehmen würde. Da im ersten Bereich eine andere Folge der binären Codes besteht, als im zweiten, weiß der mit dem Barcode Scanner verbundene Computer um die Leserichtung. Aus diesem Grund geschieht es nicht, dass er Datensätze falsch übertragt. Umgekehrt funktioniert es natürlich auch bei der Generierung solcher Strichcodes ebenso.

An seinem Ende beinhaltet zu guter Letzt jeder Barcode eine Prüfziffer, die ebenso eingelesen wird. Dies dient der Fehlervermeidung.

Inwieweit gehören Strichcode und Zahlen zusammen?

Es gibt einige verschiedene Barcodeformate, oft aber findet sich ein mehrstelliger Zahlencode unter der Strichcodierung. Diesen nennt man Europäischer Artikelnummer Code (kurz: EAN Code). Hinter seinen Zahlen verbergen sich dieselben Informationen, wie sie vom Strichcodescanner eingelesen werden.

Durch die Kombination dieser einzelnen Zahlen lässt sich auch das Herkunftsland bestimmen. Besser gesagt durch den Bereich, der den sogenannten Ländercode darstellt. So sind beispielsweise für Deutschland die Zahlen 40 bis 44 oder für Österreich 90 und 91 vorgesehen.

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