Die Zukunft des Gesundheitswesens: Telemedizin wird immer beliebter


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Da viele Länder aufgrund der Corona-Pandemie Ausgangsbeschränkungen erlassen haben, die teils noch immer in Kraft sind, erfährt die Telemedizin aktuell ein starkes Wachstum. Die Möglichkeit, von zuhause aus via Video mit einem Arzt zu sprechen, ist eine sehr gute Erweiterung des Gesundheitswesens und löst einige Probleme des Gesundheitssystems.

Auch vor der Krise erlebte die Sparte der Telemedizin einen Aufschwung. In Deutschland erst seit 2018 zugelassen, werden heute Tausende Fernbehandlungen durchgeführt. Durch die stetige Verbesserung der Datenübertragung und die generelle Verfügbarkeit von internetfähigen Geräten mit Webcam ist Telemedizin heute für den Großteil der Bevölkerung der Industriestaaten nutzbar.

Vorteile der Telemedizin

Telemedizin wird immer beliebter

Die Vorteile der Telemedizin sind vielfältig. Die Betreiber der Plattformen versprechen, dass die Wartezeiten deutlich unter denen einer Praxis oder eines Krankenhauses liegen und jeder Patient in wenigen Minuten einen Termin erhalten kann. Zudem sollen die Kosten für im Gesundheitswesen durch Telemedizin deutlich reduziert werden. Einer der größten Pluspunkte, die für die Fernbehandlung sprechen, ist die Verfügbarkeit.

Es ist lediglich ein internetfähiges Gerät, eine Webcam und eine gute Übertragungsgeschwindigkeit notwendig, um Spezialisten auf der ganzen Welt zu konsultieren. So muss ein erkrankter Bergdorfbewohner nicht Hunderte Kilometer zu einem speziellen Arzt reisen, sondern nur den nächsten Ort aufsuchen, an dem eine gute akzeptable Datenübertragungsrate zur Verfügung steht. So werden viele Kosten und Mühen gespart und der Patient erhält schnell und effektiv eine Diagnose.

Analysten gehen davon aus, dass die Telemedizin in Zukunft eine immer größere Rolle spielen wird. Es wird geschätzt, dass bald 15 bis 20 Prozent der Konsultationen von Ärzten digital ablaufen werden. Da viele Patienten, die das erste Mal Telemedizin genutzt haben, sich sehr zufrieden zeigen und angeben, in Zukunft weiter auf Telemedizin zu setzten, können die Akteure auf dem Markt in den nächsten Jahren einen großen Umsatzanstieg erwarten.

Über Telemedizinunternehmen wie KRY können nicht nur Rezepte für verschreibungspflichtige Medikamente, sondern auch Krankmeldungen ausgestellt werden. Das schwedische Unternehmen konnte als Marktführer in Europa seit ersten Februar einen Anstieg der Konsultationen um 163 Prozent verzeichnen und hofft, weiter zu wachsen. Insgesamt wurden schon über 1.8 Millionen Patienten bei KRY über Telemedizin behandelt.

Natürlich wird die Corona-Pandemie in den nächsten Monaten abebben und die Angst der Patienten, sich mit dem gefährlichen SARS-CoV-2-Erreger anzustecken, sinken, doch gehört Telemedizin die Zukunft. Sie ist kostengünstig, effizient und fast überall verfügbar. Der Ausbau des digitalen Netzes und die stetig steigenden Übertragungsraten werden die Telemedizin, die aufgrund von Corona ein unerwartet starkes Wachstum erfahren hat, weiter pushen und dafür sorgen, dass die Videokonsultation von Ärzten bald für die meisten Bundesbürger selbstverständlich ist.


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