Surfen ohne Spuren: So surft jeder sicher im Netz

Wer sich im Internet bewegt, hinterlässt Spuren auf seinem Gerät und auf zahlreichen Servern überall auf der Welt. Sie sind wie Fußabdrücke, die man im Schnee hinterlässt. Nur das dieser Schnee niemals schmilzt und sich die Spuren auch nach Jahren noch verfolgen lassen.

Der Datenhunger kennt keine Grenzen. Das eigene Betriebssystem, der verwendete Browser, Betreiber von Webseiten und sogar der Internetprovider zeichnen die Spuren auf. Mit einfachen Mitteln und kostenlosen Programmen wie dem VPN für Mac bleiben keine Spuren zurück.

Die Spuren im Browser

Spuren im Browser

Nichts bietet mehr Aufschluss über das Surfverhalten eines Users im World Wide Web als der verwendete Browser. Gespeicherte Passwörter und Inhalte im Cache sowie Cookies bietet ein vollumfängliches Bild. Folgende Surfspuren zeichnet der Browser auf:

  • Der Cache als Zwischenspeicher sichert alle Bilder und aufgerufene Dateien. Je größer der Cache ist, desto mehr Inhalte liegen darin.
  • Der Verlauf zeichnet alle besuchten Webseiten sowie getätigte Suchanfragen auf. Über Wochen und Monate lässt sich der Verlauf eines Browsers sekundengenau zurückverfolgen.
  • Cookies sind nicht mit leckeren Keksen von Bahlsen zu verwechseln. Im Internet besteht ein Cookie aus einer Textdatei. Inhalt dieser Datei sind Informationen über den Nutzer. Sie ermöglichen zielgerichtete Werbung für Betreiber von Webseiten oder als Speicher für individuelle Einstellungen auf bestimmten Webseiten.

Löschen nicht immer ausreichend

Mancher Internetnutzer fühlt sich in falscher Sicherheit, wenn er die gespeicherten Daten regelmäßig löscht. Das Entleeren des Cache, das Löschen von Cookies und das Bereinigen des Suchverlaufes garantiert keine Anonymität im Internet.

Die meisten Spuren werden mit einem simplen Löschvorgang nicht dauerhaft gelöscht. Sie lassen sich leicht wiederherstellen. Das machen sich Cyberkriminelle zugute, die Schadsoftware installieren. Zudem bleiben die Spuren auf den Servern der Betreiber von Webseiten und beim Internetprovider erhalten. Wirklich anonym surfen ist nur mit einem sicheren VPN für Mac und andere Betriebssysteme möglich.

Privatsphäre nach eigenen Wünschen

Privatsphäre nach eigenen Wünschen

Alle Spuren im Internet lassen sich auf eine IP-Adresse zurückführen. Sie ist sozusagen die einzigartige und persönliche Adresse des Nutzers. Mit einem VPN-Dienst für Mac wird die IP-Adresse beim Surfen verwischt und durch eine zufällige Adresse ausgetauscht.

Der Nutzer verbindet seinen Mac über einen VPN-Dienst mit einem Server. Möglich ist die Verbindung zu beliebigen Servern überall auf der Welt. Der gesamte Verlauf im Internet nimmt den Umweg über diesen Server. Wird eine Webseite aufgerufen, erhalten Provider und Betreiber nicht mehr die eigene, sondern nur die IP-Adresse des Servers. Die eigenen Spuren im Schnee führen nicht mehr bis zur eigenen Haustür.

Bequem einstellbar ist der Umfang der Anonymität im Internet mit einem VPN-Dienst. Die Daten lassen sich verschlüsselt im Internet übertragen, was einen unautorisierten Zugriff Dritter verhindert. Mit der Funktion Kill-Switch wird die Offenlegung der eigenen IP-Adresse verhindert. Bricht die Verbindung zum sicheren Server ab, wird die Internetverbindung komplett getrennt.

Regelmäßig aufräumen

Die Nutzung eines VPN-Dienstes für Mac lässt keine Spuren im Internet zurück. Um die eigenen Spuren auf dem PC möglichst gering zu halten, ist regelmäßiges Löschen der Daten erforderlich.

In den Einstellungen des Browsers lässt sich zusätzlich der Umfang der gespeicherten Daten beschränken. Je geringer die freigegebenen Speicherkapazitäten sind, desto weniger Spuren bleiben auf dem PC zurück.