Im Netz registriert: Benutzerkonten sicher machen

Die Möglichkeit, im Netz individuelle Nutzerkonten anzulegen, ist längst Teil des digitalen Alltags. Viele Internetnutzer schätzen die Vorzüge eigener Zugänge, da diese tatsächlich mehr Komfort und Zeitersparnis mit sich bringen können. Eine Frage, die sich dabei stellt: Wie sicher ist mein Nutzerkonto und wie kann ich es vor Angriffen und Datenverlust schützen? 

Benutzerkonten sicher machen

Nutzerkonten im Internet bieten zahlreiche Vorteile. Viele Menschen jedoch fühlen sich ein wenig verunsichert, wenn es um das dauerhafte Hinterlegen der eigenen Daten geht. Je nach Art und Umfang des Kontos können nicht nur die eigene E-Mail-Adresse, sondern auch Wohnort, Geburtstag, Bankdaten und mehr gespeichert werden. 

Und je größer die Datenmenge, die ein Kunde im Netz hinterlegt, desto unangenehmer kann sich auch das potenzielle Risiko eines Leaks anfühlen. Glücklicherweise gibt es einige Möglichkeiten, die eigenen Daten vor Angriffen und unberechtigtem Zugriff zu bewahren.  

Sind Benutzerkonten noch zeitgemäß?

Viele Nutzer fragen sich, ob es heute noch nötig ist, ein spezielles Konto bei Webportalen oder anderen Seiten anzulegen. Und in der Tat ist das nicht immer ein obligatorischer Schritt. Viele Angebote können inzwischen ohne ein individuelles Nutzerkonto verwendet werden und sogar das Bestellen bei vielen Onlineshops lässt sich mit einem Gastzugang ohne Registrierung erledigen. 

Zeitgleich aber ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Nutzerkonten in bestimmten Bereichen vorteilhaft und nützlich sein können. Zu solchen Bereichen gehört unter anderem auch E-Commerce. Viele Unternehmen bieten registrierten Kunden Sonderrabatte und Spezialangebote, welche ohne Nutzerkonto nicht verfügbar wären. Außerdem geht eine Onlinebestellung weitaus schneller von der Hand, wenn die Daten rund um Bezahlung und Lieferadressen bereits hinterlegt sind. 

Ebenfalls beim Gaming, insbesondere bei Online-Casinos, bieten Nutzerkonten Vorteile. Gerade wenn es um das Sichern von Fortschritten oder auch Gewinnen geht, führt kaum ein Weg an der Registrierung vorbei. Zusätzlich ist die Anmeldung nicht selten mit einem Online Casino Willkommensbonus als Marketinginstrument verbunden, für welchen es erneut entsprechend hinterlegte Daten braucht. 

Auf sichere Verifizierungsverfahren setzen

Ein Nutzerkonto zeichnet sich dadurch aus, dass sich hinter dem Login-Formular eine Art privater Bereich findet, in dem der Anwender Zugriff auf all seine hinterlegten Daten hat. Oft gibt es hier auch einen Überblick zu 

  • bereits getätigten Bestellungen
  • Korrespondenz
  • offenen Zahlungen 
  • und Rechnungen. 

Für unberechtigte Dritte kann der Zugriff auf ein fremdes Nutzerkonto daher sehr wertvoll sein. Nicht selten werden hier beispielsweise Adressdaten abgegriffen, um diese dann im weiteren Verlauf gesammelt zu verkaufen. 

Auf sichere Verifizierungsverfahren setzen

Wer sichergehen möchte, dass wirklich nur er selbst Zugriff auf das eigene Nutzerkonto hat und sich besser vor Hackern schützen will, sollte sich mit Verifizierungsmethoden beschäftigen und eine möglichst sichere verwenden. Zu den Optionen gehört beispielsweise die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Hier braucht es für den Zugang zum Nutzerkonto oder zu besonderen Funktionen nicht nur die Login-Daten, sondern auch eine weitere Information, welche dem Besitzer des Kontos auf separatem Wege zugestellt wird. Dies kann beispielsweise eine SMS mit einem Zugangscode sein. Hierauf setzt nun auch Ebay-Kleinanzeigen, um Nutzer noch besser zu schützen.

