Digitale Signatur: So funktioniert die digitale Unterschrift

Die digitale Unterzeichnung ist eine Signatur, bei der der Unterzeichner anhand elektronischer Informationen identifiziert wird. Durch diese verknüpften Daten lässt sich die Integrität der Signatur jederzeit überprüfen. In den meisten Fällen geht es um elektronische Dokumente. Die digitale Signatur ist damit, aus technischer Sicht betrachtet, einer eigenhändige Unterschrift auf Dokumenten aus Papier gleichzusetzen.

Die digitale Unterschrift wird hauptsächlich in der Verwaltung, E-Justice oder auch im Bereich von E-Commerce. Aber auch in der privaten Wirtschaft kann man immer mehr Verträge digital unterzeichnen.

Digitale Signatur – elektronisch unterschreiben

Digitale Unterschrift für Verträge

Die Anforderungen an die elektronische Unterschrift sind in der eIDAS-Verordnung (Electronic Identification And Trust Services) festgelegt. Diese Verordnung soll Regeln schaffen, die für alle digitalen Transaktionen in der gesamten Europäischen Union einheitlich sind. Unterscheiden werden kann man zwischen der einfachen, fortgeschrittenen und qualifizierten elektronischen Signatur.

Die digitale Unterschrift ist für verschiedene digitale Transaktionen einsetzbar und auch zugelassen. Die einfache digitale Signatur ist die niedrigste Stufe des digitalen Unterschreibens. An diese einfache Variante werden keine hohen Anforderungen gestellt. Diese Funktion dient unter anderem dafür, zu zeigen, wer der Absender einer Mail ist.

Für diesen Zweck ist es ausreichend, eine E-Mail mit einer Signatur zu versehen, aus der der Name der Firma, die Anschrift und der Name des Absenders hervorgehen. Innerhalb einer Firma kann diese Signatur eingesetzt werden, um Reisekostenabrechnungen oder Urlaubstage zu beantragen und zu genehmigen.

Gibt es einen Unterschied zwischen der elektronischen und der digitalen Signatur?

Obwohl die beiden Begriffe gerne als Synonyme verwendet werden, bezeichnen sie aber zwei verschiedene Sachen. Die elektronische Signatur stellt einen rechtlichen Begriff dar. Wenn man von der elektronischen Signatur spricht, geht es um das zugrunde liegende technische bzw. kryptografische Verfahren. In der Praxis wird dafür eine sogenannte Public Key Infrastructure genutzt.

Sowohl bei der fortgeschrittenen als auch bei der qualifizierten elektronischen Unterschrift steckt aus technischer Sicht immer eine digitale Signatur dahinter. Bei der einfachen Struktur ist das nicht immer der Fall.

Wie funktioniert eSign aus der Sicht von Anwender?

Die digitale Vertragsunterschrift mit der IDnow eSign ist ein einfacher aber deutlich schnellerer Weg für Anwender ihre Dokumente zu unterzeichnen. Der Nutzer weist seine Identität mithilfe eines Ausweisdokumentes, zum Beispiel mit dem Personalausweis, nach. Dafür wird die Video-Identifizierung verwendet.

Mit einem Klick kann nun der Vertrag unterschrieben werden, mit Wunsch auch mit der oder dem Touchscreen mit der persönlichen Unterschrift.

Diese Prozedur dauert rund fünf Minuten und der Nutzer wird durch einen Mitarbeiter durch den Prozess geführt. Zum Abschluss erhalten beide Parteien das digital unterschriebene Dokument als signiertes PDF.

Ist dieses System sicher innerhalb der Europäischen Union?

Die digitale Unterschrift bietet die höchsten Sicherheitsstandards, die Qualifizierte Elektronische Signatur, oder kurz QES. Die QES bietet in ganz Europa die gleiche Rechtssicherheit wie eine Unterschrift auf Papier.

Die Vorteile der digitalen Signatur im Überblick

Die Möglichkeit einer digitalen Signatur bietet folgende Vorteile:

  • Zeitersparnis und Kostenersparnis
  • beschleunigtes Unterzeichnen von wichtigen Verträgen
  • einfache Anwendung
  • Berichterstellung und Echtzeit-Sichtbarkeit
  • schneller Abschluss, dadurch erhöhte Produktivität
  • schneller Zugriff auf die unterzeichneten Verträge
  • DSGVO konform

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