Testbericht: devolo GigaGate WLAN-Bridge ausprobiert


Das Internet ist ein wichtiger Bestandteil in vielen Unternehmen und Haushalten. Dabei bekommt vor allem das WLAN eine immer wichtigere Bedeutung, um die zahlreichen Endgeräte mit dem Netzwerk zu verbinden. Doch nicht immer sind die Orte, an denen Sie das Internet benötigen, leicht zugänglich. Vor allem das WLAN kann schnell durch bauliche Einschränkungen, die Natur oder aus anderen Gründen ein schlechtes Signal haben. In diesen Situationen ist die devolo GigaGate WLAN-Bridge eine einfache und unkomplizierte Lösung.

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Was ist das devolo GigaGate?

devolo GigaGate Lieferumfang

Bei der devolo GigaGate WLAN-Bridge handelt es sich um eine Brücke, mit der sich die Reichweite und die Effizienz von Netzwerken erweitern lässt. Das devolo GigaGate besteht mindestens aus zwei Geräten, der GigaGate Base und einem GigaGate Stellite. Zwischen beiden Geräten wird eine WLAN-Verbindung aufgebaut und zwar vier Verbindungen gleichzeitig im 5 GHz-Frequenzband.

Laut Aussagen von devolo erreicht man hierbei eine Verbindungsrate von 2 Gbit/s und einen echten Datendurchsatz von bis zu 1 Gbit/s. Zum Einsatz kommt hierbei die 4×4 Quantenna-Technologie, für eine leistungsstarke Punkt zu Punkt Verbindung zwischen beiden Geräten.

devolo GigaGate – Installation und Einrichtung

dovolo GigaGate Base und Satellite

Die devolo GigaGate Base wird einfach per Netzwerkkabel mit dem WLAN-Router verbunden. Anschließend wird das Gerät noch mit einer Steckdose verbunden nach rund 60 Sekunden ist die Base auch schon einsatzbereit. Ähnlich einfach läuft das auch bei dem Satellite. Man stellt ihn einfach dort auf, wo man das Netzwerk benötigt und verbindet das Gerät mit einer Steckdose. Auch hier dauert es etwa eine Minute, bis der Satellite durch eine permanent leuchtende Power-LED seine Betriebsbereitschaft signalisiert.

Einmal in Betrieb genommen, baut das Gerät, wie bereits erwähnt, automatisch vier WLAN Verbindungen im 5 GHz Bereich auf. Dabei durchläuft die devolo GigaGate einen Optimierungsprozess. Dabei wird der optimale Kanal gewählt. Das dauert mehrere Stunden, in der das devolo GigaGate einen Lernprozess durchläuft. Natürlich kann man das GigaGate trotzdem nutzen, die volle Leistung wird aber erst nach Abschluss der Optimierung zur Verfügung stehen.

devolo GigaGate im Überblick

Netzwerk Anschlüsse beim devolo GigaGate

Wie man auf dem Bild sehen kann, verfügt der GigaGate Satellite (im Bild das Gerät rechts) über mehrere Netzwerkanschlüsse. Genau gesagt handelt es sich hierbei um einen Gigabit-LAN Anschluss und 4 Fast Ethernet Anschlüsse. Für die maximale Geschwindigkeit nutzt man natürlich den Gigabit-LAN Anschluss. Wie bei einer Netzwerkverbindung per LAN-Kabel üblich, wird die Internetverbindung hier automatisch hergestellt. Eine zusätzliche Konfiguration ist nicht nötig.

Aber auch wlan-fähige Geräte, wie z.B. Notebook, Tablet oder Smartphone lassen sich drahtlos mit dem GigaGate Satellite verbinden. Um das Optimum herauszuholen, sollten aber die LAN-Anschlüsse des Satellite verwendet werden.

Obwohl keine Konfiguration nötig ist und das devolo GigaGate quasi out of the box funktioniert, lassen sich verschiedene Einstellungen doch anpassen:

Screenshot devolo cockpit Software

Besonders einfach geht das über die Software devolo Cockpit, die man kostenlos unter www.devolo.de/service/devolo-dlanr-cockpit herunterladen kann. Gerade auch wenn es um Firmware-Updates geht, lohnt sich die Installation der Software. Im Screenshot kann man übrigens auch sehen, dass zwischen meiner Base und dem Satellite eine Verbindung mit 1170 Mbits/s aufgebaut wurde.

Fazit – devolo GigaGate WLAN-Bridge

Die devolo GigaGate WLAN-Bridge ist eine praktische und einfache Möglichkeit, gezielt das Netzwerk und damit eine Internetverbindung dahin zu bringen, wo sie gebraucht wird. Im täglichen Alltag hat sich die Verbindung als stabil und zuverlässig erwiesen. Die Konfiguration ist auch kinderleicht, da prinzipiell ja gar keine Einstellungen vorgenommen werden müssen. Einfach die Base mit dem Netzwerk und dann mit dem Stromnetz verbinden. Wenn die Base bereit ist, den Satellite mit dem Stromnetz verbinden und die gewünschten Geräte per Netzwerkkabel oder WLAN mit dem Satellite verbinden. Fertig. Läuft.

Man kann das Netzwerk auch noch erweitern. Bis zu acht Satellites lassen sich mit einer Base betreiben. Also wirklich Internet überall da, wo es gebraucht wird. Mich konnte das devolo GigaGate Starter-Kit* überzeugen. Auch das Preis-/Leistungsverhältnis passt hier einfach.

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