Extra-Tipp: Wer im Netz unterwegs ist und sensible Daten wie Kontoverbindung, Wohnadresse oder andere wichtige Informationen übertragen will, sollte dies stets über gesicherte Verbindungen tun. Diese sind erkennbar am Kürzel „https://“ in der Browserzeile und in manchen Fällen auch an einem geschlossenen Vorhängeschloss links der Zeile. 

Sichere Login-Daten wählen

Auch die Login-Daten selbst sind ein entscheidender Aspekt, wenn es um die Sicherheit eines persönlichen Kontos im Netz geht. Vor allem Passwörter sollten so gewählt werden, dass es auch komplexe Bot-Algorithmen kaum schaffen, diese zu knacken. Einen sehr ausführlichen Leitfaden zur Erstellung sicherer Passwörter bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik auf seiner Seite

Wichtig ist es laut Experten, nicht nur ein möglichst komplexes Passwort ohne leicht erratbare Wörter sowie Zahlenkombinationen zu verwenden, sondern auch Vielfalt zu wahren. Das bedeutet, dass eigene Passwörter möglichst nicht für mehrere Portale genutzt werden sollten. Besser ist es, je Nutzerkonto ein eigenes Passwort anzulegen und alle beispielsweise in einer lediglich lokal verfügbaren Passwortmanager-App zu sichern. 

Sensible Daten separat behandeln

In vielen Fällen ist bereits die Nutzung des eigenen PCs an ein Nutzerkonto geknüpft. Hinter der Login-Maske verbirgt sich dann nicht nur der jeweilige Desktop mit entsprechenden Programmen, es ist auch ein Nutzerkonto mit bestimmten Rechten verknüpft. Besonders umfangreich fallen diese bei sogenannten Admin- oder auch Administrator-Konten aus. Diese können sehr tief in die Struktur des Computers eingreifen und umfassende Änderungen oder Löschungen vornehmen. 

Daher empfiehlt es sich, niemals mit einem Admin-Konto im Netz zu surfen. Hierbei besteht nämlich das Risiko, dass ein plötzlicher Angriff – etwa durch einen Trojaner – sehr viel zerstören kann. Besser ist es, ein Konto mit beschränkten Rechten zu verwenden. 

Sensible Daten separat behandeln

Gibt es in Familien einen PC für mehrere Menschen, lohnt sich das Anlegen eines Nutzerkontos für jede einzelne Person. Das nicht nur, um den persönlichen Bereich vor dem Zugriff der anderen zu schützen. Ein weiterer Vorteil ist, dass unbeabsichtigte Fehler wie Löschungen nicht die eigenen Daten betreffen. Auch die Einrichtung eines Gastkontos bei Windows 10 kann sinnvoll sein, um andere Bereiche effektiver zu schützen.

Extra-Tipp: Es bietet sich an, sensible Daten nicht allein auf dem PC, sondern auch lokal auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick zu sichern. Das ist wichtig, falls sich doch einmal ein Virus auf den PC verirrt und der Zugang zu wichtigen Daten nicht mehr möglich ist. 

Software immer aktuell halten

Zum sicheren Schutz für das eigene Konto und den persönlichen PC gehört selbstverständlich auch Software, welche auf die aktuellen Herausforderungen vorbereitet ist. Mit Hilfe regelmäßiger Updates 

  • des Betriebssystems
  • des Virenscanners
  • des Browsers 
  • und weiterer Anwendungen

gelingt es, auch aktuelle Virus-Varianten effektiver abzuschmettern. Wichtig ist es, neue Software und Versionen stets von verifizierten Anbietern herunterzuladen und keine unbekannten Seiten zu verwenden. Browsererweiterungen sollten nach Möglichkeit deaktiviert oder deinstalliert werden, um Schlupflöcher für Hacker, Viren und Trojaner zu schließen. 

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