Hackerangriff: Was kann man tun, wenn die Webseite gehackt wurde?


In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, seine Webseite gegen Hackerangriffe zu schützen, sodass auf diese Art keine wichtigen Daten ausgelesen oder gelöscht werden können. Passiert es doch, ist es entscheidend, als Betreiber einer Webseite zu wissen, wie man auf einen Hackerangriff reagieren sollte.

Erste Schritte nach einem Hackerangriff

Hackerangriff auf WebseiteWird festgestellt, dass die eigene Webseite gehackt und manipuliert wurde, gibt es verschiedene Maßnahmen, die man als Webmaster einleiten sollte. Wichtig ist natürlich zunächst zu überprüfen, ob der eigene Rechner noch sauber ist. Mit einem verseuchten Rechner braucht man nicht versuchen die Webseite zu bereinigen.

Im nächsten Schritt sollte man sich per FTP auf seinem Webspace einloggen und kontrollieren, ob sich zwischen den normalerweise vorhandenen Dateien vielleicht neue Dateien finden. Häufig haben diese auch komische kryptische Dateinamen.

Diese Dateien sollte man dann natürlich löschen. Im Normalfall verfügt man als Webmaster sowohl über ein Backup aller Dateien auf dem aktuellen Stand und auch über ein Datenbankbackup. Ist das der Fall, würde ich die Webseite komplett aus dem Netz,nehmen und durch die sauberen Dateien und die Datenbank aus dem Backup ersetzen. Das ist der einfachste Weg wie man die Malware entfernen kann, die auf die eigene Webseite geschleust wurde.

Professionelle Hilfe nach einem Hackangriff

Malware entfernen nach HackerangriffNun muss nicht jeder Betreiber einer Webseite auch über das technische Verständnis verfügen, um nach einem Hackangriff auf die Homepage selbst die Malware entfernen zu können. Daher gibt es natürlich auch Firmen und Dienstleister, die hier professionelle Unterstützung anbieten. Gerade auch bei Firmen-Webseiten lohnt es sich durchaus auf einen erfahrenen Anbieter, wie z.B. Sitelock zurückzugreifen.

Bleiben wir mal beim Beispiel Sitelock. Hier wird die Webseite permanent überwacht. Wird eine Änderung festgestellt, wird sofort versucht diese Manipulation zu unterbinden. Hierzu wird nur ein FTP-Zugang benötigt. Als Webseitenbetreiber muss man selbst dabei nicht mal aktiv werden.

Das entlastet natürlich die eigene IT-Abteilung, da man die Überwachung der Webseite und den Schutz vor einem Hackerangriff ausgelagert hat. Dabei ist die Infizierung mit Malware ja nur ein Übel. Es gibt ja auch noch andere Arten von Angriffen, wie z.B. eine DDos-Attacke. Mit einer solchen DDos-Attacke hatte ich im Juli 2012 hier auf Dirks-Computerecke.de auch mal zu kämpfen.

Zusammenfassung und Fazit

Ein Hackerangriff auf die eigene Webseite ist natürlich ärgerlich. Insbesondere wenn es sich um eine Firmen-Webseite handelt. Doch als Webmaster kann man durch geeignete Maßnahmen schon im Vorfeld dafür sorgen, das die Auswirkungen nicht so schlimm werden. Regelmäßige Backups spielen hier eine große Rolle.

Wer sich weiter über dieses Thema oder andere Themen rund um die eigene Webseite informieren möchte, dem empfehle ich eine Blick auf das Webhosting Portal. Dort gibt es jede Menge hilfreiche Artikel rund um das Betreiben einer Webseite.


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