Netzwerkkameras – Das sollte man vor dem Kauf beachten

Was passiert auf meinem Grundstück, wenn ich außer Haus bin? War die Baufirma wirklich den gesamten Arbeitstag da? Wer hat schon wieder die Blumentöpfe in meiner Einfahrt umgeworfen? Wenn solche Fragen im Raum stehen, ist es Zeit, über eine Videoüberwachung nachzudenken.

Doch, welche Technik gibt es überhaupt und worauf sollte ich achten?

Netzwerkkamera: Das ist wichtig

Netzwerkkameras - Das sollte man vor dem Kauf beachten

In den letzten Jahren wurden viele Fortschritte vor allem auf dem Gebiet der Netzwerkkameras gemacht. Diese sind nun auch für den privaten Anwender durchaus erschwinglich. Dabei sollte man allerdings beachten, dass es sich hierbei nicht um eine klassische Webcam, wie sie häufig für die Videotelefonie benutzt wird, handelt.

Diese ist auf Grund ihrer Auflösung und ihrer technischen Einstellmöglichkeiten überwiegend für den Indoor-Bereich konzipiert und liefert bei Outdoor-Überwachungsaufgaben nur unzureichende Ergebnisse.

Die Installation einer Netzwerkkamera ist kein Hexenwerk. Viele Anbieter liefern zu ihren Kameras kostenlose Software, die den Anwender bei der Installation unterstützt. Allerdings sollte man sich vor dem Kauf über ein paar Grundlagen im Bereich der Videotechnik informieren.

  • Welche Auflösung benötige ich für meinen Einsatzzweck?
  • Habe ich wechselnde Lichtverhältnisse oder benötige ich sogar eine Gegenlichtkompensation?
  • Ist am Einsatzort ein Netzwerkanschluss vorhanden oder benötige ich eine WLAN-Kamera?
  • Sollen die Daten auf einer Speicherkarte in der Kamera oder auf einem Netzwerkspeicher abgelegt werden?
  • Wird die Kamera im Außenbereich oder im Innenbereich eingesetzt?

Zu guter Letzt die vermutlich wichtigste Frage für den Heimanwender „Wie viel Geld bin ich bereit dafür auszugeben?“

Ein kleiner Tipp zum Schluss:

Auf ip-kamera-test.de mussten verschiedene IP Netzwerkkameras im Test  gegeneinander antreten. So wurden Qualitätsunterschiede zwischen Markenkameras und günstigen Discountermodellen deutlich. In vielen Fällen lohnt es sich, etwas mehr Geld auszugeben. Was nützt ein Videoüberwachungssystem, wenn die aufgenommenen Objekte unscharf, verschwommen oder pixelig sind?

Vor der Anschaffung einer Kamera zur Überwachung des privaten Eigentums sollte auch die rechtliche Situation beachtet werden. Das Filmen und Aufzeichnen ist nicht jederzeit und überall erlaubt!

Die rechtlichen Grenzen sind unbedingt einzuhalten, um eventuelle Persönlichkeitsrechte Dritter zu schützen.Netzwerkkameras - Das sollte man vor dem Kauf beachten


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