Mobiles Internet: UMTS, LTE und Co. im Überblick


Das Internet spielt in der heutigen Gesellschaft eine immer größer werdende Rolle: Einfach in einem Wörterbuch ohne lange zu überlegen etwas nachzuschlagen, Informationen über die verschiedensten Themen bekommen oder mit Freunden über Messenger in Kontakt bleiben ist heutzutage für die meisten Menschen schon Alltag.

Von Zuhause sind so fast alle Menschen in deutschen Haushalten an das „World Wide Web“ angeschlossen. Was aber wenn man nicht nur von Zuhause auf das Internet zugreifen möchte, sondern auch beim Einkaufen, im Bus und der Bahn oder im Urlaub immer auf dem neusten Stand sein will?

Wie kann ich unterwegs online sein?

Mobiles Internet mit dem Smartphone

Die Lösung – Mobiles Internet, nicht nur für den Laptop, sondern mittlerweile auf für alle gängigen Smartphones. Möchte man also auch, wenn man nicht mit LAN oder WLAN verbunden ist, online sein ist eine sogenannte „mobile Datenverbindung“ von Nöten: GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA oder LTE sind für einige Menschen noch Fremdwörter, während es für andere schon zum alltäglichen Leben gehört das Internet immer in der Hosentasche zu haben.

Wie funktioniert das Internet für unterwegs?

Bei den im vorherigen Absatz aufgezählten Abkürzungen handelt es sich um verschiedene Mobilfunk Standards aus den unterschiedlichsten Generationen, die alle eine Funktion verfolgen: Die Verbindung mit dem Internet über einen Sendemasten von überall. Um diese Funktion zu gewährleisten braucht der Benutzer ein Smartphone oder ein Tablet PC mit entsprechender Funktion. Aber auch mit dem Laptop ist mobiles Internet möglich. Hier kommt dann ein sogenannter Surf-Stick zum Einsatz, über den die Verbindung hergestellt wird.

Über einen Provider wählt sich das Gerät dann in das mobile Netz ein und ermöglicht einen Internetzugang von unterwegs. Dabei kann es hilfreich sein, sogenannte Flatrates bzw. Datenpakete zu buchen, die die sonst sehr kostenintensive Benutzung erst erschwinglich machen. Wer mehr über die Tarife für das mobile Internet erfahren möchte, kann sich z.B. hier informieren.

So kann zum Beispiel für einen monatlich festgesetzten Betrag ein bestimmtes Datenvolumen gebucht werden, dass verbraucht werden kann. Ist dieses dann verbraucht surft der Kunde nur noch mit einer gedrosselten Geschwindigkeit durchs Netz.

Was bedeuten die verschiedenen Mobilfunk Standards?

Sendemast für mobiles Internet

Die Mobilfunk Standards verfolgen im Prinzip alle denselben Sinn: Die Verbindung mit dem Internet. Unterschieden werden kann dabei jedoch in der Geschwindigkeit. So sind die Mobilfunk Standards der ersten und zweiten Generation (GPRS und EDGE) beispielsweise um einiges langsamer als die der dritten, vierten und fünften Generation (UMTS, HSDPA und LTE).

Die Geschwindigkeit kann also zwischen den Services von 53 kbit/s bis zu 100.000 kbit/s variieren.

Was hat es mit den verschiedenen Geschwindigkeiten auf sich?

Da sich das mobile Internet im Laufe der Zeit immer weiter verbessert und mit verschiedenen neuen Funktionen weiterentwickelt hat, sind die Geschwindigkeiten der 5 verschiedenen Mobilfunk Standards zum Teil gravierend unterschiedlich.

So kam beispielsweise das GPRS Netz schon im Jahre 2000 auf den Markt und entsprach den neuesten Anforderungen, während das LTE Netz erst in den letzten Jahren aufgrund von immer datenintensiver werdenden Programmen sowie technischem „Know How“ an Bedeutung gewinnen konnte.

Wie wählt sich mein Handy in das Netz ein?

Wenn die Einrichtung mit dem mobilen Internet einmal abgeschlossen ist wählt sich das Telefon oder das Modem automatisch in das beste verfügbare Netz ein. Ist beispielsweise das UMTS Netz verfügbar, wählt sich das Handy nicht in das EDGE Netz ein, da dieses um einiges langsamer als das erstgenannte Netz ist. Nachdem das Handy also verbunden ist steht dem Surfen im Netz nichts mehr im Wege

Abschließend lässt sich über das mobile Datennetz sagen, dass es eine wirklich gute Alternative ist, für all diejenigen die nicht nur zuhause, sondern auch unterwegs immer erreichbar sein möchten.

Allerdings sollte bei den Datentarifen aufgepasst werden, damit es für den Verbraucher nicht zur Kostenfalle wird.