5 Tipps für die Erstellung von Onlineshops


Ihr spielt mit dem Gedanken eure Produkte online anzubieten und mit einem eigenen Onlineshop zu starten? Die Planung, Erstellung und Betreuung eines Onlineshops kann viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nehmen, man sollte sich also schon im Vorhinein über alle wichtigen, und vor allem langfristigen Aspekte, die nötigen Gedanken machen.

Bevor ihr etwas überstürzt, oder nicht wisst wo oder wie ihr am besten starten sollt, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, um euch den Start etwas zu erleichtern.

Ihr habt schon etwas Vorarbeit geleistet und wisst bereits welche Produkte ihr anbieten möchtet, habt schon ein Auge auf eure Konkurrenz geworfen und habt vielleicht sogar schon einen Namen und ein Logo. Jetzt fehlt nur noch eines – der passende Webauftritt.

Der Onlineshop – Euer virtuelles Schaufenster

Onlineshop – Euer virtuelles Schaufenster

Es gibt viele verschiedene Shop-Systeme, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Ihr solltet also spätestens jetzt eure Anforderungen an ein passendes Shopsystem kennen, und basierend darauf eure Wahl treffen. Habt ihr nur eine geringe Anzahl von Produkten, die schon möglichst präsent auf der Startseite präsentiert werden sollen? Ist euer Produktkatalog etwas umfangreicher? Habt ihr mehrere Produktkategorien oder gar Themenwelten? Wie kompatibel ist das System mit anderen Services, wie aufwendig ist die Anbindung an die aktuelle IT-Infrastruktur? Was ist ohne externe Dienstleister relativ leicht selbst umzusetzen, wozu müssen externe Partner hinzugezogen werden?

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und Arbeit mit PrestaShop, können wir, und unsere KundInnen bestimmt auch, PrestaShop guten Gewissens weiterempfehlen. PrestaShop bietet nicht nur ein übersichtliches, umfangreiches und funktionelles Backend, sondern ist auch für größere Shops problemlos geeignet. Das Design und Templates können einfach installiert, angepasst und befüllt werden. Ebenso gibt es viele zusätzliche Erweiterungen in Form von Modulen, womit die Kompatibilität mit einem Großteil der externen Schnittstellen gewährleistet ist.

Wenn man sich aber nicht mit einem Standard-Theme zufrieden gibt und etwas individuelles will oder Anpassungen an einem fertigen Theme wünscht, braucht man bei so gut wie jedem Shopsystem am Markt Programmierkenntnisse. Für diesen Fall empfiehlt es sich die Arbeit an die Profis abzugeben.

Die passende Domain

Prinzipiell sollte auf .biz, .org oder andere (Wunsch-)Endungen verzichtet werden. Wenn ihr einen seriösen Onlineshop betreibt, solltet ihr in eine .net oder .com Domain investieren oder auf eine landesspezifische Domain wie .de oder .at setzen.

Ob Keywords eingebaut, oder ein Kunstwort als Domainname verwendet – beides hat Vor- und Nachteile. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass ein Markenname geläufiger und vor allem einprägsamer ist als eine durch mehrere Bindestriche getrennte Keyword-URL.

Natürlich sollte der Domain- oder Unternehmensname einfach auszusprechen sein und man sollte ohne gröbere Missverständnisse wissen, wie man ihn schreibt. Euer Name bzw. eure Marke sind zu Beginn vielleicht noch nicht so bekannt, aber daran kann man arbeiten. Eine seelenlose Keyword-URL hat den Nachteil, dass sie so gut wie gar nicht gebrandet werden kann.

Wenn ihr mit eurem Namen noch eine einfache Konnotation zu eurem Unternehmen oder euren Produkten ermöglicht, habt ihr alles richtig gemacht. Für eine Markenrecherche solltet ihr ebenfalls etwas Zeit investieren, um mit der Domain keine bestehenden Markenrechte zu verletzen.

Hosting für den Onlineshop

Das richtige Hosting

Das Hosting wird oftmals unterschätzt, spielt aber für die Ladegeschwindigkeit des Onlineshops und für die Usability eine entscheidende Rolle. Die unterschiedlichen Shopsysteme haben meistens keine besonderen Anforderungen an das Hosting, weshalb zB. ein günstiges Shared-Hosting erstmal verlockend klingt. Von Shared-Hosting oder Billigangeboten sollte man man aber lieber die Finger lassen.

Die Ladegeschwindigkeit ist ein äußerst wichtiger Faktor in der User Experience. Wenn NutzerInnen auf einen Link oder einen Werbebanner klicken und euer Onlineshop zu lange lädt, reicht ein Klick auf den Zurück-Pfeil im Browser oder ein Swipe auf dem Smartphone, um sich den vielen anderen Links in den Suchergebnissen zuzuwenden. Wenn durch lange Ladezeiten schon ein schlechter erster Eindruck entsteht, wird es schwierig User für längere Zeit im Shop zu halten.

Gefunden und bekannt werden

Gerade als „der Neue“ sollte man zu Beginn etwas Marketingbudget in die Hand nehmen bzw. einplanen. Wenn niemand von deinem Shop hört, wird es auch schwer die ersten KundInnen in deinen neuen Shop zu locken. Je nach Positionierung und Branche machen unterschiedliche Kanäle mehr oder weniger Sinn.

Und speziell am Anfang ist das Werbebudget meist eher knapp, also sollte man so effektiv wie möglich damit umgehen, seine wichtigsten Kanäle priorisieren und den Fokus auf den stärksten Kanal richten.

Wenn ihr mit Werbung aber selbst nicht sonderlich viel anzufangen wisst, übernehmen Online-Marketing Agenturen diese Aufgabe für euch. Der Aufwand hierfür ist zwar etwas höher, ihr bekommt aber professionelle Arbeit und müsst euch nicht auch noch mit den Aspekten der Zielgruppenrecherche, Targeting, Schaltung, Werbemittelerstellung, usw. beschäftigen, sondern könnt euch auf das Wesentliche konzentrieren – euren Onlineshop.

medani.at Logo

Alles legal

Wenn ihr einen seriösen Onlineshop betreiben wollt, müsst ihr euch auch mit den damit verbundenen rechtlichen Aspekten auseinandersetzen. Eure AGB´s, eine Widerrufsbelehrung, ein Impressum, eine korrekte Preisauszeichnung, Vorsicht bei Urheberrechtsverletzungen bei Bildmaterial, und natürlich auch eure Datenschutzerklärung.

Manche Themen verlangen mehr oder weniger Aufmerksamkeit, aber gerade beim Thema Datenschutz (die DSGVO ist mittlerweile wohl jedem ein Begriff), sollte man immer auf dem Laufenden bleiben, da es ein sensibles Thema ist.

Um keine Abmahnungen zu riskieren, empfiehlt es sich, die Rechtstexte von Rechtsdienstleistern komplett aufsetzen zu lassen oder sie zumindest überprüfen zu lassen.

Einen Onlineshop aufzubauen, ist wie schon zu Beginn erwähnt, keine leichte Aufgabe. Es gibt viel zu beachten und ist je nach Größe auch ein beachtlicher Zeitaufwand. Man sollte sich auch darauf einstellen, dass man an einem erfolgreichen Onlineshop regelmäßig arbeiten und kleine Verbesserungen vornehmen muss sowie die nötige Wartung zu betreiben ist.