Netzwerküberwachung – gibt es effiziente Lösungen, die nicht viel kosten?

Malware-Attacken und Datendiebstahl zählen zu den größten Risiken, denen moderne Computersysteme ausgesetzt sind. Um die Netzwerke gegen Angriffe abzusichern, ist eine kontinuierliche Überwachung rund um die Uhr notwendig. Die Entwicklung effizienter Hilfsmittel könnte in Zukunft die Netzwerküberwachung und -dokumentation erheblich vereinfachen. 

Veränderungen im Sicherheitsmanagement

Lösungen zur Netzwerküberwachung

Meist werden Hacker-Angriffe durch die auf dem Computer installierten Firewalls abgewehrt, sodass die Viren keine erkennbaren Schäden im Netz anrichten können. Dennoch ist das Sammeln und Auswerten von Security-Logs notwendig, um einen Überblick über die Sicherheitssituation zu erhalten und gegebenenfalls Veränderungen im Sicherheitsmanagement vorzunehmen.

Regelmäßig wiederkehrende Angriffsmuster lassen sich jedoch nur durch effektives Threat-Monitoring erkennen und verhindern. Inzwischen sind intelligente Threat-Management-Tools verfügbar, die ungewöhnliche und bedrohliche Verhaltensmuster erkennen und analysieren und dadurch Schäden in den Netzwerken verhindern können.

Durch die Installierung solcher Systeme können IT-Umgebungen auch vor Advanced Persistent Threats geschützt werden. Klassische Security-Lösungen sind allerdings längst nicht mehr ausreichend, um Unternehmensnetzwerke abzusichern.

Obwohl Firewalls und ähnliche Einrichtungen nach wie vor ihre Existenzberechtigung haben, muss auch dort an Sicherheit gedacht werden, wo zuvor Sicherheitslücken bestanden oder die Sicherheit nur die Standardanforderungen erfüllte. Effektive Netzwerküberwachung zählt zu den wichtigsten Themen im IT-Bereich.

Mit der Bezeichnung Netzwerküberwachung wird eine Vielzahl unterschiedlicher Überwachungstechniken beschrieben, die im Rahmen regelmäßiger Überwachungsvorgänge die Sicherheit von Computersystemen erhöhen sollen. Bei manchen Maßnahmen handelt es sich um einfache Überwachungslösungen, während es bei anderen Systemen darum geht, die gespeicherten Daten zu analysieren.

In den meisten Unternehmen wird eine dieser Techniken eingesetzt, um den Security-Level zu verbessern. Netzwerkstörungen durch Cyberangriffe können zu wirtschaftlichen Nachteilen führen. Die IT-Sicherheit besitzt deshalb oberste Priorität.

Eine Beeinträchtigung von Netzwerk-Diensten durch Malware wirkt sich negativ auf wirtschaftlichen Strukturen im Unternehmen aus. Das Ziel einer Netzwerküberwachung besteht deshalb darin, für einen sicheren, effektiven Betrieb im IT-Bereich zu sorgen. 

IT-Sicherheit durch Netzwerküberwachung erhöhen

IT-Sicherheit durch Netzwerküberwachung erhöhen

Bei der Überwachung von Netzwerken kommt häufig eine spezielle Software zum Einsatz. Die Installierung einer Software-Lösung ist jedoch mit hohen Kosten verbunden, sodass diese Verfahren für kleine und mittlere Betriebe meist unwirtschaftlich sind. Inzwischen sind auch Tools zur kostenlosen Netzwerküberwachung verfügbar, die eine Option für das Netzwerk-Monitoring darstellen.

Um das richtige System zur Überwachung des Netzwerkverkehrs und zur Identifizierung von Malware zu finden, sollte man sich bei Profis informieren. Obwohl sich die Open-Source-Optionen in vielen Fällen als gleichwertig mit kostenpflichtigen Angeboten erweisen, ist der Umgang mit einer Open-Source-Überwachung mit einem hohen Maß an Zeitaufwand verbunden.

Die Anwendung von Open-Source-Überwachungslösungen erfordert nicht nur eine Menge Zeit, sondern auch den Einsatz personeller Ressourcen. Da bei diesen Tools oft wichtige Features fehlen, müssen diese erst mithilfe des internen IT-Teams oder des Community-Supports eingerichtet werden. Zum Problem könnte auch die Sicherheit des gewählten Tools werden, sofern dessen Sicherheitsstandards nicht mit den Sicherheitsrichtlinien im Unternehmen kompatibel sind.

Darüber hinaus müssen umgehende Fixes und Patches erst selbst entwickelt werden, bevor diese eingesetzt werden können. Wenn das Budget jedoch nicht für die Investition in die notwendige Netzwerküberwachung ausreicht, können diese Tools möglicherweise als Übergangslösung dienen.

Im Idealfall sollte zum Schutz von Computersystemen vor Malware eine leicht installierbare Software verwendet werden, die eine komplexe Überwachung der Netzwerke ermöglicht und anhand einer zuverlässigen Berichterstellung alle sicherheitsrelevanten Aktivitäten dokumentiert.

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