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Data Science: Was macht ein Datenwissenschaftler?

Fragt man einen Laien, was wohl ein Datenwissenschaftler beruflich macht, lautet höchstwahrscheinlich die Antwort: „Irgendwas mit Daten“. Vom Grundprinzip her ist das gar nicht so falsch. Doch es steckt weitaus mehr dahinter, als einfach nur mit irgendwelchen Daten zu hantieren.

Der folgende Beitrag zeigt, was ein Datenwissenschaftler macht und in welchen Bereichen er hauptsächlich tätig ist.

Analyse großer Datenmengen

Was macht ein Datenwissenschaftler

Ein Datenwissenschaftler schaut sich erheblich große Datenmengen an und analysiert diese genau. Die Daten stammen häufig aus der Wissenschaft sowie Wirtschaft. Nach einer Analyse besteht die Möglichkeit, Erkenntnisse daraus zu ziehen, welche für weitere Forschungs- oder Geschäftszwecke von wichtiger Bedeutung sein können.

So entstehen beispielsweise neue Ideen, wie bestimmte Geschäftsvorgänge optimiert und somit noch mehr Umsatz erwirtschaftet werden kann.

Aufgabengebiete von einem Datenwissenschaftler

Bei den Datenmengen, welche ein Data Scientist analysiert, wurden über einen bestimmten Zeitraum gesammelt und nun ausgewertet. Dabei verwendet der Datenwissenschaftler anerkannte, sowie erprobte Methoden auf höchst wissenschaftlichem Niveau an.

  • Welche Informationen sehe ich in den Daten?
  • Ergeben die Infos irgendeinen Mehrwert?
  • Lassen sich anhand der Erkenntnisse neue Methoden entwickeln?
  • Welche gewinnbringenden Konzepte ergeben die Daten für ein oder mehrere Unternehmen?

Meist stammen die vorhandenen und angesammelten Daten aus mehreren Quellen und werden häufig miteinander verglichen. Bei jeder Datenmenge gehen Wissenschaftler detailliert und mit einer bestimmten Reihenfolge vor.

So wird beispielsweise eine Checkliste abgearbeitet, um auch ja keine Punkte auszulassen. Nur so werden Schwachpunkte, beispielsweise in Geschäftsabläufen, entdeckt und optimiert.

Welche Voraussetzungen benötigt ein Data Scientist?

Es reicht bei weitem nicht aus, sich einfach irgendwelche Daten auszutauschen und in irgendwelche Tabellen und/oder Programme zu kopieren. Damit ein Datenwissenschaftler dazu in der Lage ist Daten für Unternehmen und die Wirtschaft zu analysieren, muss dieser verschiedene Disziplinen, sowie ein fundiertes Wissen beherrschen.

So muss er sich unter anderem sehr gut mit Mathematik, Statistiken, sowie der Visualisierung von Daten auskennen. Alle Daten werden in große Datenbanken eingepflegt, um hier spezielle Analysen durchzuführen. Dies geschieht beispielsweise mit einer professionellen Software.

Benötigt ein Datenwissenschaftler eine bestimmte Ausbildung?

Den Beruf Datenwissenschaftler, oder auch Data Scientist, gibt es noch nicht sonderlich lange. Hierfür stehen Studiengänge zur Verfügung, welche fundiertes Wissen vermitteln, um alle Fähigkeiten zu erlernen.

Alternativ genügt es aber auch, wenn Studenten bereits einen Studiengang in Mathematik, Wirtschaftsinformatik, nur Informatik und Statistik abgeschlossen haben. Diese haben die Möglichkeit, an Data Scientist Kursen und Schulungen teilzunehmen.

Teamwork ist gefragt

Bei dem Beruf ist es oftmals erforderlich, mit mehreren Kollegen und ganzen Abteilungen zusammenzuarbeiten. Denn nur diese in der Lage, die zu analysierenden Daten zu beschaffen und kennen sich in den einzelnen Abteilungen hervorragend aus. Beide Seiten tragen somit dazu bei, Ihr Wissen zu bündeln.

Doch das ist noch nicht alles. Datenwissenschaftler sind nicht nur für Kollegen aus anderen Abteilungen und Bereichen interessant. Auch das Management und Geschäftsführer sind an den Erkenntnissen der Datenanalysen interessiert und möchten wissen, welche Mehrwerte und Strategien sich hieraus ergeben.

Denn schließlich ist letztendlich das Ziel, mehr Umsatz und Gewinn zu erwirtschaften. Ein Data Scientist muss also zusätzlich in der Lage sein, seine ausgewerteten Daten in regelmäßigen Abständen in Meetings führenden Abteilungen zu präsentieren.

In diesen Branchen arbeiten Datenwissenschaftler

Die weltweite Wirtschaft arbeitet immer häufiger mit Daten, welche gesammelt werden. Dabei entstehen unglaublich große Mengen, durch die normale Mitarbeiter eines Unternehmens oftmals nicht durchblicken. Ursache für die großen Datenmengen ist unter anderem die weltweite Digitalisierung.

Immer mehr Kunden nutzen das Internet, um Produkte zu bestellen oder sich nach bestimmten Dingen zu erkundigen.

Aufgrund der großen Nachfrage fällt es Unternehmen zunehmend schwerer, passende Data Scientists zu finden. Heutzutage reden Experten davon, dass Daten das „Neue Gold“ sind. Wer diese besitzt und zusätzlich mit Datenwissenschaftlern ausarbeitet, steht auf der richtigen Seite.

Auch die Logistik- und Gesundheitsbranche arbeiten zunehmend mit diesen Methoden und lassen in regelmäßigen Abständen ihre Daten analysieren. Somit besteht die Möglichkeit, Abläufe bei Einlagerungen, in Umschlagsplätzen sowie Medikationen für Patienten zu optimieren.

Auch für den Handel sind Daten interessant

Welche Produkte sind bei einem Unternehmen am meisten gefragt? Welche Zielgruppe kauft welche Artikel am häufigsten ein? All das sind Daten, welche von einem Data Scientist ausgearbeitet werden.

Somit haben Händler die Möglichkeit, anhand der Informationen noch mehr auf den Markt einzugehen und gezielte Veränderungen vorzunehmen. Besteht die Möglichkeit herauszufinden, wann und warum die meisten Retouren entstehen? Auch dies ist ein Beispiel, wo Daten durchaus helfen.

Fazit

Im Zeitalter der Digitalisierung greifen immer mehr Unternehmen zu einer Datenverarbeitung. Diese bietet den Vorteil, der Konkurrenz immer ein Stück voraus zu sein. Datenwissenschaftler sind so gefragt wie nie und helfen dabei, Analysen durchzuführen, um gewisse Erkenntnisse zu erhalten.

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