Online-Zahlungsmittel: Die besten Zahlungsmittel im Internet

Welche Zahlungsmethoden und Zahlungsmittel bieten sich im Internet beim Online-Shopping an? Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten und Methoden mit ihren Vor- und Nachteilen.

Anzeige

Externe Dienstleister

Sehr gut sind Onlinezahlungen über externe Dienstleister, wozu z.B. auch PayPal gehört. Die Zahlungsabwicklung selbst wird an den entsprechenden Dienst ausgelagert. Das ist für Shop-Betreiber recht vorteilhaft. So liegt das Forderungsmanagement in Verantwortung des Zahlungsdienstleisters. Zwischen den Zahlungsausgang beim Kunden und dem Zahlungseingang beim Händler gibt es hier die geringste Verzögerung.

Das sorgt dafür, dass Waren sehr schnell ausgeliefert werden können. Insbesondere bei Online-Käufen macht sich die Schnelligkeit dieser Bezahlmethode bemerkbar. In Sekundenschnelle stehen die Dienste oder Produkte zur Verfügung.

Dienste wie PayPal, Skrill oder Amazon Pay verlangen die Anlage eines speziellen Kundenkontos. Vom Girokonto aus wird eine Direktüberweisung dorthin vorgenommen.

Online-Zahlungsmittel: Die besten Zahlungsmittel im Internet

Bezahldienstleister mit Kundenkonto

Wird ein Kundenkonto verlangt, müssen sensible Kontodaten der Bezahldienstleister hinterlegt werden. Der Onlinehändler bekommt keinen Zugriff auf die entsprechenden Daten. Der Kunde minimiert das Risiko und die Wahrscheinlichkeit sinkt, sensible Daten an unseriöse Shops zu übermitteln.

PayPal bietet beispielsweise auch einen Käuferschutz an, über den Beträge auch zurück gebucht werden können. Die Kundenkonten werden per Zugangsdaten und Passwörter geschützt.

PayPal

PayPal gehört mit zu den beliebtesten Zahlungsmethoden. Die Anmeldung erfolgt mit der E-Mail-Adresse, die zugleich die Kontonummer ist. Der Geldtransfer findet sofort statt und es entstehen keine Wartezeiten. Es gehört mit zu den beliebtesten Zahlungsmethoden. PayPal akzeptiert zusätzlich Kreditkarte, Lastschriftverfahren und Banküberweisung sowie GiroPay.

Befindet sich nicht genug Guthaben auf dem PayPal-Konto muss eine IBAN hinterlegt sein, über die anfallenden Kosten beim Einkauf abgebucht werden können. Leider gab es in Bezug auf PayPal in der Vergangenheit öfter Phishing-Attacken.

Die Bezahlung auf Rechnung

Nach Wareneingang wird bei Zahlung auf Rechnung erst die Zahlung durchgeführt. Das nutzt man sehr gerne beim Online-Shopping von Kleidung. Die Bestellung kann sofort bearbeitet werden. Verzögerungen entstehen mitunter durch die Bonitätsprüfung. Ist die Bonität eingeschränkt, wird die Zahlungsmethode dem Käufer vorenthalten.

Viele Onlineshops sind dazu übergegangen, die Zahlungsmethode nur Bestandskunden anzubieten. Kunden haben die Möglichkeit, die Zahlung so lange zurückzuhalten, bis sie eine mangelfreie Ware erhalten.

Anzeige

Das Lastschriftverfahren

Das Lastschriftverfahren ist eine weitere Zahlungsmethode, die online gerne verwendet wird. Man greift oft bei Abonnements darauf zurück. Zeitschriften, Streamings-Portale oder Lebensmittelboxen bieten überwiegend das Lastschriftverfahren an.

Dafür muss der Kunde seine IBAN angeben und der Händler lässt die Kosten über die Bank einziehen. Wird etwas falsch abgebucht, gibt es ein Widerspruchsrecht für Lastschriften von acht Wochen. Es handelt sich um das sogenannte SEPA-Lastschriftmandat.

Die Kreditkarte

Mit Kreditkarte kann bei Online-Shops und in Ladengeschäften gezahlt werden. Werden viele Buchungen vorgenommen, ist immer eine Rückbuchung möglich. Im Falle einer eventuellen Fehlbuchung oder eines Betruges gibt es einen strengen Prüfungsprozess.

Das Institut entscheidet am Ende, ob eine Gelderstattung stattfindet. Auf Kreditkartendaten habe es Hacker oft abgesehen. Deswegen sollte man genau aufpassen, wo man diese bekannt gibt.

Die Sofortüberweisung

Sofortüberweisung wird auch Giropay genannt. Zumindest ist das bei einigen Anbietern so. Man loggt sich mit den Online-Banking-Daten der Bank ein und bekommt ein Interface angezeigt, über das das Geld anschließend eingezogen wird.

Der Onlineshop bearbeitet die Bestellung umgehend unter Zahlungsdienstleister garantiert ihm die Geldüberweisung. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist die Sofortüberweisung bedenklich.

Die Bezahlung per Nachnahme

Bei der Nachnahme wird der fällige Betrag an den Paketboten gegeben. Das Geld wird vom Lieferdienst an den Onlineshop weitergeleitet. Dafür werden zusätzliche Gebühren erhoben. Der Betrag der Nachnahme liegt bei 3500 € maximal. Bei Päckchen, die nicht bestellt wurden, kann die Annahme per Nachnahme verweigert werden.

Die Vorkasse

Die Vorkasse ist eine weitere Zahlungsmethode, die noch immer oft genutzt wird. Das Geld wird dem Onlineshop überwiesen und erst dann, wenn das Geld ankommt, wird die Ware versendet. Gerne greifen Fake-Shops auf diese Zahlungsmethode zurück.

Wenn man Pech hat, wird man hier abgezockt. Zudem haben Banküberweisungen meist eine Dauer von ein bis zwei Werktagen.

Anzeige