Was genau macht eine Digital Experience Plattform?

Die Definition einer DXP, also einer Digital Experience Plattform, gestaltet sich laut Experten so, dass diese Plattform eine einen integrierten Satz an Kerntechnologien umfasst. Mit diesen lassen sich dann digitale, kontextbezogene Erlebnisse erstellen, verwalten, bereitstellen und optimieren. Die meisten Laien werden sich anhand dieser Definition jedoch noch immer kein konkretes Bild von einer Digital Experience Plattform machen können.

Ihre Wettbewerbsfähigkeit können Unternehmen heute in der digitalisierten Welt nur noch dann aufrecht erhalten, wenn diese Beziehungen durch Kommunikation aufbauen. Diese Kommunikation besteht sowohl aus dem Zuhören als auch aus dem Sprechen.

Dabei umfasst das Sprechen, dass Inhalte geteilt werden, mit dem Zuhören gelingt dagegen eine Erfassung von Daten.

So lässt sich der Beziehungsaufbau zu den Verbrauchern betreiben. In den Digital Experience Plattformen finden Unternehmen eine wertvolle Hilfe vor, die zahlreiche Werkzeuge umfasst, um bedeutungsvolle Beziehungen zu fördern – und zwar, indem mit den Mitarbeitern, potentiellen Geschäftspartnern, Kunden und weiteren Zielgruppen gesprochen und diesen außerdem zugehört wird.

So sind die Digital Experience Plattformen entstanden

Digital Experience Plattform

Eine Kommunikation, die aus Sprechen und Zuhören besteht, scheint zuerst nicht sonderlich kompliziert. Allerdings sorgt die moderne komplexe Welt dafür, dass sich ihre Funktion nicht unbedingt als einfach zeigt. Es geht nicht mehr nur darum, Inhalte bereitzustellen, unter anderem auf sozialen Plattformen, Kundenportalen, in mobilen Apps, auf Webseiten oder IoT-Geräten, sondern es kommt ebenfalls einer großen Bedeutung zu, dass die einzelnen Erlebnisse miteinander verknüpft werden.

Weltweit verfügt eine Person im Durchschnitt mittlerweile über 3,6 Geräte. Bis eine finale Kaufentscheidung getroffen wird, kommen damit mehrere Geräte zum Einsatz. Damit geht wiederum einher, dass es nicht ausreichend ist, für jeden Kanal bestimmte Inhalte bereitzustellen – diese Inhalte müssen auch zu einem fortlaufenden, verknüpften und konstanten Erlebnis werden.

Die Entwicklung der Digital Experience Plattformen, wie etwa der Ibexa DXP, erfolgte genau aufgrund dieser Entwicklungen. Mit ihnen können die modernen Herausforderungen wesentlich erfolgreicher gemeistert werden.

Das CMS wird zu DXP

CMS, also Content Management Systeme, sind bereits seit den späten 1980er-Jahren bekannt. Sie boten die Möglichkeit, statische Inhalte bereitzustellen, die Weiterentwicklungen der Systeme konnten dann auch dynamische Inhalte anbieten.

Im Laufe der Zeit stieg jedoch der Bedarf nach einer umfassenderen Integration und einer personalisierten Ansprache. So wurde von den CMS zu dem WEM, dem Web Experience Management übergegangen. Dieses bot den Unternehmen die Möglichkeit, die Entwicklung von Personas vorzunehmen und Engagement-Daten zu dokumentieren.

Mit diesen Erkenntnissen konnten dann personalisierte Erlebnisse geschaffen werden. Allerdings war es nicht möglich, die WEM-Systeme mit weiteren Unternehmenstechnologien zu verbinden, wie etwa dem ERP oder dem CRM.

Somit bestand der Wunsch nach einer umfassenderen Integration der technischen Lösungen, um die digitalen Erlebnisse zu optimieren. Dafür wurde die sogenannte Headless-Microservice-Architektur entwickelt. Mit dieser gingen die Vorteile einher, dass eine Integration mit anderweitigen Systemen keinerlei Problem mehr darstellte.

Daneben erhielten die Marketer die Möglichkeit, ihren Fokus wesentlich stärker auf den Kunden zu richten. So war die Entwicklung einer kanalübergreifenden Denkweise möglich.

Auf diese Weise wurde der Weg für die Digital Experience Plattformen geebnet, welche vollständig integrierte Erlebnisse für die Kunden ermöglichen – und das vollkommen nahtlos über sämtliche Geräte und Kanäle hinweg auf ihrer gesamten Customer Journey.

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