WLAN-Festplatten: Vorteile und Nachteile

Obwohl USB-Sticks immer mehr Speicherplatz bieten, verfügen sie noch nicht über die Möglichkeiten wie Festplatten, wenn es um die Speicherung von Daten geht. Speziell als externes Medium für die Datensicherung sind Festplatten nach wie vor beliebt.

Gerade die neuen Generationen der WLAN-Festplatten erfreuen sich wachsender Beliebtheit, denn man ist nicht mehr auf eine feste Verbindung zwischen Computer und Festplatte angewiesen.

WLAN-Festplatten Vorteile und Nachteile

WLAN-Festplatten: Vorteile und Nachteile

Externe Festplatten gibt es ja schon lange. In der Regel erfolgt der Anschluss über ein USB-Kabel direkt an einem Computer oder Notebook. Bei der WLAN-Festplatte ist das anders. Hier kann die externe Festplatte in das heimische WLAN eingebunden werden und ermöglicht so eine drahtlose Verbindung.WLAN-Festplatten: Vorteile und Nachteile

Während sich die USB-Festplatte immer in Reichweite des Rechners befinden muss, ist die Lage der WLAN-Festplatte nahezu beliebig, solange sie sich in der Reichweite der WLAN-Verbindung befindet.

Und selbst wenn kein WLAN vorhanden ist, kann man auf die WLAN-Festplatte zugreifen, da sie in der Regel in der Lage ist einen eigenen WLAN-Hotspot zu erzeugen. So ist der Zugriff z.B. auch vom Smartphone aus auf die Festplatte möglich.

Selbst eine Verbindung zum Fernseher ist möglich. Allerdings müssen die Geräte nach dem DLNA Standard zertifiziert sein.  DLNA steht dabei für Digital Living Network Alliance, einer Vereinigung von Herstellern von Computern, Unterhaltungselektronik und Mobiltelefonen. Weitere Informationen dazu findet man z.B. unter dlna.org.

Vorteile einer WLAN-Festplatte:

  • ortsungebunden, da keine Kabelverbindung nötig
  • Zugriff von mehreren Geräten gleichzeitig möglich
  • mit Akku auch unabhängig von Steckdosen
  • leises Betriebsgeräusch, da 2,5 Zoll Festplatten oder SSD zum Einsatz kommen

WLAN-Festplatten: Vorteile und NachteileWie immer im Leben gibt es aber nicht nur Vorteile. So haben WLAN-Festplatten natürlich auch den einen oder anderen Nachteil. Der erste Nachteil liegt an der Art, wie die Verbindung zwischen Festplatte und Rechner oder Smartphone hergestellt wird: beim WLAN.

Hier ist das Thema Sicherheit zu beachten. Wird keine vernünftige Verschlüsselung der WLAN-Verbindung eingesetzt, kann natürlich jeder auf die Daten zugreifen, die auf der Festplatte gespeichert sind.

Eine WLAN-Verbindung ist aber auch langsamer als eine USB-Festplatte wäre, was die Datenübertragung angeht. Sollen also große Datenmengen übertragen werden, sollte man kurzzeitig auf die USB-Verbindung ausweichen. WLAN-Festplatten bieten die Möglichkeit zum Glück an.

Da eine WLAN-Festplatte meist auch nicht nur dann eingeschaltet ist, wenn sie verwendet wird, sondern permanent zur Verfügung steht, kann auch der Stromverbrauch geringfügig höher sein. Was aber wirklich nur minimal ist.

Zusammenfassung und Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, das WLAN-Festplatten eine sinnvolle Anschaffung sind, wenn man nicht nur lokal auf Daten zugreifen möchte. Die Möglichkeit auch ohne vorhandenes WLAN als eigener WLAN-Hotspot zu funktionieren, bieten natürlich gerade in Verbindung mit Smartphones oder Smart-TV eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Und die Anschaffung ist auch nicht so teuer. Je nach Hersteller bekommt man hier schon Festplatten mit 1 TB für unter 100 Euro. Gerade wenn man mobil sein möchte, lohnt sich die Anschaffung.


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