Server mieten – darauf sollte man achten

Wenn das eigene Webprojekt wächst, dann reicht irgendwann ein wenig Speicherplatz auf einem Webserver, den man sich mit anderen teilt, oft nicht mehr aus. Da bleibt nur noch der Wechsel auf einen eigenen Server. Mittlerweile gibt es günstige Server-Angebote schon ab 10 Euro im Monat. Das größte Problem: Die Wahl des passenden Servers.

Managed Server – der Klassiker

Server mieten - darauf sollte man achten

Wer mehr Leistung für sein Webprojekt benötigt, sich aber möglichst wenig mit der Technik beschäftigen will, der ist mit einem Managed Server gut versorgt. Hierbei handelt es sich um einen eigenständigen Server (Dedicated Server) mit einem vollständig eingerichtetem Betriebssystem und einer Verwaltungsoberfläche für die eigenen Webseiten und Domains.

Wie bei Webhosting-Angeboten kümmert sich auch hier der Anbieter um die Sicherheit des Systems und sorgt für einen reibungslosen Betrieb des Servers. Das ist komfortabel, schlägt sich aber auch im Preis nieder: Gute Managed Server gibt es ab ca. 50 Euro im Monat.

Der Rootserver – nur für Profis

Eine günstigere Alternative zu Managed Servern stellen Rootserver dar. Die günstigen Preise ab 25 Euro im Monat sind für Einsteiger und kleine Firmen oft verlockend. Doch wer sich für einen solchen Server entscheidet, sollte sich gut mit dessen Verwaltung auskennen. Für die regelmäßige Pflege des Betriebssystems, die Datensicherung und das Stopfen von Sicherheitslücken ist man selber verantwortlich.

Wer sich hier nicht ausreichend auskennt und Zeit investiert, der hat schnell ungebetene Untermieter (Schadsoftware) oder ein Datenleck. Gerade Firmen sollten beim Preisvergleich die Kosten und den Zeitaufwand für die regelmäßige Wartung und Datensicherung mit einkalkulieren. Aus dem Server-Schnäppchen wird sonst schnell ein richtig teurer Spaß.

Virtual Server – der Preisbrecher für Einsteiger

Server mieten - darauf sollte man achtenWer sich nicht gleich einen Dedicated Server leisten will, aber auch nicht fit genug für einen Rootserver ist, für den stellen Virtual Server eine gute Alternative dar. Hierbei handelt es sich zwar nicht um dedizierte Server, sondern um mehrere virtuelle Server-Betriebssysteme auf einer Maschine.

Nach außen sind diese Virtual Server allerdings genauso nutzbar wie „richtige“ Server. Selbst Neustarts und Neuinstallationen des Betriebssystems sind möglich. Die Preise für einen virtuellen Server beginnen bei ca. 10 Euro im Monat.

Cloud Server – für anspruchsvolle Nutzer

Wer ein System sucht, dessen Leistung sich individuell anpassen lässt, der ist mit einem Cloud Server gut bedient. Auch hier erhält man keine eigene Maschine, sondern vorher definierte Ressourcen (Speicherplatz, Arbeitsspeicher usw.) auf der Serverplattform des Anbieters. Bei Lastspitzen lässt sich die Leistungsfähigkeit des Systems dabei fast beliebig erhöhen.

Überlastete Webseiten und Datenbanken gehören damit der Vergangenheit an. Dieser Komfort wird einem dafür aber in der Regel auch nicht pauschal, sondern nach genutzten Zeit- und Leistungseinheiten berechnet. Preise von wenigen Cent je Stunde klingen auf den ersten Blick verlockend, ergeben aber hochgerechnet oft stattliche Summen.

Wer solch ein Angebot durchgehend nutzt, sollte sich vorher genau ausrechnen, welche maximalen Kosten ihm dabei entstehen können.

Fazit

Ein Vergleich der einzelnen Angebote kann sich also lohnen. Für kleine und mittlere Projekte sind günstige virtuelle Server meist völlig ausreichend. Wer mehr Leistung und Komfort möchte, der muss etwas mehr Geld und/oder Zeit investieren.Server mieten - darauf sollte man achten


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